Peru-Reisebericht :Südamerika Teil II - die Panamericana - mit dem Wohnmobil

Peru

Hallo, da sind wir wieder und haben endlich Internet, was gar nicht so einfach ist, denn hier im Norden Perus ist das Wifi dünn gesät. Und es gibt nicht soviel Zeit den einzelnen Freunden zu schreiben :Ihr könnt ja mal ins Gästebuch schreiben, wir freuen uns dann

Jetzt geht es weiter :

100. Tag - Mittwoch, der 29.1.2014 - Nasca -

Um 7 Uhr fahren wir und kurbeln weiter bergauf und bergab. Wir haben noch 5 Pässe vor uns, der höchste mit 4.470 m. Es sind wieder herrliche Ausblicke zu genießen.
Die Straße ist super gut zu fahren und wir kommen gut voran.
Es ist alles grün und wir sehen Herden von Vicuñas, Lamas und Alpakas. Wir kommen an den Häusern mit den Pferchen für die Tiere vorbei, und können uns kaum vorstellen, daß man hier lebt.

diese Straßen fahren wir

diese Straßen fahren wir

hier leben die Menschen mit ihren Tieren. Nachts sind die Herden in den großen Pferchen.

hier leben die Menschen mit ihren Tieren. Nachts sind die Herden in den großen Pferchen.

Vicunias

Vicunias

In den hohen Höhen gibt es immer wieder Seen, die mit Wasservögeln, wie Blesshühnern und Flamingos bevölkert sind.

Seen in der Wüste

Seen in der Wüste

Jetzt kommen wir immer näher nach Nasca und die Landschaft verändert sich, das Grün verschwindet und die Wüste gewinnt die Oberhand. Es gibt Kakteen und viele, viele Steine.

Wir haben den letzten Pass geschafft und es geht stetig bergab.

die Straße nach Nasca

die Straße nach Nasca

es geht weiter nach Nasca

es geht weiter nach Nasca

Und wir fahren endlich in Nasca ein. Das liegt recht flach zwischen den Bergen. Es ist viel verkehr und wir suchen uns unser Hotel, wo wir stehen wollen. Im Maison Swiss können wir im Garten unter Palmen stehen. Wir essen dann noch zu Abend im Hotel und schlafen dann, denn morgen früh wollen wir den Flug über Nasca-Linien machen.

101. Tag - Donnerstag, der 30.1.2014 - Nasca -

Um 7 Uhr werden wir abgeholt und fahren zum Flughafen, der direkt gegenüber vom Hotel liegt.
Wir müssen unsere Pässe abgeben, dann werden wir gewogen und dann warten wir ungefähr eine ½ Stunde und sehen uns dabei einen Film über die Linien an.
Dann geht's los mit der Aero Palcazu, einem kleinen 4-sitzigen Flieger mit zwei Piloten. Der Co-Pilot erklärt uns, wie geflogen wird, damit wir die Scharrbilder auch gut sehen können und dann bitte einsteigen.

der Pilolt erklärt uns, wie er fliegen wird

der Pilolt erklärt uns, wie er fliegen wird

der Kolibri

der Kolibri

wenn man genau hinsieht, kann man die Spinne (re) erkennen

wenn man genau hinsieht, kann man die Spinne (re) erkennen

der Maria Reiche Turm, der Baum und die Hände

der Maria Reiche Turm, der Baum und die Hände

Dann gings los, wir starten und fliegen über die Wüste und sehen als erstes den Wal.

Die schmalen Linien der Figur sind schlecht zu sehen, eher sieht man die die breite, die mitten durch den Wal läuft.

Das Flugzeug flog an den Figuren immer einen Bogen, damit die Passagieren an beiden Seite der Maschine sehen konnten. Aber das war kein Problem, der Pilot hat das super gemacht.

Dann sind wir über den Dr. Maria Reiche-Turm geflogen. Maria Reiche war eine Forscherin, die sich ihr ganzes Leben mit diesen Nasca-Linien beschäftigt hat, und die sehr viel für die Erhaltung getan hat. 1194 wurden die Linien Weltkulturerbe. Morgen, wenn wir weiterfahren werden wir an dem Turm nochmal halten und uns die Linien dort anschauen, es gibt einen Baum und Hände dort.

Dann gings zurück zum Flugplatz und wir landeten sicher.

der Wal

der Wal

An einem Felsen war der "Astronaut" sehr gut zu erkennen, er ist das älteste Bild hier in Nasca

An einem Felsen war der "Astronaut" sehr gut zu erkennen, er ist das älteste Bild hier in Nasca

die Erde hat uns wieder

die Erde hat uns wieder

Im Hotel haben wir uns dann erstmal ein Frühstück gegönnt. Später gönnt sich Achim noch ein Schläfchen in der Hängematte.

Achim in der Hängematte

Achim in der Hängematte

Am Nachmittag haben wir dann mit einem Taxi die Tour zum Friedhof von Chauchilla gemacht. Wir waren allein in dem großen Gräberfeld unterwegs.

Es gibt hier tausende von Gräbern und jede Kuhle bedeutet ein Grab. Von den Archäologen wurden 12 Gräber freigelegt, die mit den hockenden Mumien bestückt sind.

das Gräberfeld, jede Mulde bedeutet ein Grab

das Gräberfeld, jede Mulde bedeutet ein Grab

Es hockten manchmal zwei oder drei Mumien in einem Grab, auch gab es Kindermumien und Grabbeigaben in Form von Keramiken gefüllt mit Lebensmitteln

Es hockten manchmal zwei oder drei Mumien in einem Grab, auch gab es Kindermumien und Grabbeigaben in Form von Keramiken gefüllt mit Lebensmitteln

Mumie mit Grabbeigaben

Mumie mit Grabbeigaben

In dem kleinen Museum gab es zur Veranschaulichung eine hockende ausgewickelte Mumie mit ihren Grabbeigaben. Über das ganze große Gräberfeld waren zahlreiche Knochen verteilt, die Grabräuber bei ihrer "Arbeit" haben liegen gelassen.

die Mumie im kleinen Museum

die Mumie im kleinen Museum

102. Tag - Freitag, der 31.1.2014 - Lima -

Heute wollen wir von Nasca bis Lima die 480 km durchfahren, um dort die Gruppe wieder zu treffen.
Die Straße ist gut und wir kommen gut voran. An der Oase Huacachina biegen wir ab und parken in dem kleinen Ort. Es ist eine wirkliche Oase, mit Wasser und Palmen, genauso wie man es sich vorstellt. Es gibt viele jung Leute hier, die die Sanddünen mit Schneebrettern runterfahren. Wir nehmen ein zweites Frühstück hier.

die Oase

die Oase

Wir fahren durch Ica, einer wuseligen Stadt

Wir fahren durch Ica, einer wuseligen Stadt

Und kommen der großen Stadt Lima immer näher.

Und kommen der großen Stadt Lima immer näher.

Wir sind wieder auf der Panamericana unterwegs und am km 21,5 ist unser Übernachtungsplatz. Vorher kommen wir aber an eine großen Mall vorbei, wo wir einkaufen. Hier treffen wir auch die ersten Mitfahrer wieder. Der Einkauf ist erledigt und jetzt kommt der Endspurt. Wir müssen noch einen U-turn fahren und dann geht's in das Gelände des Automobilclubs von Peru. Wir finden alle gut Platz.

103. Tag - Samstag, der 1.2.2014 - Lima -

Um 9 Uhr heute Morgen beginnt die Stadtführung, wir werden mit dem Bus abgeholt und nach Lima gebracht. Wir fahren durch die Vororte. Lima liegt mitten in der Wüste, und dort, wo es Pflanzen und Bäume gibt, darf nicht gesiedelt werden, ansonsten stehen überall Häuser auf den Sanddünen, erklärt uns Gerda, die seit 52 Jahren in Lima lebt und aus Bergneustadt stammt.

Dann kommen wir ans Meer bei Miraflores.

Miraflores

Miraflores

Miraflores

Miraflores

Es geht weiter durch die Stadt zum Museum Rafael Larco Herrera. Dies ist ein Museum, daß eine riesig Sammlung von Exponaten der Mochekultur beherbergt. Teilweise gibt es riese Regale, in denen die Stücke dicht an dicht stehen und dann sind die einzelnen Stücke in Vitrinen präsentiert.

Gerda nimmt sich viel Zeit und erklärt alles ganz genau. Wir haben viel über Moche und Nasca gelernt.

das Museum - tausende von Objekten

das Museum - tausende von Objekten

Moche-Keramik

Moche-Keramik

eine Goldkrone

eine Goldkrone

Dieser Schmuck eines Inkakönigs, gab es nur als Replik zu sehen. Das Origianl liegt wohl verwahrt im Tresor.

Dieser Schmuck eines Inkakönigs, gab es nur als Replik zu sehen. Das Origianl liegt wohl verwahrt im Tresor.

Dann gings es in Zentrum zum Plaza del Armas. Wir kamen am Plaza San Martin vorbei, einst ein Nobelviertel von Lima.

Am Plaza des Armas hatten wir 1 Stunde Freizeit. Wir haben Ceviche gegessen, rohen Fisch, der mit Zitrone und Zwiebeln mariniert ist. Sehr lecker, danach ging es dann zu Fuß weiter.

Es gab Trachtengruppen aus entfernten Provinzen, die hier Musik machten und Tänze aufführten. Sie waren bunt gekleidet und hatten viel Spaß dabei.

Plaza San Martin

Plaza San Martin

bunte Trachtengruppen

bunte Trachtengruppen

eine bunt gekleidete Frau

eine bunt gekleidete Frau

Wir erreichten die Kirche San Francisco mit dem Convent. Wir konnten das Kloster besichtigen.

Die Azulejos waren extra Mitte des 17. Jh. aus Sevilla herangeschafft worden.

Die Sakristei hatte eine aufwendige Holzdekoration. Wir kamen durch das riesige Refektorium wieder hinaus in den Kreuzgang mit Blick auf den Turm.

Dann gings zurück durch die Stadt durch die Viertel Baranco und Miraflores zum Platz.

San Franziskus

San Franziskus

die Bilder und Fresken im Kreuzgang

die Bilder und Fresken im Kreuzgang

die Sakristei

die Sakristei

Blick auf dne Trum von San Franziskus

Blick auf dne Trum von San Franziskus

104. Tag - Sonntag, der 2.2.2014 - Lima -

Heute machen wir uns allein auf die Strümpfe, gehen aus dem Geländer heraus über die Straße und fahren mit einem Kleinbus einfach die Panamericana nord entlang. Dann sind wir an einer großen Straße ausgestiegen und mit einem Taxi nach Baranco gefahren. Hier gab es viel zu sehen, denn es gab eine Fest mit bunt gekleideten Menschen vor der Kirche.

Es gab Pisco sour zu trinken, den wir natürlich genommen haben.

Dann sind wir ins Rustica gegangen und haben dort vom riesigen Buffet gegessen.
Später haben wir uns sogar über die "Seufzerbrücke" getraut, man muß mit angehaltenem Atem gehen, dann geht ein Wunsch in Erfüllung.

Von hier oben hatte man dann einen schönen Blick über das Meer und da heute Sonntag ist, sind sehr viele Menschen am Strand. Nachdem wir dann noch bei Starbucks den Bericht ins Internet gestellt haben, gings dann mit dem Taxi zurück zum Stellplatz.

Jupp und die Musikanten

Jupp und die Musikanten

ein Glas Pisco Sour

ein Glas Pisco Sour

wir warten auf den Einlaß ins Restaurant

wir warten auf den Einlaß ins Restaurant

105. Tag - Montag, der 3.2.2014 - Lima -

Heute machen wir uns wieder selbstständig und fahren diesmal direkt vom Platz aus mit einem Taxi in Zentrum. Hier will Jupp Anschlusskabel für seinen Computer kaufen. In Miraflores findet er auch eines und will bezahlen, da geht der Strom im ganzen Viertel weg. Jetzt werden die Läden geschlossen und Mc Donalds macht keine Hamburger mehr und schließt auch. Bei Kentucky bekommen wir noch etwas zu essen, da die auf Vorrat Hähnchenteile gebraten haben. Wir warten noch und endlich kommt der Strom wieder und man kann bezahlen. Dann fahren wir nochmals mit dem Taxi zum Hotel Marriott an den Strand. Dort gibt es eine Einkaufsmeile vom Feinsten und wir trinken ein Smoothy mit Blick aufs Meer. Dann fahren wir zu einem Dental Zentrum Aleman. Dort will ich meinen halb ausgebrochenen Zahn behandeln lassen. Das ist aber nicht möglich, da wir nur noch einen Tag da sind, also macht er einen provisorische Abdeckung der abgebrochenen Stellen und wir fahren dann mit dem Taxi zurück zum Platz.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Unsere Tour durch Südamerika geht weiter
Details:
Aufbruch: 23.10.2013
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: Mai 2014
Reiseziele: Argentinien
Chile
Bolivien
Peru
Ecuador
Kolumbien
Panama
Costa Rica
Nicaragua
Guatemala
Belize
Mexiko
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Ingrid und Achim H. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Ingrid und Achim über sich:
Mein Mann Achim und ich machen Wohnmobilreisen und möchten, daß unsere Kinder wissen wo wir sind und so an unserer Reise teilnehmen können.