Peru-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

Puno - Die schwimmenden Dörfer

Puno - Mit seinen schwimmenden Dörfern

Nachdem ich gut über die Grenze gekommen bin, erreiche ich gegen Abend Puno. Das erste Hotel war eigentlich super, Blick auf den See, Preis okey aber nebenan dröhnten die Bässe der Disko. Nichts wie weg. Das zweite Hostal war nicht so perfekt aber ruhig. Ich habe endlich wieder Internet und kann einiges nachholen. Außerdem gehe ich die Stadt erkunden.
Am zweiten Tag mache ich eine Bootstour zu den schwimmenden Dörfern.

Eigentlich hatten mir andere Traveler davon abgeraten. Es sei eine massentouristische Verkaufsshow. Aber jetzt schau ich doch mal selbst.
Im Hafen bestätigt sich diese Ankündigung, später auf der Insel finde ich es aber dann doch interessant.
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Der See ist recht flach hier und das Wasser ist klar.

Der See ist recht flach hier und das Wasser ist klar.

Jedes Boot fährt zu einer anderen Insel. Wir sind 25 Personen.

Jedes Boot fährt zu einer anderen Insel. Wir sind 25 Personen.

Nach der Ankunft gibt es Erklärungen über den Bau der Insel und die Traditionen der Uros in Spanisch und in Englisch. Ich fand das recht interessant.

Danach bietet uns der Präsidente an, für 10 Sol extra, eine kleine Rundfahrt auf dem traditionellen Schilfboot zu machen. Ich finde das spannend und fahre mit.

Wir fahren rüber zur Nachbarinsel und reißen Schilf aus den Boden. Dann wird der untere Stengel geschält und das hervorkommende weiße Innere kann man essen. Es schmeckt aber irgendwie nach nichts.

Danach schaue ich mich auf der Insel um.

Danach schaue ich mich auf der Insel um.

Man hat Solarstrom und Fernsehen.

Man hat Solarstrom und Fernsehen.

Das Innere der Hütte.

Das Innere der Hütte.

Nach einer Stunde heißt es adios.

Nach einer Stunde heißt es adios.

Es geht zur nächsten, festen Insel, Taquile.

Es geht zur nächsten, festen Insel, Taquile.

Hier ist ein Dorffest im Gange. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob in Echt oder inszeniert.

Hier ist ein Dorffest im Gange. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob in Echt oder inszeniert.

Hier ist jetzt wirklich Massentourismus, denn diese Insel fahren alle Boote an.

Hier ist jetzt wirklich Massentourismus, denn diese Insel fahren alle Boote an.

In der Kirche.

In der Kirche.

Nach dem Mittagessen wandern wir zur anderen Seite der Insel. Dort wartet unser Boot auf uns und wir fahren zurück.

Irgendwie haben es nicht alle geschafft. Zwei Leute werden vermisst. Unser Guide ist am verzweifeln.

Die Rückfahrt dauert zwei Stunden.

Die Rückfahrt dauert zwei Stunden.

Es ist schon dunkel als wir den Hafen von Puno erreichen. Ich fand es toll. Ja, etwas sehr touristisch, aber man kann nicht überall alleine sein.

Es ist schon dunkel als wir den Hafen von Puno erreichen. Ich fand es toll. Ja, etwas sehr touristisch, aber man kann nicht überall alleine sein.

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 27 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/21):
Dieter Butow 1501748115000
Hi Bernd, hoffe alles frisch bei Dir -wir hatten uns im hostal an der Laguna Co­lo­ra­do get­rof­fen. Dein blog ist inte­res­sant -bist viel rum ge­kom­men - werden uns Tipps holen fuer Gebiete wo wir noch nicht waren. Wenn Deine Leser anderes noch inte­res­siert, unser blog www.auf­pad­.com ist in­zwischen ziem­lich up to date. Wir kehren noch­mals Ende August nach Süda­meri­ka zurück Pa­ta­go­nien zu ber­ei­sen.­Gruss, Dieter und Karin
Anonym vom 7. Januar 1484413925000
Diesmal dif­fe­ren­zier­ter: ich war Rich­tung Osten schon an vielen Orten. Meh­rfach. O­ver­land von Frei­burg nach Nepal, anno 71 z.B. Viele Inseln (NZ) usw. Aber meine besten Touren waren zu­sam­men ca. 10000 km mit einer 250 trial durch die Wes­tal­pen. Mit Zelt. Volles Prog­ramm, Stra­ßen, Pässe und u­nend­lich Gel­ände. Des­we­gen finde ich Deine Fahrt mit dem Mo­tor­rad so ben­ei­dens­wert. Das würde ich auch mal wieder gerne machen. Bin aber jetzt 64 und fast zu alt dafür. Koor­di­na­tion, Gesun­dheit, Lei­dens­fähig­keit und so. Hab meine Maschi­ne vor Kurzem ver­kauft. Au­ßer­dem ist das Risiko Alleine riesig. Aber trot­zdem bin ich nei­disch. Auch auf so lange Pat­ta­ya. Ich war nur einen Monat dort. Mach weiter so. Man lebt nur ein Mal.
Antwort des Autors: Na da hast du doch viel erlebt und keiner kann dir die Erinnerungen nehmen. Ich habe noch Hoffnung, dass ich noch vor der Rente irgendwohin eine Tour machen kann. Kommt Zeit - kommt Ra(d)
Gruß, Bernd
Rachel 1484137624000
Ich habe dich die letzten an­der­thalb Jahre auf deiner Reise beg­lei­tet (und war in dieser Zeit selber mit meiner Familie drei­ein­halb Wochen in Thai­land auf Reisen) und war immer sehr angetan von deinen Bildern und deinen Er­leb­nis­sen, danke! Ja, wer den Rei­se­vi­rus in sich trägt, den hält es man­chmal nur mit Mühe in "ewig" den­sel­ben Gew­ässern. Ich wünsche dir alles Gute, gute Gesun­dheit und dass du auch dem kühlen Deuts­chland viel Po­si­ti­ves ab­rin­gen kannst!
Antwort des Autors: Das Gewässer ist fest zugefroren und die dicke Eisschicht hält alles, was auf ihn trieb gefangen. Doch tief unten, am Boden fließt es leise weiter. Irgendwann kommt der nächste Frühling, die Sonne wird das Eis brechen und der Fluss wird alles mit sich nehmen, was dort nicht bleiben will.