You don\'t find the way, the way finds you.

Reisezeit: September 2008 - Februar 2009  |  von Anja Mueller-Thurgau

Vang Vieng

Soooo, natuerlich war ich nicht in Luang Pragnang sondern korrekterweise in Luang Prabang. Einer wirklichen netten, franzoesisch angehauchten Stadt.

Link Luang Prabang Wikipedia

Luang Prabang verbinde ich mit zwei Personen. Mit Desiree und Birte. Mit den beiden hatte ich eine wirklich gute und spassige Zeit. Das hat einfach von Anfang an gut gepasst. Fuer uns alle war es das erste Mal, zusammen mit anderen Frauen zu reisen... und ach, mit Maedels untereinander is es doch einfach immer noch was anderes. Was haben wir gelacht!

Unter anderem haben wir uns Mountainbikes ausgeliehen und haben die Gegend erkundet. Die Bikes waren zwar prinzipiell gut, aber nicht gepflegt. Da huepften froehlich die Ketten und liessen sich nur im schweren Gang den Berg 'hochjagen' - 3 Frauen am Berg = Fluchen hoch 3. Das ging aber nur kurz so, den die Landschaft war einfach zu traumhaft um zu fluchen! Und belohnt wurden wir mit einem kuehlen Bad in einem netten kleinen Wasserfall. Nett waren auch die laotischen Kinder am Strassenrand, die alle winken und einem im vorbeifahren 'high five' geben wollten.

Weiter waren wir abends shoppen auf dem Nightmarket und tagsueber schwimmen am 'Kuang Si' Wasserfall. Unglaublich schoen. Dort haben sich tuerkisfarbene Wasserbecken gebildet, in denen man schwimmen konnte. Ich bin mir vorgekommen wie in einem dieser kitschigen Leuchtbilder mit fliessendem Wasserfall vom naechsten Kebab-Stand... Nur das es echt echt war.

Zusammen mit drei irischen Jungs hatten wir auch lustige Abende mit den unglaublichsten Versprechern. Es ist einfach immer nich ganz so einfach mit dem Englisch. Da sagt man Dinge, die man so ganz und gar nich so meint... und dann bleibt einem nichts mehr anderes uebrig als rot anzulaufen und wieder und wieder fuer den naechsten Lacher zu sorgen. Darin bin ich Meister! Es ist auch lustig mitzukriegen, was gerade Englaender und Iren fuer ein Bild von uns Deutschen haben... ts! Oder wusstet ihr, das unser Nationalheld David Hasselhoff ist?

Am 06.11. sind wir drei dann zusammen weitergereist nach Vang Vieng. Die Fahrt war von den Eindreucken her unglaublich. Wunderschoene Bilder... leider hat unser Minivanfahrer kein Sinn fuer die Landschaft gehabt. Wie oft ich innerlich 'Stoooop - Foto" gerufen habe... und wenn man dann versucht aus dem Auto raus Bilder zu machen, hat man anschliessend eine schoene Sammlung von Pfosten, Bueschen und Baumen. Gottseidank sind die Bilder im Kopf bleibend.

Link Vang Vieng Wikipedia

Link Vang Vieng

Nach der Fahrt war ich echt mit den Nerven am Ende und musste erstmal ein Birchen trinken. Diese Strasse ist keine Strasse, sondern eine Ansammlung von aneinandergereihten Schlagloechern. Nach 8 Stunden Fahrt will der Hintern und das Kreuz keine Schlagloecher mehr sehn bzw. spueren. Leider haben wir von drei Minivans den aeltesten und schlechtesten erwischt. Ohne Stossdaempfer und guten Sitzen. Ich hab mit Reisenden aus den anderen Vans gesprochen, fuer die war die Anreise lang nich so schmerzintinsiv wie fuer unsere Hintern. Die Verteilung der Minivans ist echt Gluecksache und sich ja nie fuer so eine lange Fahrt auf den Notsitz verfrachten lassen.

Egal, wir waren angekommen und nach einer Dusche gings ab in die Bar zum naechsten Bier und Anja konnte wieder lachen. Desiree hatte sogleich alte Reisebekannte wiedergetroffen, zusammen mit Claudia und Flo aus Dtl. haben wir einen entspannten Abend verbracht. Spaeter am Abend haben wir auch die Iren aus Luang Prabang wiedergetroffen. Ach Suedostasien ist einfach klein!

Eine DER Attraktionen in Vang Vieng ist das Tubing: sich in einem alten LKW-Reifen den Fluss runtertreiben lassen, an den Riverbars stoppen und einfach Spass haben. Leider gabs fuer mich kein Tubing, da es mir in Vang Vieng mal wieder nicht so gut ging. Aber, unglaublich aber war, auch ohne Tubing kann man in Vang Vieng echt eine schoene Zeit verbringen! Wo laesst es sich schoener erholen als in der Haengematte vor dem Bungalow in traumhafter Umgebung. Relaaaaax.

Am 09.11. war es dann wieder soweit, es hiess Abschied nehmen. Ich haette es echt nicht gedacht, wie schnell man sich beim Reisen aneinandergewoehnt. Da ist man kaum eine Woche zusammen unterwegs und der Abschied faellt so schwer. Wieder allein on the Road, wieder neue Gesichter treffen and so on and so on...

Aber: Danke ihr zwei! Die Zeit mit Euch war super und fuer mich unvergesslich. Ich muss so oft grinsen wenn ich an euch und die damit verbundenen Situationen denk... und schon wieder...

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Geplant sind zwei Monate Suedostasien und drei Monate Neuseeland. Doch bekanntlich kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Mit offenen Augen und offenem Herzen, achtsam fuer die kleinen Dinge des Lebens, bin ich bereit fuer meine persoenliche, kleinegrosse Reise. Die Erfuellung eines langwaehrenden Traums.
Details:
Aufbruch: 13.09.2008
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 17.02.2009
Reiseziele: Thailand
Laos
Kambodscha
Neuseeland
Der Autor
 
Anja Mueller-Thurgau berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.