Peru-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

Machu Picchu - Ja, Nein, Vieleicht: Off Road Daytrip

Mal so nebenbei. Diese Hosen hatte ich in Santiago de Chile passend gekauft. jetzt hängen sie mir in den Kniekehlen. Ich muss kräftig abgenommen haben, seit dem ich keinen Alkohol mehr trinke. Ich hatte gedacht, dass es mir schwerfallen würde so ganz ohne, aber momentan ist es erstaunlich easy. Ich habe eher ein Problem bei den Gedanken, nie wieder Fußball spielen zu können.

Die Drääsdner hatten mir von einer Ruinenanlage etwa 40 km entfernt von Santa Teresa berichtet, wo es so gut wie keinen Tourismus gibt. Da will ich heute mal hin. Leider sieht das Wetter nicht vielversprechend aus. Dafür ist die Piste interessant.

Zunächst geht es durch Bananen. - und Kaffeeplantagen

Zunächst geht es durch Bananen. - und Kaffeeplantagen

immer am Flus entlang.

immer am Flus entlang.

Ich fahre über Flüsse hinweg oder

Ich fahre über Flüsse hinweg oder

auch mitten hindurch.

auch mitten hindurch.

Nach einer Stunde führt der Weg den Berg hinauf. Man hat schöne Blicke ins Tal  und

Nach einer Stunde führt der Weg den Berg hinauf. Man hat schöne Blicke ins Tal und

auf die Berge ringsum.

auf die Berge ringsum.

Am Ende habe ich die Ruinen nicht gefunden. Auch entgegenkommende Wanderer wussten nicht weiter. Vielleicht bin ich auch die falsche Straße hochgefahren. Egal, es war ein toller Off Road Tag.
Leider beginnt meine Vordergabel zu verschleißen. Das Ausfedern wird immer härter. Ich habe zwar in den letzten Jahrzehnten gelernt meine Autos selbst zu reparieren, aber das Problem mit der Federung ist Neuland. Ich muss mich mal im Netz schlau machen. Übrigens brauche ich auch bald einen neuen Hinterreifen und die Kette ist ziemlich ausgelutscht. Vor Brasilien sollte ich die Dinge noch in den Griff bekommen.

Unten im Tal scheint schon wieder die Sonne. Trotzdem werde ich mich in nächster Zeit auf mehr Regen einstellen müssen. Ich schau mir immer im Netz das Wetterradar an und desto nördlicher man kommt, desto wärmer und feuchter wird es.
Morgen geht es nach Nazca zu den magischen Linien.

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 20 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/20):
Anonym vom 7. Januar 1484413925000
Diesmal dif­fe­ren­zier­ter: ich war Rich­tung Osten schon an vielen Orten. Meh­rfach. O­ver­land von Frei­burg nach Nepal, anno 71 z.B. Viele Inseln (NZ) usw. Aber meine besten Touren waren zu­sam­men ca. 10000 km mit einer 250 trial durch die Wes­tal­pen. Mit Zelt. Volles Prog­ramm, Stra­ßen, Pässe und u­nend­lich Gel­ände. Des­we­gen finde ich Deine Fahrt mit dem Mo­tor­rad so ben­ei­dens­wert. Das würde ich auch mal wieder gerne machen. Bin aber jetzt 64 und fast zu alt dafür. Koor­di­na­tion, Gesun­dheit, Lei­dens­fähig­keit und so. Hab meine Maschi­ne vor Kurzem ver­kauft. Au­ßer­dem ist das Risiko Alleine riesig. Aber trot­zdem bin ich nei­disch. Auch auf so lange Pat­ta­ya. Ich war nur einen Monat dort. Mach weiter so. Man lebt nur ein Mal.
Antwort des Autors: Na da hast du doch viel erlebt und keiner kann dir die Erinnerungen nehmen. Ich habe noch Hoffnung, dass ich noch vor der Rente irgendwohin eine Tour machen kann. Kommt Zeit - kommt Ra(d)
Gruß, Bernd
Rachel 1484137624000
Ich habe dich die letzten an­der­thalb Jahre auf deiner Reise beg­lei­tet (und war in dieser Zeit selber mit meiner Familie drei­ein­halb Wochen in Thai­land auf Reisen) und war immer sehr angetan von deinen Bildern und deinen Er­leb­nis­sen, danke! Ja, wer den Rei­se­vi­rus in sich trägt, den hält es man­chmal nur mit Mühe in "ewig" den­sel­ben Gew­ässern. Ich wünsche dir alles Gute, gute Gesun­dheit und dass du auch dem kühlen Deuts­chland viel Po­si­ti­ves ab­rin­gen kannst!
Antwort des Autors: Das Gewässer ist fest zugefroren und die dicke Eisschicht hält alles, was auf ihn trieb gefangen. Doch tief unten, am Boden fließt es leise weiter. Irgendwann kommt der nächste Frühling, die Sonne wird das Eis brechen und der Fluss wird alles mit sich nehmen, was dort nicht bleiben will.
anonym 1483787155000
Vielen Dank für Dienen Bericht und die Bilder. Wenn ich nochmal auf die Welt komm, mach ich auch sowas.
Antwort des Autors: Vielen Dank fürs Mitreisen.