Sri Lanka

Sri Lanka-Reisebericht  |  Reisezeit: Februar 2003  |  von Meinhard + Birgitta Pontilli

Perle im indischen Ozean, Märchenland der Tropen, Garten Eden auf Erden, Land der Hyazinthen, der Rubine...
Insel der Götter und Juwelen - Trauminsel meiner Kindheit!
Schon Marco Polo schrieb: "Sie ist...die beste Insel der Welt."
... und auch Hesse ging auf dieser Insel das Herz über...

Colombo

Ankunft in Colombo am frühen Morgen, die Sonne geht gerade auf, es hat angenehme 20°C. Das Intercontinental Hotel direkt am Strand ist sehr schön.

Blick vom 7. Stock (morgens)

Blick vom 7. Stock (morgens)

Vom Zimmer im 7. Stock reicht der Blick am Parlamentsgebäude vorbei den Strand entlang bis in den Morgendunst am Horizont. Wenige Menschen sind noch unterwegs, gehen die Strandpromenade entlang. Vereinzelt Boote, die zurückkehren. Das Meer, das man durch die Fenster hört - ich bin hier!
Es ist Sonntag, zunehmend füllt sich der Strand. Viele haben einen Regenschirm gegen die pralle Sonne. Ein schönes Bild, wenn sich junge Pärchen unter dem Schirm unterhalten, am Strand stehen.

Später Nachmittag

Später Nachmittag

Aber auch Soldaten sind zu sehen, mit Gewehren das Geschehen beobachtend, an strategisch wichtigen Stellen.
Freundliche Menschen sprechen mich an, geben mir Tipps und gut gemeinte Ratschläge: "Nicht Fotografieren" oder: "Nehmen Sie ein Tuk Tuk und fahren sie dorthin. Dort ist gerade eine Perahera mit Elefanten..."
Ich folge dem Rat und komme gerade noch zum Ende des Umzuges. Toll geschmückte Elefanten und fröhliche Menschen. Ich fahre wieder zurück.
Inzwischen hat sich der Strand gefüllt, überall sind Menschen, halten in den Grünanlagen hinter dem Strand Picknick, essen und lachen. Es duftet nach Reis und Curry. Drachen drehen und fliegen im Wind, gesteuert von stolzen Vätern und eifrigen Kindern.

Colombo die Hauptstadt, (der Sitz des Parlaments ist seit 1982 in Sri Jayawardenepura City, einem Vorort von Colombo) ist kompakt und überschaubar. Wichtiges kann man leicht zu Fuß erreichen: das Büro- und Geschäftsviertel Fort, mit dem alten Parlament, gleich dahinter fließt der Baira Lake, für Seevögel ein Paradies, ins Meer; der Uhrturm, das General Post Office, das Grand Hotel - alles liegt hier nahe beieinander. Leider reicht die Zeit nicht für mehr.

Stadtrundfahrt:
Es ist Sonntag, da haben die Läden zu, aber dennoch schläft Colombo nicht. Vieles gibt es zu sehen und zu entdecken. 15 Bezirke hat die Stadt, alle durchnummeriert, also Colombo 1 steht für den ersten Bezirk.
Petah (11) ist der lauteste Stadtteil, das Händler- und Marktviertel. Einige Läden haben doch offen und bieten ihre Waren an. Vor einem Laden liegt ein Singalese und schläft gut und fest. Neben ihm sein Hund. Kein Geräusch stört den Schlaf, es ist doch Sonntag?
"Singalesen kaufen den Stoff und lassen sich ihr Gewand schneidern. Der Stoff kostet 200.- und das Schneidern auch so viel. Also um 400.- eine Hose, Rock... (ist etwa 4 Euro)," erzählt der Führer.

Independence Memorial Hall 1946 errichtet; 1948 wurde die Unabhängigkeit erklärt

Independence Memorial Hall 1946 errichtet; 1948 wurde die Unabhängigkeit erklärt

Wir fahren weiter, am Parlamentsgebäude, mitten in einen See, am Rathaus mit der Town Hall, dem Park mit der Buddha Statue, natürlich auch an der Independence Memorial Hall aus der Zeit des Kandy Reichs 1946 errichtet,vorbei. Durch den 7. Bezirk, er ist der teuerste Wohnbezirk, hier kann man Sprachen lernen, vor allem Deutsch und Französisch, und es ist beeindruckend.
Überall sieht man Mandelbäume aus Indien und das "Eisenholz" Swarzia (Ein sehr hartes Holz sehr dicht, ziemlich elastisch und sehr schwer.) Der nächste Buddha soll unter einem solchen Baum die Erlösung erlangen, daher ist dieser Baum heilig, wird nur zum Bau von Dagobas verwendet.

Ansichten von Colombo: Kreisverkehr, Trade Center

Ansichten von Colombo: Kreisverkehr, Trade Center

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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 15.02.2003
Dauer: 10 Tage
Heimkehr: 24.02.2003
Reiseziele: Sri Lanka
Kandy
Der Autor