MAL EBEN KURZ NACH ERITREA

Eritrea-Reisebericht  |  Reisezeit: April 2005  |  von Uwe Decker

Ein interessanter Völkermix

Überhaupt bezieht Asmara bzw. Eritrea insgesamt seinen Reiz aus dem bunten Völkergemisch, es befindet sich an der Nahtstelle zwischen Arabien und Afrika. Ich bin hier nicht mittendrin in Afrika, wie bisher in meinen Besuchen in Westafrika, sondern eher am Rande.

Das was die Italiener Passegliata nennen, findet auch in Asmaras statt. In der Zeit vor der Abenddämmerung strömt alles Richtung Zentrum, um auf den Strassen zu flanieren, sehen und gesehen werden, man begrüßt sich ausgesprochen herzlich, jeder kennt anscheinend jeden. Sehr lustig sieht das bei manchen Männern aus, die ihre Schultern gegeneinander hauen, je dickere Freunde sie sind, umso öfter tun sie es. Sieht fast aus, als wenn es sich um einen Ringkampf handelt.

Die zahlreichen Cafes sind auch zu anderen Tageszeiten stets gut gefüllt, zu dieser Stunde ist aber kaum ein Platz zu erhalten. Auch an guten Restaurants mangelt es nicht in Asmara, oft dominiert auch hier der italienische Einfluss.

Sehr angenehm ist für den Touristen das Preisniveau, ein Kaffee, Cappucino oder Macciato kostet umgerechnet ca. 20 Cent, die Flasche Bier, das durchaus schmackhafte einheimische Asmara Bier 50 Cent, Softdrinks etwas weniger. Ein Hauptgericht ist in guten Restaurants für 3 bis 4 Euro zu haben, ein akzeptables Hotel für 15 bis 20 Euro.

© Uwe Decker, 2005
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Die Reise
 
Worum geht's?:
10 Tage am Rande Afrikas
Details:
Aufbruch: 13.04.2005
Dauer: 11 Tage
Heimkehr: 23.04.2005
Reiseziele: Eritrea
Asmara
Der Autor
 
Uwe Decker berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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