Peru-Reisebericht :Peru, Bolivien und Ecuador

Huaraz 1. Teil neuer Versuch

Das Netz in Huaraz ist nicht besonders gut deshalb sitzen wir jetzt im Cafe Andino vor einem Liter Cocatee und warten auf unsere Forelle und den Salat. Forellen sind in den Anden besonders gut.

Hier in den Bergen sieht man auch noch viele Indio Frauen in ganz traditioneller Tracht, mit perlenbestickten Westen, ihren hohen, schmalen Hüten und schönem Steinschmuck dazu. Auch Blumenschmuck rund ums Haus und auf dem Hauptplatz ist was ganz wichtiges, selbst in den kleinen und sehr armen Bergdörfern wird darauf viel Wert gelegt.

Ausländische Touristen sind dagegen nur wenige im Norden unterwegs und wenn sind es sehr junge Backpacker, wir fallen mit unserem doch schon fortgeschrittenen Alter etwas aus dem Rahmen. Die peruanischen Urlauber kommen für 2 Tage von Lima herauf und fahren dann wieder zurück. Deshalb fehlen hier noch die Devisen, das sieht man überall an der Infrastruktur.

Dass jemand Englisch kann ist eher die Ausnahme aber mit unseren paar Brocken Spanisch, Händen und Füßen und vor allem mit den unglaublich liebenswerten und kreativen Bemühungen der Peruaner funktioniert immer alles.

Gestern waren wir mit dem Bus im Nationalpark Huascaran, der Busfahrer fuhr die Pässe hoch und runter dass es uns schon etwas ungut war, für unsere peruanischen Mitfahrer war das wohl ganz normal. Daran müssen wir uns erst noch gewöhnen. Der höchste Pass war dabei 4.165 m hoch, das erste Mal in unserem Leben waren wir so weit oben. Und morgen wollen wir nochmal in den Huascaran da fährt der Bus bis auf 4.900 m hoch und dann soll es zu Fuß noch 40 Min bergauf gehen, wir sind gespannt und werden sicher heftige Probleme haben.
Heute sind wir von Huaraz auf 3280 m hochgewandert das waren gerade mal 280 Hm die wir bewältigen mussten und haben für 6km fast 3 Std. gebraucht, für die letzten 150 Hm bis Wilkahuain hat uns zum Glück ein Kollektivo aufgelesen. Da ist es auch immer spannend wie viele Menschen in einen Minibus passen, es ist die günstigste und schnellste Art von A nach B zu kommen und man kann jederzeit durch winken ein- oder aussteigen.

Jetzt hat es fast 2 Std. gedauert diese wenigen Bilder hochzuladen, die Forelle und der Salat sind gegessen, der Cocatee getrunken und wir versuchen es evtl. morgen nochmal.

Indiofrau mit traditioneller Tracht

Indiofrau mit traditioneller Tracht

Wäsche wird noch häufig im Fluss gewaschen, mit ungebügelten  oder schmutzigen Kleidern sieht man hier nur wenige.

Wäsche wird noch häufig im Fluss gewaschen, mit ungebügelten oder schmutzigen Kleidern sieht man hier nur wenige.

Einkommensquelle für Frauen: Fotomodell mit Lama spielen, für 1- 2 Soles ist das ein guter Nebenjob

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Lagune im Huascaran, leider sind die hohen Berge in den Wolken und vieles können Bilder nicht wiedergeben. Es ist wunderschön und beeindruckend

Lagune im Huascaran, leider sind die hohen Berge in den Wolken und vieles können Bilder nicht wiedergeben. Es ist wunderschön und beeindruckend

Diese Felder liegen nicht in einer Ebene sondern ziehen sich bis auf 4.000m hoch und wie groß das Gefälle ist seht man am Bild nicht da es von einer Passseite auf die andere fotografiert ist. Jedes bisschen Erde wird ausgenützt und Mais, Getreide, Quinoa und Kartoffeln angebaut. Wie schwer die Arbeit der Andenbauern ist kann man sich nicht wirklich vorstellen.

Diese Felder liegen nicht in einer Ebene sondern ziehen sich bis auf 4.000m hoch und wie groß das Gefälle ist seht man am Bild nicht da es von einer Passseite auf die andere fotografiert ist. Jedes bisschen Erde wird ausgenützt und Mais, Getreide, Quinoa und Kartoffeln angebaut. Wie schwer die Arbeit der Andenbauern ist kann man sich nicht wirklich vorstellen.

© Vera und Konrad L., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
5 Monate durch Peru, Bolivien und Ecuador, bleiben wo es uns gefällt und weiterfahren um neues zu entdecken.
Details:
Aufbruch: 14.05.2017
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 16.10.2017
Reiseziele: Peru
Bolivien
Ecuador
Der Autor
 
Vera und Konrad L. berichtet seit 11 Monaten auf umdiewelt.