Unterwegs in Vietnam und Kambodscha

Reisezeit: März / April 2009  |  von Volker Pavel

Kambodscha: Tempel 2, 17.04.2009

Heute gibt es wieder ein bisschen mehr zu lesen, obwohl der Tag genauso oder noch heisser war als gestern und auch länger.
Wir sind schon früh am Morgen gegen 5 Uhr los, um den Sonnaufgang in Angkor Wat sehen zu können.
Der war auch richtig toll (siehe Bilder). Gefrühstückt haben wir dann mit dem Fahrer direkt vor dem Tempeleingang, hier ist mit unzähligen Essständen für alles gesorgt.
Nebenher gab es eine kleine Diskussion mit Seng, der jetzt plötzlich mehr Geld fuer unsere heutige Tour haben wollte. Das hat uns ziemlich geärgert und wir haben ihm gesagt, dass er uns gern wieder zurück fahren kann, wir nehmen dann einen anderen Fahrer, die gibt es nämlich wie Sand am Meer hier. Und der vereinbarte Lohn war eigentlich ein gutes Geschäft für ihn...
Das lange Gesicht haben wir ertragen können, nach einer viertel Stunde war die Sache vergessen und Seng brachte uns zu unseren Tempeln.
Direkt am Weg nach Kbal Spean und Banteay Srey lag noch Pre Rup, eine richtige Schönheit vor allem im Morgenlicht.
Dieser Tempel ist zum Teil gemauert, was ihn hier von vielen anderen unterscheidet. Aber wie alle anderen besitzt er eine grosse quadratische Ummauerung, im Inneren gleicht er ein wenig den Tempeln in Mexiko. Er erhebt sich fast wie eine Pyramide und hat auch eine steile Treppe nach oben.

Danach fahren wir über eine Stunde nach Kbal Spean, einem Dschungelheiligtum in einem Bachlauf auf einem Berg.
Der Anmarsch vom Parkplatz geht steil bergauf und dauert etwa eine 3/4 Stunde. Das ist mindestens wieder ein Liter Schweiss! Aber die schöne Landschaft, das Ganze liegt im Nationalpark Phnom Kulen, entschädigt. Man hört viele Vögel und es sind eine Unmenge Schmetterlinge in allen Farben unterwegs. Die Bäume hier sind riesig und es hängen Lianen herunter.
Der Tempel selbst besteht nur aus einigen wenigen in den Fels gehauenen Bildern und einem kleinen Wasserfall. Hier wollten wir eigentlich baden, aber alles ist voll mit kambodschanischen Familien, die hier Picknick machen, zu viel Betrieb für uns.
Irgendwie löst sich unterwegs leider mein kleiner Fotoapparat vom Gürtel, die ganze Sucherei und Herumfragerei hat auch nicht viel geholfen.
Wahrscheinlich freut sich jetzt jemand über einen neuen Foto - Viel Spass damit "ehrlicher" Finder!!!
Immerhin habe ich ja noch den Grossen, und da sind auch die wichtigen Bilder gespeichert.
Den Tag lassen wir uns damit aber nicht verderben. Ein Bier auf den Schreck nach der Rückkehr und weiter gehts.
Banteay Srey (oder der Ladys-Tempel) ist eine sehr kleine Anlage, die aber umso reicher mit kleinen und kleinsten Verzierungen versehen ist. Rokoko läßt grüßen.
Im Anschluss fahren wir retour nach Siem Reap.
Auf dem Weg halten wir in einem Dorf am Strassenrand und schauen uns dort ein bisschen um. Als Kochstelle werden hier zum Teil noch alte Lehmöfen benutzt. Das ist eigentlich nur ein ausgehöhlter Lehmhaufen mit 2 Löchern, eines für den Topf oben und das andere zum Feuer machen.
Inzwischen ist es eine Mordshitze und selbst der Fahrtwind kommt einem heiss wie aus einem Föhn vor.
Nichts wie heim und unter die Dusche!!!

Sonnenaufgang in Angkor Wat

Sonnenaufgang in Angkor Wat

...und noch mal

...und noch mal

Noch eins...

Noch eins...

...das wars dann.

...das wars dann.

Pre Rup, wie eine Pyramide in Mexiko

Pre Rup, wie eine Pyramide in Mexiko

Der Tempelwaechter von Pre Rup

Der Tempelwaechter von Pre Rup

Aufstieg nach Kbal Spean

Aufstieg nach Kbal Spean

Wieder nicht die Liane von Tarzan

Wieder nicht die Liane von Tarzan

Kbal Spean und wenig Wasser im Bach

Kbal Spean und wenig Wasser im Bach

Banteay Srey

Banteay Srey

Im Dorf

Im Dorf

Tankstelle kambodschanisch

Tankstelle kambodschanisch

Wasserbueffelpause

Wasserbueffelpause

© Volker Pavel, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Endlich wieder weit weg von daheim. Wir hoffen auf viel Stoff für die Augen und natürlich Leckeres für den Gaumen! Wir (Ute und ich)wollen über Hongkong nach Vietnam und Kambodscha. Knapp 5 Wochen geht es irgendwie mit dem, was uns gerade vor die Beine kommt von Hongkong nach Hanoi und dann südwärts bis Saigon, quer durch das Mekong Delta, auf dem Mekong weiter nach Kambodscha und dann wieder zurück nach Vietnam auf die Insel Phu Quoc ein bißchen abhängen. Wir sind gespannt!
Details:
Aufbruch: 26.03.2009
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 28.04.2009
Reiseziele: Vietnam
Hongkong
Kambodscha
Der Autor
 
Volker Pavel berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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