Tempeltour Japan

Japan-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober 2010  |  von Adi Meyerhofer

Kurioses und Essen

Nicht wirklich zu einer Reisebeschreibung gehörend, glaube ich trotzdem noch einige Klischees über Japan bedienen bzw. zerstören zu müssen. Ich hoffe den einen oder anderen freut es.

Kuriositäten: Lärm

Japan ist nicht nur das Land der Kirschblüten, Erbeben und neurotischer, in dunkle Anzüge verpackter Arbeitswütiger. Es ist auch das Land des Sicherheistwahns.

Konstante, ausgesucht höfliche, Ansagen im öffentlichen Raum warnen permanent vor vermeintlichen Gefahren. Leider verbietet es sich diese Website mit Entsprechendem zu hinterlegen. Als Beispiel: Wenn man eine Rolltreppe betritt, läuft am unterer Ende vom Band eine piepsige Ansage die in etwa sagt: "Willkommen auf unserer Rolltreppe, bitte rauchen Sie nicht, halten Sie das Laufband fest, strecken Sie Ihre Finger aber nicht darüber hinaus und stellen Sie sich nicht auf die gelben Linien [am Rand]." Kurz bevor man dann oben ist, kommt aus dem Lautsprecher: "Diese Rolltreppe ist bald zu Ende, bitte achten Sie darauf, sich beim Absteigen nicht zu verletzen."
Durch die Straßen fahren Verkäufer von Tofu (mit Hupe), Wäschestangen (verwendet statt Leinen), Sperrmüllsammler (Lautsprecher am Autodach) usw. Des späten Abends kommt dann tönend der Mann mit den Satsuma-imo (Süßkartoffeln. lecker), die auf offenem Feuer auf der Ladefläche des Kleinlasters geröstet werden. (Jedesmal wenn ich das sehe, frage ich mich, ob ein deutscher Polizist des mittleren Dienst den Anblick ohne Anfall überstehen würde.)

Daß Ampeln, je nachdem ob Grün oder Rot ist, noch mit verschiedenen Piepstönen ausgestattet sind, versteht sich von selbst. Aus jedem Laden schallt Passanten ein Irashaimase ("Willkommen") entgegen.

Sobald ein Müllauto in Kioto den linken Blinker eingeschaltet hat, tönt es: "Achtung, ich plane nach links abzubiegen. Bitte seien Sie vorsichtig. Achtung, ich plane nach links abzubiegen. Bitte seien Sie vorsichtig. [in Endlosschleife]" Daß jedes bessere Auto sofort einen penetranten Piepton (Lautstärke wie hierzulande der Aufbruchalarm) aussendet sobald der Rückwärtsgang eingelegt ist versteht sich von selbst. Manchmal dazu die piepsige Bandansage: "Dieses Auto fährt rückwärts [Endlosschleife]."

In den berühmten Tempelgärten, die ja Orte der stillen Meditation sein sollen, folgt eine Schulklasse der nächsten. Deren Lärmpegel unterscheidet sich nur dadurch, ob der Lehrer ein Megaphon mit hat oder nicht ...

Über die Ansagen in der U-Bahn, die zwischen jedem Bahnhof (im 1-2 Minuten Abstand) hinsichtlich vergessener Regenschirme und so wiederholt werden, lasse ich mich hier nicht aus.

Das japanische Wort für "laut" ist überings urusai, was wörtlich übersetzt "nervtötend" oder "Halt die Fresse" heißt.

Kuriositäten: Sicherheit ("Ansen dai-ichi")

Vor jeder Baustelle und größeren Einfahrten in Innenstädten steht ein älterer Herr (es können auch gerne mal mehrere sein) mit Helm, Overall und Leuchtstab, um den Verkehr zu regeln. Kommt nun, bei ansonsten vollkommmen leerem Bürgersteig und freier Ausfahrt ein Passant, so wird, mit Ansage, eine polizistenmäßige Haltung eingenommen und der einzelne sicher vorbeigeleitet, manchmal noch mit korrekter 30°-Verbeugung verabschiedet. Den Bus, den ich von Tokio nach Osaka genommen habe, haben vier Mann den Weg gewiesen. Es ging in einer normalen Straße einmal um die Ecke! Gut, diese Jobs (Stundenlöhne von ¥ 700-800) sind eine ABM für Rentner, die zwischen 55 und 60 aus der Firma gedrägt werden, aber mit ihrer Pauschalabfindung von 2-3 Jahresgehältern bis zum Eintritt der gesetzlichen Rente, die es ab 70 gibt und die deutsches Sozialhilfeniveau hat, leben müssen.

Richtig geballt kam es hier: An diesem beschrankten Bahnübergang ertönt der landesweit übliche laute Gong während die Schranke geschlossen ist. Davor steht ein Mann, der in 2 m Abstand ein weiteres Sperrband quer hält. Auf jeder Seite passen weitere drei Mann auf. Im Hintergrund ruft noch einer in ein Megaphon, daß die Schranke nun geschlossen ist und daß es gefährlich wäre die Gleise zu überqueren, weil gleich ein Zug kommt. Nach Öffnen der Schranke stellen sich die Herren wie Polizisten hin und weisen den Weg, dabei wird noch auf die Verletzungsgefahr beim Überschreiten der mit Gummimatten ausgelegten Gleiszwischenräume hingewiesen. (Nara 2010).

Richtig geballt kam es hier: An diesem beschrankten Bahnübergang ertönt der landesweit übliche laute Gong während die Schranke geschlossen ist. Davor steht ein Mann, der in 2 m Abstand ein weiteres Sperrband quer hält. Auf jeder Seite passen weitere drei Mann auf. Im Hintergrund ruft noch einer in ein Megaphon, daß die Schranke nun geschlossen ist und daß es gefährlich wäre die Gleise zu überqueren, weil gleich ein Zug kommt. Nach Öffnen der Schranke stellen sich die Herren wie Polizisten hin und weisen den Weg, dabei wird noch auf die Verletzungsgefahr beim Überschreiten der mit Gummimatten ausgelegten Gleiszwischenräume hingewiesen. (Nara 2010).

Warnschild am Baum: "Bitte entfernen Sie sich bei Gewitter, da es dann gefährlich ist unter einem Baum zu sitzen. Parkbänke an sich sind eine Seltenheit.

Warnschild am Baum: "Bitte entfernen Sie sich bei Gewitter, da es dann gefährlich ist unter einem Baum zu sitzen. Parkbänke an sich sind eine Seltenheit.

Dieser, ach so tiefe (20-30 cm), Graben war alle 20 m mit derartigen Warntafeln gesichert. Im Hintergrund Angestellte eier kleinen Baufirma beim Frühsport. (Nara)

Dieser, ach so tiefe (20-30 cm), Graben war alle 20 m mit derartigen Warntafeln gesichert. Im Hintergrund Angestellte eier kleinen Baufirma beim Frühsport. (Nara)

Kuriositäten: Straßenreinigung und Papierkörbe

Kurz gesagt: es gibt sie nicht! Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür. Das ist in den engen Straßen der Wohngebiete noch durchführbar, in Innenstädten und um die riesigen Pendlerbahnhöfe wird das aber zum Problem. Lediglich neben den Getränkeautomaten stehen Mülleimern, mit auf Dosengröße zugeschnittenen Öffnungen. Inzwischen ist man in Tokio dazu übergegangen an den Stellen, an denen abends der Müll (in Plastiktüten, keine Tonnen) zur morgendlichen Abholung gestapelt wird, Abdecknetze aufzuhängen, damit die Katzen und Krähen den Inhalt nicht auf der Straße verteilen (sie schaffen es trotzdem).

Richtig genial aber ist die Idee des Rauchverbots. Man hat es in der Öffentlichkeit, entlang gewisser Straßen, einfach verboten. Das heißt verboten hat man "das Rauchen im Gehen" entlang derjenigen vielbefahrenen Hauptstraßen, wo kein Privatmann blöd genug ist zu fegen. Angesichts des starken Verkehrs dient die Maßnahme nicht der Luftverbesserung, man spart sich nur den Straßenkehrer und Mülleimer.

rauchverbotsschild im Boden eingelassen. Interssanterweise eines der wenigen schilder, bei denen man sich die Mühe macht Fremdsprachen zu verwenden (allenfalls Bahnhofsschilder sind sonst Englisch). wahrscheinlich nimmt man an, daß die ausländischen Schmutzfinken (jeder "südliche Barabar" ist per definitionem ein Ferkel) hier rauchen würde.

rauchverbotsschild im Boden eingelassen. Interssanterweise eines der wenigen schilder, bei denen man sich die Mühe macht Fremdsprachen zu verwenden (allenfalls Bahnhofsschilder sind sonst Englisch). wahrscheinlich nimmt man an, daß die ausländischen Schmutzfinken (jeder "südliche Barabar" ist per definitionem ein Ferkel) hier rauchen würde.

Raucher- und Müll wegwerfen Verbotszone in Osaka. Strafe ¥ 1000.
Wie zu sehen, gilt das nur auf der Hauptstraße.

Raucher- und Müll wegwerfen Verbotszone in Osaka. Strafe ¥ 1000.
Wie zu sehen, gilt das nur auf der Hauptstraße.

Essen

Es gibt über das, was ein verstorbener Freund von mir ganz vereinfachend "Chinesenfutter" genannt hat, doch einige Klischees, die ich hier zunächst einmal bedienen möchte.

Vorneweg: Man ißt in Japan nicht, wie in Kanton "alles mit vier Beinen außer Tischen, alles in der Luft, außer Flugzeugen und alles was schwimmt, außer U-Booten." Allerdings gibt es doch einiges, das dem durchschnittlichen Europäer etwas ungewöhlich vorkommen mag. Angst haben etwas Ungenießbares zu bekommen muß man nicht, denn vor jedem Restaurant gibt es eine Speisekarte, die normalerweise aus täuschend echten Plastikrepikas (seltener nur Photos) des servierten Essens besteht. Nachfolgend einige "Speisekarten." Ein Ausländer hat in Japan nie Probleme zu bestellen, weil er immer auf das Modell (vor der Tür) hindeuten kann.

Sushi-Plastikmodelle

Sushi-Plastikmodelle

Austern und Spiegelei auf Okonimiyaki, einer Art Pfannkuchen mit Weißkraut.

Austern und Spiegelei auf Okonimiyaki, einer Art Pfannkuchen mit Weißkraut.

Ebensowenig muß man sich vor ungewöhnlichen Gewürzen fürchten. Es gibt kaum Scharfes, selten Knoblauch (dann aber im koreanischen Stil: richtig kräftig), allerdings wird an Salz (in Form von Sojasauce) nicht gespart, was ein Grund für die sehr hohe Magenkrebsrate sein dürfte. Früher waren nur zwei Mahlzeiten morgens und abends üblich, die beide warm waren. Ein typisches Frühstück, das häufig auf dem Weg zur Arbeit in Schnellrestaurants, wo man Marken zur Bestellung aus dem Automaten läßt, eingenommen wird, sieht wie im Bild links aus. "Auf die Hand" oder in der U-Bahn wird nicht gegessen, man ißt in geschlossenen Räumen.

Der Angestellte (sarariman) im dunklen Anzug, der am Bahnhof in 1½ Minuten eine kochend heiße Schüssel Nudeln im Stehen hinunterschlürft ist sprichwörtlich (Schlürfen ist ein Zeichen, daß es schmeckt und gilt als höflich - jedoch wehe dem Ausländer, der sich bei Tische schneuzt).

Gewisse Kombinationen erscheinen dem Mitteleuropäer, wie im Bild rechts) doch etwas ungewöhnlich. Manches Essen ist schlichtweg ungenießbar (meist handelt es sich dabei um Imitationen von aus dem Westen übernommenen Dingen, dazu gehören:
Kartoffeln, die hauptsächlich auf Hokkaido wachsen, sind fast immer die extrem mehlige zerfallende Sorte,
Käse Made in Japan ist nichts anderes als gehärtete Scheibletten am Stück. Auch sonst sind Milchprodukte sehr künstlich schmeckend. Importiertes hat seinen Preis (bekannte europäische Marken kosten etwas das 10fache).
Brot ("pan" vom Portugiesischen) gibt es nur in der amerikanischen Papp-Variante, dann meist mit reichlich Zucker im Teig. Zusammenknüllen und als Ball an die nächste Hauswand geschmissen bleibt es kleben. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Fisch, der nicht nur oft roh (sashimi, sushi) gegessen wird ist immer frisch, denn es gilt: Ein Fisch, der nach Fisch riecht ist zu alt. Spitzenstücke haben dann aber ihren Preis. Fischtheken wie in Deutschland beim Kaufhof, die man durch die halbe Lebensmittelabteilung riecht sind absolut unvorstellbar.

Zumindest die Stärkung der Manneskraft ist bilig. Ca. 1 Pfund rohe Austern keine €5.

Zumindest die Stärkung der Manneskraft ist bilig. Ca. 1 Pfund rohe Austern keine €5.

Krabben, ein nicht billiges Festmahl - Die im Hintergrund sichtbaren werden gerne ausgezuzelt und gelten als Delikatesse. Ihr Typ Fleisch war die Vorlage für das künstliche "surimi," ein übles Industrieprodukt, das es seit einigen Jahren leider auch schon bei uns gibt.

Krabben, ein nicht billiges Festmahl - Die im Hintergrund sichtbaren werden gerne ausgezuzelt und gelten als Delikatesse. Ihr Typ Fleisch war die Vorlage für das künstliche "surimi," ein übles Industrieprodukt, das es seit einigen Jahren leider auch schon bei uns gibt.

Alkoholika

Läden mit Alkohollizenz hatten bis vor einigen Jahren ein (kleines) Gebietsmonopol (üblicherweise 200-300 m im Umkreis), mußten dafür aber z. B. Steuermarken verkaufen. Getränkeautomaten (landesweite Einheitspreise) für Softdrinks gibt es an jeder Ecke, die für Bier und Sake werden seltener (Abschaltautomatik zwischen 23 und 6 Uhr). In diesen Automaten gibt es weniger Limos, eher aromatisierte Teegeträke und - der ganz große Hit - kalten Kaffee.
Japanisches Bier (es gibt nur vier große Brauereien) ist trinkbar, die Marke Yebisu sogar gut. Das lokale Feuerwasser heißt Shoju und ist mit 25-30% zwar nicht übermäßig stark, garantiert aber Kopfschmerz am nächsten Morgen, geeignet eigentlich nur für Mixgetränke. Bekannter ist wohl der "Reiswein" Sake (13-15% Alk.), der eigentlich gebraut wird. Er kommt in handlichen Flaschen, nämlich zu 1,8 l und geht, wenn die Qualität einigermaßen ist, runter wie Wasser. Ausgeschenkt wird (meist warm) in kleinen Fläschen (1 go = 180 ml). Bessere Qualitäten trinkt man auch kalt.

Bierautomat, aus Tokio ganz verschwunden, sonst selten geworden. Offiziell mit Abschaltautomatik um 23 Uhr, aber in jedem Viertel weiß man einen, bei dem die Uhr nicht so ganz genau geht ...

Bierautomat, aus Tokio ganz verschwunden, sonst selten geworden. Offiziell mit Abschaltautomatik um 23 Uhr, aber in jedem Viertel weiß man einen, bei dem die Uhr nicht so ganz genau geht ...

Zum Essen? das ungewöhnliche

Der eigentliche Nervenkitzel ist der Kugelfisch (Fugu; Tetraodontidae). Kugelfische können sich durch Luft- oder Wasseraufnahme in einen Luftsack kugelig aufblasen und wirken dadurch abschreckend auf manche Raubfische; sie werden in Japan trotz Giftigkeit - Tetrodotoxin - nach spezieller Zubereitung gegessen. Das Gift sitzt in der Gallenblase, die beim Zerteilen keinesfalls beschädigt werden darf. Nur speziell ausgebildete und lizenzierte Köche dürfen diese Tiere verarbeiten. Trotzdem sterben jedes Jahr einige Japaner daran, das sind jedoch Amateure, die selbst gefangene Tiere zu Hause zerlegt haben (oder Selbstmörder).

Natürlich gibt es auch einige Sachen, die uns etwas ungewöhnlich erscheinen, da lasse ich Bilder sprechen:

Verschiedene Zubereitungsarten für Kugelfisch.

Verschiedene Zubereitungsarten für Kugelfisch.

Getrocknete Seegurke (Holothuroidea) und Schildkröte. (Hier als Medizin, gibts aber auch im Restaurant)

Getrocknete Seegurke (Holothuroidea) und Schildkröte. (Hier als Medizin, gibts aber auch im Restaurant)

Kobe-Beef: Beachte, die Preise sind pro 100g (108 yen = 1 Euro).

Kobe-Beef: Beachte, die Preise sind pro 100g (108 yen = 1 Euro).

Japan und Norwegen sind die einzigen beiden Länder der Welt, die noch Walfang betreiben. Japan beschränkt sich "zu wissenschaftlichen Zwecken" auf 1000 Zwergwale (2-3 t pro Tier) pro Jahr. Jedermann kann dann im Kaufhaus erforschen wie das schmeckt (das rote Walfleisch ist ziemlich unbeliebt, weil die minderen Qualitäten, die stark riechen, in den 50- und 60ern oft als Schulspeisung serviert wurden).

Japan und Norwegen sind die einzigen beiden Länder der Welt, die noch Walfang betreiben. Japan beschränkt sich "zu wissenschaftlichen Zwecken" auf 1000 Zwergwale (2-3 t pro Tier) pro Jahr. Jedermann kann dann im Kaufhaus erforschen wie das schmeckt (das rote Walfleisch ist ziemlich unbeliebt, weil die minderen Qualitäten, die stark riechen, in den 50- und 60ern oft als Schulspeisung serviert wurden).

Aber im Zweifelsfall hilft immer noch internationale cuisine: DÖNER ohne alles! Wem das nicht schmeckt bleibt drei Mal täglich gekochter weißer reis ohne Salz.

Aber im Zweifelsfall hilft immer noch internationale cuisine: DÖNER ohne alles! Wem das nicht schmeckt bleibt drei Mal täglich gekochter weißer reis ohne Salz.

© Adi Meyerhofer, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zentraljapan (Kansai-Region), mit Schwerpunkt Tempel und Geschichte in Nara und Kioto. Mit Abstechern nach Kobe, Arima-Onsen (Kurort mit heißen Quellen), An- und Abreise von Tokio. [Leider unterstützt der Server des Betreibers kein UTF-8, die korrekte Darstellung des langen japanischen Vokals ist daher leider nicht möglich!]
Details:
Aufbruch: 10.10.2010
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 24.10.2010
Reiseziele: Japan
Der Autor
 
Adi Meyerhofer berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.