wunderbar in Myanmar? Chaos in Laos? The Beach in Thailand? Mal sehen...

Laos-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober / November 2007  |  von Laurent Barbie

Chaos in Laos? Ja, aber nur am Anfang....: Meuterei auf der Bounty

Hallo zusammen,

heute geht es dann endlich mal mit meinen Bericht ueber Laos weiter. Hat ja lange genug gedauert....

Ich bin ja abends um 22 Uhr in Chiang Mai am Guesthouse abgeholt worden. Dann ging es natuerlich erstmal zum Office. Dort ne Stunde rumgesessen und den Visa-Antrag ausgefuellt und um 23 Uhr gings dann los Richtung Chiang Kong ganz im Norden..

Wer die Strecke von Chiang Mai Richtung Chang Rai schonmal gefahren ist weiss wovon ich rede.... Rechtskurve, Linkskurve, berghoch, bergrunter. Da gibt es kein Stueck laenger wie 200 Meter geradeaus.. Und da es ja doch schon recht spaet war hat der Fahrer die ganze Breite der Strasse ausgenutzt. D.H. er hat alle drei Spuren verwendet.... Und da ich im Van der einzigste Nichtenglaender war durfte ich auch noch vorne sitzen. An Schlaf war da ja nicht zu denken denn ich habe immer mit gebremst und gelenkt.....

Um 2.30 Uhr sind wir dann in Chiang Khong, der Grenzstadt, an einem Guesthouse angekommen. Dort hatten wir dann die Moeglichkeit fur 50 Baht einZimmer bis morgens um 7 Uhr zu bekommen. Haben natuerlich alle dankend angenommen. Nach dann doch einer Nacht mit etwas Schlaf dann um 7 Uhr zum Fruehstueck (war im Preis mit drin) und dann los Richtung Mekong und Grenze zu Laos.
Gegen 8.30 dann am Grenzposten dort gewesen. Einige haben noch von Slowboat auf Speedboot umgebucht. Selbst Schuld....
Denn die Speedboote rasen mit 60 kmh ueber das Wasser und Du musst einen Helm anziehen. Da war es auf dem Slowboat doch gemuetlicher wie ihrgleich sehen werdet....

Nach ewig langem warten auf den Ausreisestempel ging es dann durch das Gate to Indo-China zum Mekong und rueber nach Laos

Auf der anderen Seite dann wieder ewig anstehen um das Visum fuer Laos und den Einreisestepel zu bekommen. Hat so ne Stunde gedauert. Dann wieder zu einem Office und nach wieder fast einer Stunde warten dann zum Boot. Aber was war das. Das Boot schon gerammet voll mit Leuten. Ganz eng auf Holzbaenken sitzend. Ohweh, 2Tage mal 9 Stunden..mir tut mein Hintern jetzt schon weh.....

Und dann kam auch noch die so genannte Kofferfraktion. Ich weiss nicht wie man mit so einem ungetuem von Koffer hier Urlaub machen kann wenn man andauernd unterwegs ist.

Und so sah es dann auf dem Boot aus....bevor noch 20 Leute drauf sollten.... Und dann hat die Meuterei abgefangen. Es wurde lautstark diskutiert, einige wollten das Boot schon verlassen weil es viel zu voll war. Immer mehr stimmten mit ein. Ne richtige Meuterei. Und dann auf einmal kam dann noch ein zweites Boot. Geht doch.... Die Haelfte der Leute dann rueber und auf einmal richtig schoen viel Platz gehabt.....
Ich habe mich dann vorn zu den Rucksaecken gestezt und konnte die tolle Fahrt geniessen.

Vorbei an wunderschoener Landschaft. Aber auch an viel Armut. Aber ich denke, die Menschen dort sind gluecklich und zufrieden mit dem wenigen was sie haben.

Das Leben dort richtet sich ganz nach dem Fluss. Dort wird drin gebadet und Waesche gewaschen. Und nach dem Hochwasser werden an den Ufern Gaerten zum Gemueseanbau angelegt.Und ein Spielplatz fuer Kinder ist der Fluss natuerlich auch.

Und Transportweg. Manchmal auch mit fuer uns ungewohnter Fracht.....

Nach 9 Stunden Fahrt dann in Paak beng angekommen. Das ist irgendo im Nichts kurz bevor die Welt zu Ende ist. Dort legen jeden Abend die Boote an, alle runter vom Boot und ein Guesthouse gesucht (sind aber im Vergleich zu anderen Orten sehr teuer weil man ja dort uebernachten muss...). Dann nch was zu abend gegessen und um 22 Uhr wird der Strom abgeschaltet und alle gehen ins Bett.

Und so sieht der Mekong morgens um 08.30 Uhr aus. Denn um 9.30 Uhr ging es ja wieder weiter und man sollte frueh am Boot sein um sich noch gute Plaetze zu sichern.

Die Fahrt auf dem Boot ist richtig schoen entspannend. Man hat oft ne Flsche Beer Lao in der Hand oder ein Baguette mit Chicken oder Tunfisch. Da Laos frueher franzoesische Kolonie war gibt es hier Baguettes an jeder Ecke.

Man lernt auch ganz tolle Leute kennen. Z.B. Eva und Micha vom Bodensee. Die beiden sind ein halbes Jahr in Suedostasien, Indien und Nepal unterwegs. Und das mit einem Tagesbudget von 10 Euro pro Person und Tag. Micha und Eva, ich beneide euch und finde toll was ihr macht. Und ich druecke euch die Daumen, dass alles so klappt wie ihr euch es vorstellt. Und ueber Weihnachtsgruesse von Koh Phangan wuerde ich mich sehr feuen.....

Hier noch ein Eindruck wie gut es einem auf dem Boot geht...

Das hier war abends in Pak Beng in einem Restaurant. Der Besitzer konnte sich mit seinen Gaesten in allen moeglichen Sprachen unterhalten. Deutsch, Englisch, Fanzoesisch, Hollaendisch, usw...
Dort habe ich auch Silvia und Verena getroffen. Die beiden aus Oesterreich machen 3 Wochen Laos bis ganz in denSueden. Mit ihnen habe ich drei lustige Tage in Luang Prabang verbracht bevor sich unsere Wege wieder trennte. Aber dazu mehr im naechsten Kapitel.
Ds war es fur heute. Morgen gibt es dann Luang Prabang. Dann noch ein Kapitel der Weg nach Vientiane und das letzte Kapitel Koh Chang. Und dann ist der Urlaub leider schon vorbei.....

© Laurent Barbie, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Am 31.10.2007 geht es wieder los. Diesmal stehen Myanmar, Laos und Koh Chang auf meinem Plan. Aber was sind schon Pläne......
Details:
Aufbruch: 31.10.2007
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 25.11.2007
Reiseziele: Thailand
Myanmar
Laos
Der Autor
 
Laurent Barbie berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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