Australien - USA - Kanada - Alaska

Australien-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2014 - September 2015  |  von Arno und Margit Darnhofer

Australien: Boonah II

Silvesterurlaub am Stausee - 26.12.2014

Am Donnerstag gegen 8.00 Uhr beginnt das große Packen. S+A packen sowohl den Toyota 4 WD Prado und 4 WD Campinganhänger mit Lebensmitteln, Wasser, Gewand usw. voll. Auf dem Hänger liegt ein Paddelboot und es werden verschiedene Campingutensilien wie das Schlauchboot darauf verstaut.
Der Sohn des Hauses - Calvin - und seine Freundin kommen auch mit - auch die beiden sind fleißig am einpacken und am Haken hängt ein kleines Motorboot. Wir sind schneller, erstens haben wir nicht so viel Equipment und zweitens steht der Hänger fix und fertig im Garten und wartet auf seine erste Ausfahrt mit dem Ford Falkon - der Umbau ist bis auf den Tausch der Radlager fertig - Arno hat laut Aussage meines Bruders eine "Arnosche Meisterleistung" erbracht. Gegen 15.00 Uhr sind alle fertig und es kann los gehen. Da unser Weg zum Damm im letzten Drittel nicht über eine öffentliche Straße sondern über eine Kuhweide mit zwei Tracks (ausgewaschene unbefestigte Straße) führt, wird der Falkon mit unserem Hänger erst mal nach dem Weidegatter abgestellt. Bis zum Track verläuft alles problemlos. Die Kühe und die Kängurus sind zwar sehr erstaunt über den plötzlichen Verkehr auf ihrem Weideweg, aber somit haben diese auch mal ein kleines Abenteuer zwischen kauen und widerkauen zu beobachten. Die Männer beseitigen erst mal die großen vor allem spitzen Steine aus der Fahrspur. Calvin hängt sein Boot ab und absolviert die erste Testfahrt mit seinem 4WD hinauf - kein Problem - also wieder runter und alles noch einmal mit dem Hänger. Wir zwei Mädels erklimmen den Weg per Pedes - es ist zu gefährlich für uns mitzufahren, da es wirklich sehr matschig ist. Dann folgt Seth mit dem großen Hänger. Zur Sicherheit wurde vor seiner Abfahrt ein Seil um einen Baum gebunden, damit er sich im Notfall mit der Seilwinde an das Ende des Tracks ziehen kein. Doch alles kein Problem - mit viel Gefühl sind alle Fahrzeuge am Abstellplatz angekommen. Da es nun schon 17.00 Uhr ist wird nur schnell der Campinghänger an seinem vorgesehenen Platz abgestellt, damit Seth und Arno auch noch unseren Hänger holen können. Diese Zeit nutzen wir 4 um alle uns möglichen Vorarbeiten zu leisten - Kanu vom Hänger holen, das Gemeinschaftszelt aufzustellen usw. Vor Einbruch der Dunkelheit und bevor der nächste Schauer kommt sind alle mit dem Aufstellen des jeweiligen Equipments fertig - gut gemacht, nun gibt es Bier für alle - fast alle!!!

Am Samstag wird Antonettas Geburtstag in Brisbane mit ihrer Familie gefeiert. Da es leider regnet entscheiden wir uns auch in das Restaurant mitzukommen - wir essen herrlichen Fisch und noch ein bissal mehr an diesem Tag. Zum Übernachten geht es zurück ins Zelt. Da es am Sonntag immer noch regnet beschließen die Männer die restliche Arbeit - Radlager - am Falkon zu erledigen und somit fahren wir zurück nach Boonah. Aufgrund der Regenfälle in den letzten Tagen ist es schon zu gefährlich den Track zu befahren. Wir erhalten die Erlaubnis des Nachbarbauers den Weg über seine Wiese zu nehmen, da hier nur ein kleiner Bach zu durchqueren ist - ich finde dieses 4WD Fahren immer sehr spannend und schön.
Am Montag in der Früh ist das Wetter nicht einwandfrei, aber immerhin steht das Thermometer um 10.00 Uhr auf 33° bei mittelmäßiger Bewölkung. Da Seth auch noch sein Boot mit heraus genommen hat steht heute eine Spritztour über den Stausee am Programm. Erst bin ich nicht ganz so erfreut darüber, aber nachdem mir Seth versprochen hat pomale zu fahren bin ich auch mit von der Partie - er hat sein Versprechen natürlich gehalten und ist nie mehr 40km gefahren. Wir umrunden einmal den ganzen Stausee um bei einem kleinen Wasserfall einen Stopp einzulegen - die Männer springen dort sofort ins Wasser, A und ich sind etwas zurückhaltend, da das Wasser erst 28° hat - quatsch, natürlich sind wir auch baden gegangen - es ist herrlich hier. Am späten Nachmittag besteigen wir dann die Paddelboote um einige Fangkörbe für Süßwasserkrabben bzw. -langusten auszulegen. Im Anschluss daran paddeln wir im Schein der Abendsonne über den See - es ist unglaublich was ich/wir hier wieder erleben dürfen. Ich kann es nicht beschreiben, bestimmt fällt es euch leichter wenn ihr die Fotos gesehen habt. Es ist traumhaft - absolut unbeschreiblich.

Am Dienstag in der Früh paddeln die Männer erst mal zu ihren Fangkörben und sind vom Ertrag nicht gerade begeistert - ein paar kleine Krabben - die werden am Abend als Köder beim Fischen verwendet. Heute ist es ein absolut traumhafter Tag und die Sonne gibt alles was sie zu bieten hat. Am späten Vormittag tümpeln wir an die 2 Std. im 30° warmem Wasser herum. Nach der Mittagsruhe im Schatten - alles andere wäre mehr als dumm - fahren wir mit dem Motorboot aus und Arno hat das Tube - eine Art großer Schwimmreifen auf dem man entweder sitzen oder liegen kann - mitgenommen. Erst lässt er sich auf dem Bauch liegend bei ca. 50km herumwirbeln um nach 2 großen Runden doch in die weniger anstrengende Variante des Sitzens überzugehen. Ich bin von der ganzen Sache nicht so begeistert und schiebe es erst mal auf Morgen. Zum Sonnenuntergang hin paddeln Arno und ich noch eine Runde in die Flussmündung um doch ein wenig das mystische Naturschauspiel des Wassers zu genießen. Jeden Abend sitzen wir rund ums Lagerfeuer und genießen die Ruhe bei dem einen oder anderen Drink. Auch der Silvesterabend wird in dieser Manier verbracht. Da es in Australien für Privatpersonen nicht erlaubt ist Feuerwerkskörper zu kaufen ist es dieses Mal ein Silvester ohne "Kracher", aber genau so schön wie zuhause, nur nicht so kalt.
Wir wünschen euch allen alles Liebe und Gute für 2015!
Am Donnerstag ist es nach einer Runde tümpeln dann endlich so weit, ich setze mich auch in das Tube. Siehe da, es macht mir sogar richtig Spaß so über den See zu gleiten - bei mir war die Geschwindigkeit natürlich nicht ganz so schnell, aber aus den Bandscheiben wurde ich zu anderen Zeiten dieser Reise ja schon oft genug "geschupft", daher war diesbezüglich kein Bedarf gegeben. Um uns auch wieder körperlich etwas zu betätigen steigen wir am späteren Nachmittag wieder ins Paddelboot, um auf einer anderen Seite des Sees die Schwarzen Schwäne, die Pelikane und Löffelreiher aus der Nähe zu beobachten. Um dies tun zu können ist es ganz wichtig ja nicht zu viel Lärm beim Paddeln zu erzeugen und für mich heißt es "Mund halten" ist gar nicht so einfach *gg*. Somit lassen wir uns mehr oder weniger in den Creek hineintreiben - diese Tiere sind unglaublich schön zu beobachten. Schöner kann ein Tag ja gar nicht zu Ende gehen.

Da Seth ein großes Problem mit seinem linken Ohr hat beschließen er und A nach Boonah in die Apotheke zu fahren. Just an diesem Nachtmittag bekommen wir einen Ausläufer des beginnenden Monsunregens ab. Ohne einen bösen Gedanken sitze ich im Zelt und lese, während Arno eine Siesta hält. Als ich jedoch merke, dass sich der Boden des Zeltes unter mir hebt und Wasser überall herausquillt überlege ich mal kurz, ob ich heute schon was getrunken habe - nein - also ist ein wenig Panik im Anmarsch. Durch unser Zelt hat sich ein regelrechter Fluss gebildet. Arno entfernt sofort den Boden vom Zeltrand, damit das sich ca. 30cm hohe aufgestaute Wasser besser durchlaufen kann - mir ist alles andere als Wohl dabei. Alle Utensilien welche im Moment nicht in unseren Alukisten verstaut sind verabschieden sich in Richtung See. Nach etwa 30 Minuten ist der Regen endlich vorbei, und der Vater von Seth macht sich auf die Suche der weggeschwommenen Dinge. Zurück kommt er mit dem Deckel des Campingklos um den Hals und einer Flasche Portwein in der Hand - somit hat die Sache wirklich auch eine lustige Seite. Alle Schuhe, Schlapfen und Sonstiges tauchen auch wieder auf. Als A+S 3 Std. später zurück kommen ist das ganze Wasser wieder abgelaufen oder versickert und es ist nichts von dem zu sehen, was sich am Nachtmittag hier abgespielt hat. Gut, dass Arno alles per Video festgehalten hat, sonst wäre unser Erlebnis wahrscheinlich als nicht so extrem abgetan worden.
Am Samstag sind wir fast den ganzen Tag mit dem Abbau aller Zelte und dem Rücktransport nach Boonah beschäftigt, da ab Montag eine Woche Motorrad fahren am Urlaubsplan von S+A stehen. Die Zeit am Stausee war sehr schön für uns und wird sicher immer abgespeichert bleiben.

Unsere neueste Errungenschaft - ein Solarpanele

Unsere neueste Errungenschaft - ein Solarpanele

Der kleine Wasserfall am Stausee

Der kleine Wasserfall am Stausee

Blick auf den Stausee

Blick auf den Stausee

Unsere Behausung

Unsere Behausung

Das Gemeinschaftszelt -Aufenthaltsraum

Das Gemeinschaftszelt -Aufenthaltsraum

Paddeln in der Abendsonne

Paddeln in der Abendsonne

Es ist so unglaublich schön hier

Es ist so unglaublich schön hier

Die Kormorane trocknen ihre Federn

Die Kormorane trocknen ihre Federn

Gute Nacht

Gute Nacht

Paddeln in den Creek

Paddeln in den Creek

So schööön

So schööön

Ich hätt noch so viele dieser Bilder

Ich hätt noch so viele dieser Bilder

Los geht`s

Los geht`s

Na das macht richtig Spaß

Na das macht richtig Spaß

Und jetzt simma miad

Und jetzt simma miad

Auch mir hat es großen Spaß gemacht

Auch mir hat es großen Spaß gemacht

Das Wasser steht uns bis zu den Kisten

Das Wasser steht uns bis zu den Kisten

Und es hört nicht auf zu kübeln

Und es hört nicht auf zu kübeln

Und langsam schwimmen wir weg

Und langsam schwimmen wir weg

Ein begossener Pudel ist nix dagegen

Ein begossener Pudel ist nix dagegen

Das Zelt schaut aus wie ein Alien

Das Zelt schaut aus wie ein Alien

Tag der offenen Zeltwände

Tag der offenen Zeltwände

Opa rettet die wichtigsten Utensilien - WC Brille und Portwein

Opa rettet die wichtigsten Utensilien - WC Brille und Portwein

3 Stunden später - war was?

3 Stunden später - war was?

Motorradwoche - 05.01.2015

Am Montag gegen 10.00 Uhr sind wir bereit zur Abfahrt in Richtung
Kyogle
ist eine Stadt im äußersten Nordosten des australischen Bundesstaates New South Wales. Die Stadt liegt ca. 30 km nordwestlich von Lismore (New South Wales), 32 km nördlich von Casino und 758 km nördlich von Sydney am Richmond River. Sie ist das Verwaltungszentrum der Local Government Area Kyogle Council und hatte bei der Volkszählung 2011 eine Einwohnerzahl von 2.739. Kyogle ist ein Wort der Aboriginessprache und bedeutet im Deutschen "Ei einer Trappe" oder "Ei eines Buschhuhnes" als Reverenz an die in der Region heimischen Buschhühner.
Nach etwa 20km ziehen am Himmel sehr dunkle Gewitterwolken auf - das kann um diese Jahreszeit sehr schnell gehen. Nach weiteren 10km beginnt es mit einem Schlag so extrem zu schütten, dass es keinen Sinn mehr macht stehen zu bleiben und das Regengewand anzuziehen - und warum ist das so, weil niemand (in dem Fall ist Mr Niemand Arno) auf mich hört und rechtzeitig stehen bleibt um das Regengewand anzuziehen. Somit sind wir binnen zwei Minuten nass bis auf die Unterhose - rinnnass - es rinnt oben rein und unten wieder raus. Es gibt in diesem Fall zwei positive Anmerkungen - die Natur braucht den Regen sehr dringend, und es ist zum Glück nicht kalt. Zu allem Überfluss haben wir uns in diesem dichten Regen auch noch verloren, da A+S stehen geblieben und wir weitergefahren sind. Nachdem wir jedoch das heutige Tagesziel wissen fahren wir bis dorthin, und nach 10 Min. sind die beiden auch schon da. Bei einem kleinen Lunch in einem Pub wird beschlossen, dass wir nicht auf dem Campingplatz sondern am Showground der Gemeinde das Zelt für zwei Tage aufschlagen. Ein Showground wird von der Gemeinde betrieben und besteht aus einer Pferderennbahn, viel Grünfläche, Sanitären Anlagen, Duschen, Clubräumen diverser Vereine und kann eben auch von Campern günstig benutzt werden. Da bereits wieder dunkle Wolken am Himmel aufziehen und es sehr nach Regen aussieht, fragen wir die Betreuer der Anlage, ob wir für die nächsten zwei Nächte die Zelte in einer überdachten alten Tribüne aufstellen dürfen - kein Problem, gesagt getan, als wir mit dem Aufbau der Zelte starten, öffnet der Himmel auch schon wieder seine Schleusen. Bei einem netten Abendessen, einem Glaserl Wein und trockener Kleidung besprechen wir die Route für morgen die uns in eine Hippiehochburg Australiens führen wird.

Nimbin
ist eine kleine Ortschaft mit rund 450 Einwohnern im Norden von New South Wales, etwa 780 km nördlich von Sydney. Der Ortsname Nimbin wurde von "Nyimbunje" abgeleitet, dem Namen eines der Stammesältesten der Aborigines vom Stamme der Bundjalung, dem man magische Kräfte nachsagt. Auch heute noch wird seine Grabstätte bei den Nimbin Rocks, mit drei markanten Felsen in der Umgebung ("Cathedral", "Needle" und "Thimble") für männliche Initiationsriten aufgesucht. Nimbin war ein verschlafenes Dorf, bis 1973 ein Hippie-Festival abgehalten wurde, das Aquarius Festival. Bei dem Fest wurden damals vier Festivalbesucher von der Polizei inhaftiert. In gemeinschaftlichem friedlichen Protest zog die Festgemeinschaft zur Polizeiwache und verlangte deren Freilassung. Daraufhin kapitulierte die Polizei, ließ die Inhaftierten frei und billigte ebenso den Konsum von Marihuana. Viele der damaligen Festivalbesucher blieben ansässig. Zum jährlichen Festival, dem "MardiGrass" (einer ironischen Abwandlung von "Mardi Gras"), kommen bis zu 20.000 Besucher in den Ort. Das Gebiet um "Mount Nardi" ist heute Weltkulturerbe auf Grund der Bestrebungen der Nimbie-Hippies.
In der Stadt wird eine Cannabiskultur offen gepflegt, obwohl in New South Wales der Konsum und Anbau illegal sind. Es gibt diverse Läden und ein Hippie-Museum.
Nach einer wunderschönen Fahrt mit vielen Kurven, ohne Regen und 32° schlendern wir ganz gemütlich durch Nimbin und sehen uns natürlich die vielen Galerien und Verkaufsräume - wofür auch immer - an.
Nach einer Stunde bin ich schon richtig high - diesen Eindruck muss ich wohl auch auf einen Dealer gemacht haben, der hat mich, gerade mich, doch prompt gefragt, ob ich ein wenig Gras brauche. Mich hat das so erheitert, da musste ich doch wirklich 50ig werden um endlich einmal Gras angeboten zu bekommen - ich habe natürlich mit einem freundlichen Lächeln abgelehnt - ob das ein Fehler war? Am Nachmittag nach dem Tanken kann Seth seine Wing nicht mehr starten - Batterie tot. Nachdem es auch in einer größeren Stadt nicht so einfach ist eine Batterie für die 1800 zu bekommen sind wir erst bei Einbruch der Dunkelheit am Campingplatz zurück.

Am Mittwoch bauen wir in der Früh ab und die Reise geht weiter in das 400km entfernte Woodford. Dieses ist wiederum ca. 80km von Brisbane entfernt. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es so bergig und grün in der Umgebung von Brisbane sein kann. Unsere Route führt uns am Donnerstag über die traumhafte Straße des Mt Mee - hierbei handelt es sich sowohl um das Gebiet welches so heißt und den 500m hohen Berg - na ja, vielleicht sollte ich Erhebung sagen. Unser erster Stopp ist der Ort
Montville
ist eine hübsche Stadt in der attraktiven Lage Sunshine Coast Hinterland. Erstmals im Jahre 1887 angesiedelt ist Montville bekannt als das "Creative Heart of the Sunshine Coast."
Die Stadt wurde von Henry Smith im Jahr 1893 nach einem Vorschlag seiner Mutter gekauft, da es Sie an ihre Jugendjahre in Montville - USA - erinnerte.
Montville war in erster Linie von Farmern besiedelt, bis der Tourismus-Boom, der in den 1970er Jahren begonnen hat durch den malerischen Blick auf die Sunshine Coast. Der nahe gelegen Regenwald wird von vielen Touristen für Spaziergänge genutzt.
Nach dem relaxten Ort Nimbin wimmelt es hier nur so von Touristen - mir persönlich waren die Flower Power Leute sympathischer. Nach einem guten Kaffee geht es weiter zum Strand der berühmten Sunshine Coast. Hier steigen sich die UrlauberInnen gerade auf die Zehen - es ist Hauptferienzeit und die Strände sind übervoll. Ich könnte mir heute auf keinen Fall mehr vorstellen so Urlaub zu machen, obwohl es hier absolut traumhaft schön ist - Sandstrand, traumhafte Wellen, türkisblaues Wasser - da gibt es nichts zu meckern - nicht zu vergessen, es ist im Moment alles sündhaft teuer. Nachdem wir uns ein paar Ortschaften an der Küste entlang durchgestaut haben beschließen wir wieder die Route in Richtung Berge zum Campingplatz zu nehmen.

Am Freitag führt uns die Tour über den Mt Glorius, entlang des Pine River, zum Somerset Staudamm wo an der Talsperre der Stanley River aufgestaut wird. Es ist wiederum eine wunderschöne Tour durch absolut atemberauende Landschaften und Gebiete. Da wir am Morgen die Hänger zwar gepackt aber stehen gelassen haben werden diese nun geholt und weiter geht die Fahrt nach Brisbane, wo wir uns bei einem Goldwinger treffen, der bei einem Frächter arbeitet und uns bei der Verschiffung des Gespanns in die Staaten behilflich ist. Zuvor gehen wir noch ein paar Schritte am Brisbane River spazieren um das wunderschöne Wetter in der Abendsonne zu genießen.
Am Samstag werden noch ein paar Restarbeiten am Falcon erledigt - Vorhänge und Fliegengitter befestigen, Vorratsboxen gekauft, usw. sowie die ganze Wäsche noch einmal gewaschen, da es ja am Montag für uns weiter in Richtung Süden geht. Am Samstagabend ergibt sich ganz kurzfristig ein Familientreffen in Brisbane, da Verwandte von Arno, die auch gerade 4 Wochen Australien bereist haben, am Sonntag nach Neuseeland weiterfliegen. Wir verbringen einen wunderschönen lustigen Abend in einem Thai Restaurant. Am Sonntag werden dann noch ein paar Goldwing Kontakte für Sydney geknüpft, und das Wichtigste, die Tickets für den Flug in die USA werden gebucht. Da es von Brisbane aus billiger ist über Asien oder die Fidji Inseln zu fliegen als direkt nach LA oder San Francisco - haben wir uns für Fidji entschieden - natürlich mit 6 Nächten Zwischenstopp - Mann/Frau gönnt sich ja sonst nichts. Somit gehen 5 wunderschöne Wochen bei Antonetta und Seth zu Ende. Wir haben mit den beiden sicher viele Orte erkundet, die wir wahrscheinlich selbst nicht so einfach auf der Landkarte gefunden hätten, aber nun ist es Zeit endlich in Richtung Sydney weiterzufahren.

Nimbin

Nimbin

Ohne Worte

Ohne Worte

A+A+S

A+A+S

Nach den Regenfällen ist es unglaublich grün hier

Nach den Regenfällen ist es unglaublich grün hier

Unser Lager unter der alten Tribüne

Unser Lager unter der alten Tribüne

Ein schwarzes Wolkerl zieht auf

Ein schwarzes Wolkerl zieht auf

Ist schon wieder weg

Ist schon wieder weg

Morgennebel in Woodford

Morgennebel in Woodford

Schöne Kurven

Schöne Kurven

Auf den Weg nach Montville

Auf den Weg nach Montville

In Montville

In Montville

Kunst in Montville

Kunst in Montville

Auch wenn es mal einen kurzen Schauer gibt - lustig sind wir immer

Auch wenn es mal einen kurzen Schauer gibt - lustig sind wir immer

Das Foto zeigt euch am Besten wie es uns geht

Das Foto zeigt euch am Besten wie es uns geht

Blick auf die Sunshine Coast

Blick auf die Sunshine Coast

Find ich auch gut

Find ich auch gut

Und diesen Blick

Und diesen Blick

Blick auf den Stausee

Blick auf den Stausee

Sonnenuntergang am Brisbane River

Sonnenuntergang am Brisbane River

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieses mal soll uns unserer Reise ca. 7 Monate durch und um Australien führen. Danach verschiffen wir das Gespann nach San Franzisco wo es dann über Kalifornien nach Canada u Alaska weiter geht.
Details:
Aufbruch: 29.09.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 29.09.2015
Reiseziele: Australien
Fidschi
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Arno und Margit Darnhofer berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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