Australien - USA - Kanada - Alaska

Australien-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2014 - September 2015  |  von Arno und Margit Darnhofer

Australien: Tasmanien I

Tasmanien

In der rekonstruierten Aborigines-Sprache Palawa Kani Lutriwita und in australisch-englisch häufig Tassie genannt ist eine Insel am östlichen Rand des Indischen Ozeans, die sich ungefähr 240 km südlich des australischen Festlands befindet. Seine Hauptstadt und größte Stadt ist Hobart, die zweitgrößte Stadt Launceston. Tasmanien als größte Insel des Australischen Bundes umfasst mit 68.400 km² 0,89 % der Gesamtfläche Australiens. Tasmanien liegt auf der Südspitze des australischen Kontinentalschelfs und ist annähernd so groß wie Irland. Auf Tasmanien gibt es noch relativ viele naturbelassene Landschaftstypen. Etwa ein Viertel der Insel ist als UNESCO-Weltnaturerbe ausgewiesen, zu 37 % besteht die Insel aus Nationalparks.] Besonders eindrucksvoll sind die Landschaft am Cradle Mountain sowie die unberührte und teilweise schwer zugängliche Wildnis des Südwestens. Das tasmanische Klima ist ozeanisch. Die Winter fallen dadurch relativ mild aus. Andererseits ist die Insel eine der wenigen Landmassen im Bereich der sogenannten Roaring Forties. Alle Jahreszeiten lassen sich, besonders auf den Hochebenen, an einem Tag durchleben. Obwohl Tasmanien auf dem gleichen Breitengrad liegt wie Istanbul, Rom und Barcelona auf der Nordhalbkugel, ist das Klima vergleichsweise etwas kühler. Aufgrund der Bergketten im Westen der Insel fällt an der Westküste deutlich mehr Niederschlag, weshalb dort viele unterschiedliche Regenwald-Formen die Landschaft prägen. In der Mitte und dem Osten der Insel scheint meist die Sonne. Ein großer Teil der tasmanischen Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Vor allem diverse Getreidesorten wie z. B. Gerste und Hafer sowie Wolle und Wein werden aufgrund der geeigneten Wetterverhältnisse regelmäßig angebaut. Austern und Meereskrebse sind von enormer Bedeutung für die Fischerei. Ungefähr die Hälfte der Landesfläche besteht aus Waldgebieten, so dass die Forstwirtschaft ebenfalls eine tragende Rolle spielt. Der Reichtum an Bodenschätzen ist ein weiteres Merkmal, welches sich erheblich auf die wirtschaftliche Lage Tasmaniens auswirkt

Davenport bis Tullah - 09.02.2015

Am Montag in der Früh geht es um 5.45 Uhr bei Alan und Jaqueline in Melbourne los, da für die 28 km zum Hafen 45 Minuten einkalkuliert sind – falls kein gröberer Zwischenfall am Highway uns aufhält. Brrrr ist das zeitig und vor allem sehr frisch. Der Verkehr ist zwar schon recht heftig aber es läuft alles Bestens und wir sind kurz vor halb Sieben am Hafen. Hier ist es nicht so, dass auf einem Parkplatz alle Fahrzeuge auf die Einfahrt zur Fähre warten – hier wird jedes Fahrzeug gleich abgefertigt und rauf geht es. Dem entsprechend lang ist die Schlange und Wartezeit. So gegen 8.00 Uhr sind wir am Schiff und um 9.00 Uhr soll es los gehen – abgelegt wird um 9.35 Uhr. Es dauert ca. 2 Stunden bis die Fähre aus der engen Bucht von Melbourne her außen ist und wir nur mehr die Skyline sehen. Im Moment ist das Wasser noch ruhig was sich jedoch bald ändert. Arno ist das ziemlich egal, ich stell mir mal wieder die Frage – warum tu ich mir diese Fähren immer wieder an – ganz einfach, um über das Wasser zu kommen. Da das Wetter nicht sonderlich gut ist müssen wir die ganze Zeit innen sitzen. Wir vertreiben uns die Zeit mit Karten spielen, lesen, schlafen, den Nachbarn tratschen usw. Endlich sind die 10 Stunden vergangen und wir kommen mit einer Stunde Verspätung um 19.00 Uhr an. Bis wir dann durch die Quarantäne sind – kein Obst, Gemüse oder Fisch ist bei der Einreise erlaubt – vergeht noch eine Stunde. Arno hat für heute Nacht einen Platz 40km vom Hafen von Davenport ausgesucht. Auf der Strecke kaufen wir noch schnell Obst und Gemüse. Gegen 20.30 Uhr kurz vor Einbruch der Dunkelheit stellen wir an einem Fluss das Zelt auf – wir sind ganz alleine. Schnell noch hinunter zum Wasser und duschen – bauuuu ist das kalt – und ab ins Bett. Diese Nacht hier ist um einiges kälter als die vergangenen. Am Dienstag ist ein Ruhetag mit Wäsche waschen, planen für die nächsten drei Wochen und nichts Tun angesagt.

Nach einer angenehmen Nacht geht es dann am Mittwoch weiter zu unserem heutigen Tagesziel nach Tullah. Auf diesem Weg passieren wir den
Cradle Mountain Nationalpark
ist ein Nationalpark im Zentrum des australischen Bundesstaates Tasmanien.
Der Park hat eine Größe von etwa 1612 km² und ist Teil des UNESCO-Welterbes Tasmanische Wildnis. Um die Bewahrung seiner unberührten Landschaft hat sich der gebürtige Österreicher Gustav Weindorfer verdient gemacht. Durch seine Bemühungen wurde bereits am 16. Mai 1922 ein Nationalpark gegründet.
Der NP liegt im zentralen tasmanischen Hochland. In ihm finden sich zahlreiche Bergseen, Wasserfälle, Schluchten, Gebirgsketten und unter anderem der höchste Berg Tasmaniens, der 1.617 m hohe Mount Ossa und der bei Wanderern und Bergsteigern beliebte 1216 m hohe Artillery Knob. In den niedrigeren Lagen gibt es größere Waldbestände.

Bevor es in die Parkeinfahrt geht stellen wir den Hänger ab, da die Straße zum Lake Dove - wo wir hin möchten - sehr eng und steil aber vor allem eine Einbahn ist. Auf dem Parkplatz des Lake Dove wechseln wir die Motorradstiefel gegen die Wanderschuhe aus und los geht es – einmal um den See bitte - 6km in 1,30 Std. – das nenn ich mal einen „power walk“. Der Rundgang ist nicht sonderlich anstrengend aber wunderschön und vor allem begleitet uns die Sonne die ganze Zeit. Der Blick auf den 1545m hohen Cradle Mountain – auch der Berg heißt so – ist die ganze Zeit frei, nicht eine Wolke ist am Himmel zu sehen. Zurück am Parkplatz heißt es wieder Schuhe tauschen, Hänger abholen und weiter geht es durch den wunderschönen NP. Gegen 15.00 Uhr erreichen wir unser heutiges Tagesziel in Tullah - na ja, wir sind beide im Moment von diesem Platz nicht überzeugt, aber es gibt in 4km noch einen Stausee wo die Möglichkeit zum Campen gegeben ist. Wir hängen mal ab – um für den Fall des Falles zu reservieren – und fahren auf den Damm. Einige der Stellmöglichkeiten sind schon belegt, aber Arno sucht sich ein einsames Plätzchen ganz am Ende des Dammes. Also zurück, noch schnell tanken und etwas Obst gekauft und rauf geht es wieder – uppps, da stehen nun schon zwei Camper und Arno ist mehr als stinke sauer. So bleibt uns nur der Weg wieder zurück um in der Ortschaft aufzustellen. Zu Arnos mieser Laune gesellt sich dann auch noch das Wetter – es ist windig, kalt und beginnt zu nieseln – es ist so richtig ääähhhh. Somit hat sich der Mittwoch bald erledigt, da das Vorzelt nicht aufgestellt ist heißt es ab ins Bett um 21.00 Uhr. Es ist bitterkalt diese Nacht – 5° - Arno hat leichte Erfrierungserscheinungen auf seinem leicht kahlen Hinterhaupt *gg*.

Heute ist Waschtag

Heute ist Waschtag

Hier auf Tasmanien gibt es Weinbau

Hier auf Tasmanien gibt es Weinbau

Ein paar KM sieht es so aus

Ein paar KM sieht es so aus

Bald darauf so

Bald darauf so

Oder einfach so - es ist traumhaft schön hier

Oder einfach so - es ist traumhaft schön hier

Im NP

Im NP

Cradle Mountain

Cradle Mountain

See und Berge

See und Berge

Lake Dove - 6km Rundwanderweg

Lake Dove - 6km Rundwanderweg

Am Wanderweg

Am Wanderweg

Es ist so schön hier

Es ist so schön hier

Tullah bis Lake Burbury - 12.02.2015

Am Donnerstag trauen wir uns vor 8.00 Uhr gar nicht hinaus – als es doch sein muss, schnell in die Wäsche und alles anziehen was zur Verfügung steht. Der Himmel ist tiefblau und langsam aber sicher bahnt sich die Sonne ihren Weg über die Berge und trifft auf uns – ahhh, ist das eine Wohltat. Nach dem Frühstück bauen wir alles ab, lassen den Hänger jedoch noch stehen, da erst ein Loup von 200km durch die Berge angesagt ist. Mir ist so kalt und ich habe das Gefühl schon ganz steif zu sein – aber, es ist wunderschön und dies entschädigt mich auf jeden Fall voll und ganz. Gegen Mittag sind wir zurück und holen den Hänger – endlich wird es auch etwas wärmer, aber ausgezogen wird gar nichts. Weiter geht es durch Berg und Tal, eine Kurve nach der anderen – langsam bekommen wir den Bandlwurm. Heute müssen wir ein Stück von etwa 60km auf weißer Sand- und Schotterstraße passieren, da wir sonst nicht zu unserem Ziel kommen. Die Straße ist jedoch in sehr gutem Zustand und für Arno ohne jegliche Probleme zu fahren. Auf dem Weg passieren wir die Ortschaft Corinna welche am Pieman River liegt. Hier müssen wir die Fähre nehmen um über das Wasser auf die andere Seite der Straße zu kommen. Corinna war einst eine reiche Goldgräberstadt, heute ist sie ausschließlich dem Tourismus gewidmet. Die Fähre legt nur bei Bedarf ab – dh. Klingel drücken, der Fährmann kommt, startet an, kassiert $ 12,00 und nach 2 Minuten Fahrt ist alles vorbei. Weiter geht es bergauf, bergab bis wir nach Queenstown kommen
Queenstown
ist eine Stadt im Westen des australischen Bundesstaates Tasmanien. Sie liegt in einem Tal westlich des Mount Owen in der West Coast Range. Die Geschichte von Queenstown war lange Zeit durch den Bergbau bestimmt. Die bergige Gegend wurde erstmals 1862 erforscht. Erst viel später fand man Gold am Mount Lyell, was 1881 zur Gründung der Mount Lyell Gold Mining Company führte. Ab 1892 schürfte man in dem Bergwerk auch nach Kupfer. Schließlich wurde die Bergbaugesellschaft in Mount Lyell Mining and Railway Company umbenannt. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts war Queenstown das Zentrum des Bergbaudistriktes Mount Lyell und besaß viele Schmelzöfen, Ziegeleien und Sägemühlen. Die Gegend war damals üppig bewaldet. Die Berge um Queenstown zeigen ungewöhnliche rosafarbene und graue Färbungen, die von dem Sedimentgestein an den beiden Bergen in unmittelbarer Nähe – dem Mt Lyell und dem Mt Owen – kommen. Im Winter sind die Berggipfel um Queenstown oft schneebedeckt.

Die Stadt liegt in einem Kessel von all den einst „reichen“ Bergen umgeben. Auf diesen haben die Betriebe absoluten Raubbau betrieben - es wurde nach keinem System geschürft – wichtig war nur der Ertrag. Die Berge erscheinen in den unterschiedlichsten Farbschichten – je nachdem welches Metall sich in ihnen verbirgt. Der Anblick ist durch die Nachmittagssonne noch beeindruckender. Genau so beeindruckend ist die Fahrt über diese Berge um an unser heutiges Tagesziel zu gelangen. Die Straße ist eng, steil und vor allem sehr stark frequentiert. Unserer Wing wird doch ganz schön warm auf dem Weg hinauf. Von hier haben wir noch 60km bis zum Lake Burbury wo wir heute unser Zelt aufschlagen. Dieses tun wir bei herrlichem Sonnenschein. Das warme Wetter wird auch gleich für eine angenehme Dusche ausgenutzt – Arno geht natürlich vorher eine Runde im See schwimmen. Ich kann leider die wohl tuende Wärme auf meiner Haut nicht durch so etwas wie schwimmen gehen bei 20° unterbrechen – da bekomm ich event. noch einen Kälteschock. Der Stausee hat eine Wasseroberfläche von 80km², eine Länge von 25km und eine Breite von 8,5km – also gar nicht so klein. Nach dem Abendessen spazieren wir noch einmal eine Runde an den See um dort den Sonnenuntergang auf einem der großen warmen Steine zu genießen. Sobald die Sonne weg ist wird es hier jedoch auch spürbar kälter – aber nicht so schlimm als letzte Nacht.

Es ist sooo schön

Es ist sooo schön

Und so vielfältig

Und so vielfältig

sooo vielfältig

sooo vielfältig

mehr vielfältig

mehr vielfältig

Auf der weißen Sand- u Schotterstraße

Auf der weißen Sand- u Schotterstraße

Fähranweisung genau lesen bitte

Fähranweisung genau lesen bitte

Die Klingel

Die Klingel

Der Pieman River

Der Pieman River

Die riesige Fähre für genau ein Fahrzeug

Die riesige Fähre für genau ein Fahrzeug

Rund um Queenstown

Rund um Queenstown

In den verschiedenen Farbschichten

In den verschiedenen Farbschichten

Und so schön steilen Straßen

Und so schön steilen Straßen

Ein Hochgenuss für Arno

Ein Hochgenuss für Arno

Für mich auch, aber selbst fahren wäre mir lieber

Für mich auch, aber selbst fahren wäre mir lieber

Lake Burbury

Lake Burbury

Lake Burbury bis Hobart - 13.02.2015

Am Freitag gegen 9.30 Uhr nehmen wir erneut Fahrt auf – wir fahren nach
Hobart
(früher Hobart Town) ist die Hauptstadt von Tasmanien. Die Stadt mit etwa 211.000 Einwohnernliegt an der Flussmündung des Derwent River, am Fuß des 1271 m hohen Mt Wellington im südlichen Landesteil von Tasmanien. Hobart beherbergt die Universität von Tasmanien und verfügt über einen Hafen und einen internationalen Flughafen. Hobart ist nach Sydney die zweitälteste Stadt Australiens. Die Stadtgeschichte begann 1803 auf dem Gebiet des heutigen Risdon Cove, als Vizegouverneur David Collins mit ca. 300 Verurteilten, einer Anzahl von Marinesoldaten und ungefähr 30 freien Siedlern eine Sträflingskolonie gründete. Die dort ansässigen Tasmanier wurden getötet oder vertrieben. Walfänger verschleppten Frauen und Mädchen zu sexuellen Zwecken auf ihre Schiffe, eingeschleppte Krankheiten (Grippe, Masern, Pocken) dezimierten die Urbevölkerung zusätzlich, da ihnen eine Immunisierung fehlte.

Bis nach Hobart sind es etwa 260km, und mir ist bei 14° und Sonnenschein (der Wind ist so frisch) doch etwas kalt als wir wegfahren. Nach etwa 30km halten wir an um einen Rundgang durch den Wald am Franclin River zu gehen und uns dabei aufzuwärmen – die Natur hier ist unglaublich schön und unberührt. Weiter geht es über Berg und Tal durch die atemberaubend schönen und ständigen wechselnden Landschaften die uns dabei begleiten. Wir begeben uns dabei immer wieder auf Höhen von um die 700-800m. Gegen 14.00 Uhr erreichen wir Hobart und endlich ist es bei 22° und drei Schichten Gewand angenehm warm für mich – Arno fährt bereits ohne Jacke – ich gebe ganz sicher keine Schicht her. Ich komme mir zwar vor wie das Micheline Weibchen, aber das ist mir vollkommen egal, Hauptsache warm. 12km außerhalb von Hobart liegt ein Campingplatz auf etwa 200m Seehöhe auf dem Areal eines Pfadfindergeländes. Dort oben schlagen wir Zelt und Vorzelt auf, da für die nächsten Tage auch einiges an Regen angesagt ist. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben – es fehlt nur mehr das Feuer im Ofen – zünden wir eben ein Lagerfeuer neben unserem Zelt an und erwärmen uns an diesem. Da ich im Reiseführer über den Salamanca Markt gelesen habe, der im gleichnamigen Viertel von Hobart jeden Samstag stattfindet, steht dieser auf unserem morgigen Tagesplan.

Gegen 7.00 Uhr Früh – genau wie im Wetterbericht vorhergesagt – beginnt es zu Regnen. Also wird mal gemütlich gefrühstückt und so gegen 10.00 Uhr das Regengewand angezogen und los geht´s in die Stadt. Das Navi bringt uns genau zum Markt und somit spazieren wir an den ganzen Standlern entlang. Von Honig, Obst und Gemüse, viele Kunsthandwerksstände vor allem mit Holz – diese Produkte sind sehr schön und ich bin froh, dass wir keinen Platz haben, sonst wäre es heute teuer geworden. Vom Teller bis zum Schuhlöffel, vom Küchenbrett bis zur Obstschale und der Bumerang darf natürlich auch nicht fehlen. Bei einem Brotstand „schlagen“ wir das erste Mal zu – 100% Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen – am liebsten hätten wir gleich alle drei Laibe gekauft. Als Entschädigung, da es nur einer ist kommt eben noch ein Stück Bananenbrot in die Tasche. Dann der Obst- und Gemüsestand mit traumhaften Äpfeln, Birnen, Karfiol,……..
Nachdem wir den Markt zweimal durchlaufen sind wird alles im Motorrad verstaut und weiter geht es in die Innenstadt, da ich neue Wanderschuhe brauche. Wäre ich allein einkaufen würde dies wie folgt ablaufen – erstes Geschäft mit Wanderutensilien, das erste Paar welches passt wird gekauft und erledigt. Mit Arno fällt dies ein wenig anders aus. Mindestens 8 Geschäfte werden abgeklappert, alle Schuhsohlen, Marken und Preise werden verglichen, um dann sowieso die Schuhe aus dem ersten Geschäft zu kaufen – ohhhh nein. Danach zurück zum Markt um sich schnell noch ein paar Schmankerl zum Essen zu kaufen um für den Rest der Tour gestärkt zu sein. Weiter geht es zum Hafen wo ein paar alte Holzsegelschiffe bis morgen vor Anker liegen. Einer der Herren erklärt uns alles, was uns zu diesem Schiff interessiert. So, nun die letzte Rund um den Hafen um alle Segler, Yachten und Katamarane zu bewundern welche vor Anker liegen, um dann endlich zurück zum Motorrad und auf den Campingplatz – es ist nun bereits 17.00 Uhr und wir sind beide etwas müde.

Am Montagvormittag nieselt es immer noch, jedoch gegen Mittag wird es etwas heller und wir versuchen eine Ausfahrt auf den Mt Wellington zu wagen. Leider zieht ca. 3km vor dem Gipfel dichter Nebel auf und es hat nur mehr 12°. Wir fahren zwar hinauf um dort einfach umzudrehen, da eine max. Sicht von 2m gegeben ist. Somit begeben wir uns in etwas niedere Regionen – wir fahren ans Meer – um dort eine wunderschöne Runde von 150km entlang zu fahren. Wir beschließen den Berg morgen noch einmal zu „bezwingen“, da für morgen schönes Wetter angesagt ist.

Mount Wellington
ist der Hausberg von Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens.Mehrere Wanderwege führen auf dem direkten Weg zum Gipfel. Neben der Aussicht auf die gesamte Derwent Mündung sowie die Tasman-Halbinsel gehört ein Basaltkliff, genannt die Orgelpfeifen, zu den Hauptattraktionen des Aufstiegs.
Der Mount Wellington ist häufig, teilweise sogar im Sommer schneebedeckt. Temperaturunterschiede von bis zu 10 °C im Vergleich zur Stadt sind keine Seltenheit, darüber hinaus ist der Berg die meiste Zeit des Jahres in Wolken gehüllt. Beim jährlichen Freestyle-Aufstieg ist im vergangenen Jahrhundert eine Reihe von TeilnehmerInnen ums Leben gekommen, deren Gräber heute die Aufstiegsrouten säumen. Das Tasmanische Buschfeuer von 1967 zerstörte einen großen Teil der Vegetation.
Der Mount Wellington ist der größte Vulkankegel in Tasmanien. Um ihn säumen sich noch weitere ältere und kleinere Vulkankegel.

In der Nacht von Sonntag auf Montag bemerken wir schon im Zelt, dass es um einiges wärmer ist als die letzten Nächte. Um 8.00 Uhr in der Früh begrüßt uns die Sonne bereits mit 20° - welch eine Wohltat nach den letzten kühlen Tagen und vor allem Nächten. Den Vormittag verbringen wir mit einigen administrativen Dingen um dann gegen 12.00 Uhr auf den Mt Wellington zu fahren. Es ist traumhaft schön heute und der Blick ist bis auf ein paar Dunstwolken am Horizont ungetrübt. Die Mittagsjause (Obst und Gemüse vom Markt) nehmen wir auf dem Berg bei herrlichem Sonnenschein ein. Der Nachmittag wird zum Putzen der Wing und zum Fertigstellen dieses Berichts genutzt, denn morgen geht es weiter in Richtung Port Arthur.

So unglaublich für uns

So unglaublich für uns

Spaziergang im Franclin Wald

Spaziergang im Franclin Wald

Die Landschaft ist so unglaublich

Die Landschaft ist so unglaublich

Willkommen in Hobart

Willkommen in Hobart

Die Enterprize

Die Enterprize

Nicht nur Wings haben Anhänger

Nicht nur Wings haben Anhänger

Am Hafen von Hobart

Am Hafen von Hobart

Unser Einkauf

Unser Einkauf

Weg auf den Mt Wellington

Weg auf den Mt Wellington

Die Pinaccles am Mt Wellington

Die Pinaccles am Mt Wellington

Blick vom Berg auf Hobart

Blick vom Berg auf Hobart

Bis bald wieder

Bis bald wieder

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieses mal soll uns unserer Reise ca. 7 Monate durch und um Australien führen. Danach verschiffen wir das Gespann nach San Franzisco wo es dann über Kalifornien nach Canada u Alaska weiter geht.
Details:
Aufbruch: 29.09.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 29.09.2015
Reiseziele: Australien
Fidschi
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Arno und Margit Darnhofer berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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