Türkei-Reisebericht :Mit einem Opel Astra nach Istanbul

Mazedonien bei Nacht

Wir wollten ja eigentlich nur wieder sicher nach Hause kommen - mit einem Opel Astra von Istanbul aus. Griechenland - eine Zeitzone weiter östlich gelegen als Deutschland - war ja bei Nacht kein Problem...
Für Mazedonien hingegen, ein kleines Land, für dessen Durchquerung man gerade mal 2 Stunden braucht, wird von Nachtfahrten dringlichst abgeraten!!! Zu gefährlich die Straßen, zu riskant nächtliche Stopps.
Vernünftig wie wir waren, wollten wir an der mazedonischen Grenze noch ein bisschen schlafen, es war ja erst 4 Uhr nachts türkischer Zeit. Erst kurz vor Sonnenaufgang - so gegen 6 Uhr MEZ (!!!) - wollten wir losfahren. Um den Zeitpunkt nicht zu verpassen, wurde noch kurz die Uhr um eine Stunde von der türkischen auf die vermeintlich "richtige" Zeit gestellt, nämlich 5 Uhr in Syrien... Das muss man aber verstehen, wir waren schließlich hundemüde, da kann sowas schon mal passieren.
Und so kam es, dass wir 2 Stunden vor Sonnenaufgang mit nur einer Stunde Schlaf (statt drei) und Tunnelblick durch ein stockfinsteres Mazedonien fuhren, und einfach nicht kapierten, was denn mit der Sonne los ist! Um 8 Uhr syrischer Zeit, an der Grenze Serbiens, ging uns dann ein Licht auf...

© Martin Gädeke, 2004
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In zwei Wochen in die Türkei und wieder zurück: 4500 Kilometer durch 9 verschiedene Länder und über insgesamt 13 Grenzen. Aber natürlich nur, wenn uns in Bulgarien nicht die Karre geklaut wird!
Details:
Aufbruch: 03.04.2004
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 18.04.2004
Reiseziele: Türkei
Der Autor
 
Martin Gädeke berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Martin sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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