Peru-Reisebericht :AROUND THE WORLD - "Schau ma mal, dann seh ma´s scho"

SÜDAMERIKA: Peru

VON TUMBES NACH MANCORA

Wie im vorherigen Kapitel schon erwaehnt, sind wir nachts in der Grenzstadt Tumbes angekommen und verbrachten dort eine Nacht, um dann direkt weiter in die Surfer-Stadt Mancora zu fahren. Da es in Mancora fast das ganze Jahr ueber sonnig und warm ist, nutzten wir die paar Tage um nocheinmal Baden zu gehen und zu relaxen!

Auch in Tumbes gibt es sehr schoene Plazas!

Auch in Tumbes gibt es sehr schoene Plazas!

Man kann es zwar nicht richtig erkennen, das Bild besteht aber aus lauter kleinen Mosaiksteinchen!

Man kann es zwar nicht richtig erkennen, das Bild besteht aber aus lauter kleinen Mosaiksteinchen!

Puenktlich zum Sonnenuntergang sind wir am Strand von Mancora angekommen.

Puenktlich zum Sonnenuntergang sind wir am Strand von Mancora angekommen.

Vor meinem ersten Surf-Versuch!

Vor meinem ersten Surf-Versuch!

Der erste Hauch vom Surfen

Der erste Hauch vom Surfen

Wir hatten einen tollen Bungalow in Strandnaehe!

Wir hatten einen tollen Bungalow in Strandnaehe!

HUARAZ - CORDILLERA BLANCA

Wiedereinmal fuhren wir von der Kueste in die Hochtaeler der Anden. Unser Ziel war die Stadt Huaraz auf 3100m. Die Stadt liegt vor der Cordillera Blanca, die mit bis zu 6800m die zweithoechste Gebirgskette der Welt ist! Dementsprechend ist die Stadt Basis-Camp fuer viele Bergsteiger und Outdoor-Fans! Wir verbrachten hier 7 Tage (die man auch zur Aklimatisation braucht!) und konnten endlich einmal wieder am Felsen klettern!

Die weissen Gipfel der Cordillera Blanca!

Die weissen Gipfel der Cordillera Blanca!

Plaza de Armas in Huaraz.

Plaza de Armas in Huaraz.

Abendstimmung! Einer der vielen weissen Gipfel, die man von der Stadt aus sieht!

Abendstimmung! Einer der vielen weissen Gipfel, die man von der Stadt aus sieht!

HATUN MACHAY

Nach 2 Tagen Aklimatisation wagten wir einen ersten Ausflug zum Klettern auf 4350m! Hatun Machay ist das groesste Klettergebiet Peru's und bietet in seinem Rock-Forest mehrere Hundert Kletterrouten und Bouldermoeglichkeiten!

Der vordere Teil von Hatun Machay!

Der vordere Teil von Hatun Machay!

Die erste Route auf 4300m...die Hauptschwierigkeit war Luft zu bekommen.

Die erste Route auf 4300m...die Hauptschwierigkeit war Luft zu bekommen.

Mel an dem wunderschoenen und griffigen Granitfelsen!

Mel an dem wunderschoenen und griffigen Granitfelsen!

Rundumsicht am Felsplateau.

Rundumsicht am Felsplateau.

Des is mei Wedda

Des is mei Wedda

Mel's erster Flugversuch

Mel's erster Flugversuch

Wir hatten Glueck, da gerade an diesem Tag das jaehrliche Inka-Fest war, und durften diese traditionelle Vorfuehrung miterleben!

Wir hatten Glueck, da gerade an diesem Tag das jaehrliche Inka-Fest war, und durften diese traditionelle Vorfuehrung miterleben!

AUSFLUG ZU LLANGANUCA UND LAGUNA 69

Der Hoehepunkt unseres Aufenthalts in Huaraz war gleichzeitig unsere groesste Herausforderung! Der Trek zur Laguna 69 und zurueck ging insgesamt ueber ca. 5 Std. von 4000m auf 4600m! Einige von unserer Gruppe mussten auf halbem Weg aufgeben und umkehren. Deshalb waren wir umso stolzer, als wir ohne groessere Probleme mit der Hoehe, oben ankamen! Dort waren alle Strapatzen vergessen!

Die Laguna Llanganuca.

Die Laguna Llanganuca.

Die beiden Gipfel des hoechsten Berges Peru's, der Huascaran!

Die beiden Gipfel des hoechsten Berges Peru's, der Huascaran!

Nach 3 stuendigem Aufstieg der erste Blick auf die Laguna 69 direkt unterhalb des Gletschers!
...das erstemal raubt einem nicht die Hoehe den Atem!

Nach 3 stuendigem Aufstieg der erste Blick auf die Laguna 69 direkt unterhalb des Gletschers!
...das erstemal raubt einem nicht die Hoehe den Atem!

...und auch der Kuh gefaellts scheinbar!

...und auch der Kuh gefaellts scheinbar!

Mindblowing!

Mindblowing!

Auf dem Rueckweg sagte uns der Huascaran von seiner anderen Seite "Adios"!

Auf dem Rueckweg sagte uns der Huascaran von seiner anderen Seite "Adios"!

ZWISCHENSTOPP IN LIMA

Nach 8 stuendiger Fahrt von Huaraz nach Lima, die Hauptstadt Peru's, hatten wir dort einen kleinen Aufenthalt im schoenen Stadtteil Miraflores! Dieser war jedoch sehr aufregend!
Ziemlich muede von der Fahrt goennten wir uns ersteinmal ein Fruehstueck bei McDonalds. Da unser naechster Bus nach Cusco erst um 14.30 Uhr ging, hatten wir noch genuegend Zeit durch den schoenen Park zu schlendern. Nach ein paar Fotos spielte unsere Camera leider erneut verrueckt! Da die Linse auch nicht mehr ganz staubfrei war, mussten wir so kurz vor Machu Picchu, uns endlich was ueberlegen. Nur wer kann eine komplexe Digi-Cam in so kurzer Zeit reparieren??? In verschiedenen Elektronik-Kaufhaeusern hatten wir leider keinen Erfolg. 3 Std. vor Abfahrt kamen wir zufaellig an einem Elektronik-Reparatur-Center vorbei! (und das in der Grossstadt Lima!!!) Zwischen unzaehligen Computerspezialisten gab es nur einen einzigen Kameraexperten! Der junge Mann bot uns an die Kamera bis zum naechsten Tag zu reinigen...als wir im klar machten das wir in knapp 3 Std. abreisen, lies er alles liegen und machte sich, mit dem Versprechen bis 14 Uhr fertig zu sein, sofort an die Arbeit! In den naechsten 2 Std. schwitzten wir "Blut und Wasser"! Puenktlich, wie wir Deutschen so sind, standen wir um 14 Uhr auf der Matte und mussten unsere Kamera in saemtlichen Einzelteilen erblicken!!! Wir machten ihm klar, dass wir bereits ein Ticket fuer den Bus nach Cusco haben, und wir noch zur Busstation fahren muessen! Mit voller Konzentration schraubte er um 14.15 Uhr die letzte Schraube ins Gehaeuse! Wir bezahlten ihm die umgerechnet 27 Euro, schnappten unsere perfekt reparierte Kamera und duesten zum naechsten Taxi! Durch die Rush-Hour von Lima kamen wir 3 min. vor Abfahrt im Terminal an!

Wie der Name schon sagt, gab es viele Blumen im Stadtteil Miraflores.

Wie der Name schon sagt, gab es viele Blumen im Stadtteil Miraflores.

Im Bus nach Cusco in der Luxusklasse. Auch Essen und Getraenke waren inbegriffen!

Im Bus nach Cusco in der Luxusklasse. Auch Essen und Getraenke waren inbegriffen!

CUSCO

Geschlaucht in Cusco angekommen, mussten wir feststellen, dass unsere Rucksaecke in Lima vergessen wurden! Der nette Mitarbeiter von Oltursa versicherte uns jedoch, dass wir unser Gepaeck am naechsten Tag bekommen. Wie versprochen bekamen wir dieses dann auch unbeschaedigt wieder! Gott sei Dank!
Die naechsten 2 Tage verbrachten wir in der schoenen Stadt, die wieder auf ca. 3400m liegt. Von dort aus planten wir unseren Trip nach Machu Picchu! Anschliessend blieben wir noch 3 weitere Tage und erkundeten die Stadt.

Ein etwas verzerrter Ueberblick von Cusco!

Ein etwas verzerrter Ueberblick von Cusco!

Der groesste Plaza Cusco's mit Kathedrale.

Der groesste Plaza Cusco's mit Kathedrale.

Eine der vielen Gassen in Cusco.

Eine der vielen Gassen in Cusco.

Und ebenso viele Patio's.

Und ebenso viele Patio's.

Das Kloster "La Merced" in Cusco.

Das Kloster "La Merced" in Cusco.

Auch Cusco hat eine Christusstatue auf einem Huegel hinter der Stadt...jedoch eine kleinere Ausfuehrung als in Rio!

Auch Cusco hat eine Christusstatue auf einem Huegel hinter der Stadt...jedoch eine kleinere Ausfuehrung als in Rio!

DIE RUINENSTADT MACHU PICCHU !!!

Auf dem guenstigsten Weg haben wir unseren Hin- und Ruecktransport nach Machu Picchu gebucht und unsere Eintrittskarten im Ministerium selbst gekauft. Mit dem Kleinbus fuhren wir ca. 6 Std. ueber abenteuerliche Wege bis nach Hidroelectrica, die letzte Station vor Machu Picchu. Von dort aus kann man mit dem Zug durchs Tal nach Aguas Calientes fahren, die Ortschaft am Fusse des Berges. Wir aber sparten uns das Geld und wanderten die 11km zu Fuss an den Gleisen entlang!
2 Naechte verbrachten wir in Aguas Calientes und hatten somit einen kompletten Tag, um uns die Ruinen anzusehen.

Ein Fluss bricht aus dem Berg...sein Name ist "Urubamba"!

Ein Fluss bricht aus dem Berg...sein Name ist "Urubamba"!

Mit zwei lustigen Schweizern, zwei Oesterreichern und Martin aus Wuerzburg machten wir uns auf den Weg.

Mit zwei lustigen Schweizern, zwei Oesterreichern und Martin aus Wuerzburg machten wir uns auf den Weg.

Beinahe haette der Zug uns "mitgenommen"!

Beinahe haette der Zug uns "mitgenommen"!

Um 5 Uhr morgens machten wir uns auf, die ueber 1000 Steinstufen und 400 Hoehenmeter zur Inka-Staette zu erklimmen. Fuer zahlfreudige Touris gibt es auch Busse...
Bei leichtem Regen oben angekommen begruesste uns ein mystischer Ausblick! Im Laufe des Morgens oeffnete sich dann der Himmel und die ganze Stadt war zu sehen.

Um 5 Uhr morgens machten wir uns auf, die ueber 1000 Steinstufen und 400 Hoehenmeter zur Inka-Staette zu erklimmen. Fuer zahlfreudige Touris gibt es auch Busse...
Bei leichtem Regen oben angekommen begruesste uns ein mystischer Ausblick! Im Laufe des Morgens oeffnete sich dann der Himmel und die ganze Stadt war zu sehen.

Peligroso! Schmale und steile Stufen.

Peligroso! Schmale und steile Stufen.

Der Tempel des Condor! Im Vordergrund sieht man den Kopf mit gefiedertem Kragen und Koerper, im Hintergrund die gespreitzten Fluegel.

Der Tempel des Condor! Im Vordergrund sieht man den Kopf mit gefiedertem Kragen und Koerper, im Hintergrund die gespreitzten Fluegel.

Im Hintergrund ragt der Huayna Picchu auf.

Im Hintergrund ragt der Huayna Picchu auf.

Zwei glueckliche "Ruinen-Forscher".

Zwei glueckliche "Ruinen-Forscher".

Mel kurz vor der Opferung...

Mel kurz vor der Opferung...

Ein Blick auf die Terrassen, auf denen die Inka damals ihr Getreide anbauten.

Ein Blick auf die Terrassen, auf denen die Inka damals ihr Getreide anbauten.

Der bekannte Blick auf Machu Picchu!

Der bekannte Blick auf Machu Picchu!

Am naechsten Vormittag traten wir unseren Rueckweg an den Gleisen nach Hidroelectrica an. Nach etwa 20 min. fing es leicht an zu regnen, was nach weiteren 5 min. in einen tropischen Regenschauer ueberging! Nach 2 Std. Fussmarsch kamen wir dementsprechend voellig durchnaesst bei unserem Bus an! Bloederweise hatte Tom nur eine Hose dabei und musste zum Gelaechter der anderen nur mit seiner Unterhose und einem bunten Thailandtuch bekleidet die Heimfahrt antreten!

DIE STADT PUNO AM TITICACASEE

Im Anschluss an Machu Picchu verbrachten wir noch 3 relaxte Tage in Cusco und fuhren dann weiter nach Puno! Die Stadt der Folklore liegt auf 3800m direkt am Nordufer des Titicacasee, dem hoechstgelegenen schiffbaren See der Welt. Er ist mit ca. 180km Laenge, 70km Breite und 280m Tiefe der zweitgroesste See Suedamerikas. Die Hochebene, die den See umgibt nennt man Altiplano und streckt sich bis nach Bolivien aus.
Soviel zu den Daten . Die Stadt allerdings ist nichts besonderes, wir aber hatten das Glueck, dass man gerade das 50. jaehrige Jubilaeum der Universitaet feierte...und das ganze 2 Tage durchgehend!

Bunte Kostueme und traditionelle Taenze begleitet von Pauken und Trompeten waren an der Tagesordnung.

Bunte Kostueme und traditionelle Taenze begleitet von Pauken und Trompeten waren an der Tagesordnung.

Man kann das Alter bei den Indios immer schlecht schaetzen, aber diese ruestige Dame war bestimmt vom aelteren Semester.

Man kann das Alter bei den Indios immer schlecht schaetzen, aber diese ruestige Dame war bestimmt vom aelteren Semester.

Die Farben waren eine Pracht!

Die Farben waren eine Pracht!

Und schon war ich mittendrin!

Und schon war ich mittendrin!

Ein altes traditionelles Kostuem

Ein altes traditionelles Kostuem

Im Coca-Museum konnte man einiges ueber die wichtigste Pflanze der Indios erfahren und die traditionellen Kostueme bestaunen.

Im Coca-Museum konnte man einiges ueber die wichtigste Pflanze der Indios erfahren und die traditionellen Kostueme bestaunen.

© Thomas & Melanie, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Der Versuch zweier verrückter Bayern in einem Jahr um die Welt zu reisen! (Südamerika - Neuseeland - Fiji - Australien - Südostasien)
Details:
Aufbruch: 08.07.2012
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: Juli 2013
Reiseziele: Brasilien
Argentinien
Ecuador
Peru
Bolivien
Chile
Neuseeland
Fidschi
Australien
Indonesien
Singapur
Malaysia
Thailand
Deutschland
Der Autor
 
Thomas & Melanie berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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Thomas & über sich:
Hallo Ihr Lieben,

hier sind Tom (30) und Mel (23) aus Landshut in Niederbayern!
Wir sind ein humorvolles, weltoffenes und manchmal etwas verrücktes Pärchen, das eines Tages den Plan hatte alles hinzuschmeissen und sich die Welt anzusehen.
Wir hoffen, dass Euch unsere Berichte gefallen und sind für Anregungen jederzeit dankbar!

Servus