Australien - USA - Kanada - Alaska

Australien-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2014 - September 2015  |  von Arno und Margit Darnhofer

Australien: Bright bis Adelaide

Bright bis Bendigo - 09.03.2015

Am Montag geht es ganz gemütlich nach dem Frühstück los alles abzubauen und los zu fahren. Hier in den Bergen hält Schritt für Schritt der Herbst Einzug, die Blätter färben sich langsam gelb und leicht rot, die Nächte sind schon recht frisch, aber dieser Tag ist ein Traum. Keine Wolke am Himmel, etwas frischer Wind, aber traumhaft schön. Auf unserer heutigen Tour liegen 300km vor uns, und wir beide genießen die Fahrt in vollen Zügen. Da die Wettervorhersage schönes Wetter im Landesinneren und Kälte sowie Regen an der Küste prognostiziert geht unsere Reise natürlich nicht an die Küste. In der letzten großen Stadt vor unserem heutigen Tagesziel brauchen wir eine Füllung für den Kühlschrank. Da es hier einen Aldi (Hofer) gibt und dieser am heutigen Feiertag offen hat – nichts wie hinein. Im Geschäft spricht uns jemand auf Englisch mit den Worten „hallo, wir kennen uns“ an. Arno schaut mich kurz fragend an, aber ich kann auch nur die Schultern heben. Der „Fremde“ hilft uns, indem er erklärt, dass er uns am Beginn der Great Ocean Road kennen gelernt hat. Ahhh, die Erinnerung kehrt zurück! Als wir an der GOR für ein Foto anhielten, rannte ein junger Mann mit den Worten „des gibt’s jo ned, ein Kärntner“ auf uns zu. Ein junges Grazer Paar in Begleitung ihrer Australischen Freunde – unser Fremder. Nach ein paar freundlichen Worten sind wir schon auf einen Kaffee eingeladen. Ok, gesagt getan, 5 Straßen weiter und ich genieße einen guten Kaffee. Nach einem netten Plauschen laden uns die beiden auch noch auf einen netten Abend mit Barbecue und eine Nacht in einem gemütlichen Bett ein – ohhh, das hört sich aber gut an, und so nehmen wir die Einladung dankend an. Somit verbringen wir einen sehr netten und gemütlichen Abend mit den Beiden. So ist das Leben, am Morgen werden Pläne geschmiedet, um diese am Abend wieder umzuschmeißen.

Es Herbstlt

Es Herbstlt

Holzwirtschaft

Holzwirtschaft

Die Natur in ihren schönsten Farben

Die Natur in ihren schönsten Farben

Bendigo bis Horsham - 10.03.2015

Am Dienstag in der Früh geht es bereits um 8.30 Uhr los, da unsere Gastgeber heute ihren drei wöchigen Urlaub mit dem Wohnwagen antreten. Es ist zwar noch ein bissal frisch – etwa 15°, aber die Sonne strahlt schon von einem blauen wolkenlosen Himmel. Die Umgebung ist im Moment komplett unterschiedlich, zudem, was wir die letzten Wochen sahen. Eher sehr flaches Gebiet und vor allem sehr sehr trocken. Alles ist braun, die Kühe und Schafe grasen auf trockenen Wiesen, überall gedroschene Kornfelder, also sehr Landwirtschaftlich. Unser heutiges Tagesziel ist nur 250km entfernt und somit erreichen wir kurz nach 13.00 Uhr Horsham. Wir fahren zum Showground wo wir die heutige Nacht geplant hatten. Da uns beiden der Platz nicht wirklich zusagt und wir erfahren, dass für heute Nachmittag und den Abend Hunderennen angesagt sind, fällt die Entscheidung auf den hiesigen Campingplatz zu fahren sehr eindeutig. Hier treffen im Laufe des Nachmittags auch Joanna and Dave ein, die beiden Canadier von voriger Woche. Bei einem gemütlichen Abendessen planen wir die nächsten Tage, welche gemeinsam verbracht werden. Heute ist seit einigen Wochen der erste Abend, an dem es angenehm draußen zu sitzen ist ohne zu frieren.

Eine Kirche in Bendigo

Eine Kirche in Bendigo

Der Himmel ist mal wieder nur blau

Der Himmel ist mal wieder nur blau

Immer der Nase nach

Immer der Nase nach

Wir haben hier in Australien haben wir das Herz der Pyrenäen gefunden

Wir haben hier in Australien haben wir das Herz der Pyrenäen gefunden

Ganz unterschiedlich zu dem, was uns in den letzten Wochen begleitet hat

Ganz unterschiedlich zu dem, was uns in den letzten Wochen begleitet hat

Horsham bis Dunkeld - 11.03.2015

Die Sonne zeigt sich auch am Mittwoch in der Früh von ihrer schönsten Seite. Um 10.00 Uhr geht die heutige Tour los, welche uns über die Grampians führt.

Grampians-Nationalpark
liegt im australischen Bundesstaat Victoria. Der Name Grampians wurde 1836 von Sir Thomas Mitchell ausgewählt, da das Gebirge ihn an die Grampian Mountains in Schottland erinnerte. Inzwischen wird auch die indigene Bezeichnung des Gebietes „Gariwerd“ des Öfteren im öffentlichen und offiziellen Sprachgebrauch verwendet. Das Grampians-Gebirge liegt im dünn besiedelten inneren Landesteil, rund 250 km westlich von Melbourne und 100 km nördlich der australischen Südküste. Die Grampians bilden den westlichsten Teil der australischen Great Dividing Range und bestehen aus vier Höhenzügen, die überwiegend von Norden nach Süden verlaufen: Der Mount William Range im Osten, der Serra Range im Süden und der Mitte, der Victoria Range im Westen und der Mount Difficult Range im Norden. Die Höhenzüge fallen Richtung Osten abrupt ab, mit vielen Steilwänden und Überhängen, während nach Westen hin sanftere Abhänge vorherrschen. Der zentrale Gebirgsstock südöstlich von Halls Gap wird gerne auch mit dem touristisch werbewirksamen Namen Wonderland Range bezeichnet.
Die Bergkämme erheben sich mehr als tausend Meter über die umgebende Tiefebene. Die höchste Erhebung ist Mount William im Westen mit einer Höhe von 1167 m. Bei einem enormen Buschfeuer im Jänner 2014 wurden 55ha Land in dieser Region verbrannt.

Unser erstes Ziel in den Grampians sind die „MacKenzie Falls“. Ein wunderschöner Weg – hin und retour 2km – führt uns zu dem Aussichtspunkt, wo wir einen herrlichen Blick auf den Wasserfall haben. Es wäre auch möglich über 400 Stufen hinunter, und auch wieder hinauf zu gehen, um den Wasserfall von unten zu bewundern, dies möchten wir aber unseren Knien ersparen. Weiter geht es auf einer traumhaften Kurvenstraße zum Reed Lookout. Nach einem 1km langen Spaziergang durchs Gebüsch erwartet uns eine Felsformation welche „Balkon“ genannt wird. Die Felsen ragen in diesem Fall wie ein Balkon aus den Bergen heraus, und als Draufgabe eröffnet sich ein wunderschöner Blick über das gesamte Gebiet. Da wir uns nach so viel wandern ein Eis verdienen geht es in die Ortschaft Halls Gap um dieses zu genießen und um in der Touristeninformation nach weiteren Sehenswürdigkeiten zu fragen. Zum Abschluss des Tages genießen wir eine 4km Wanderung auf den1176m hohen Mt William. Da er der höchste Berg der Grampians ist haben wir dort oben einen 360° Ausblick. Die Schnaufferei auf dem steilen Aufstieg hat sich somit auf jeden Fall gelohnt. Da es nun schon 17.00 Uhr ist fahren wir noch etwa 60km zu unserem Tagesziel nach Dunkeld. Dort nehmen wir uns eine Kabine gemeinsam mit den Canadiern, da in der Nacht nur 5° vorhergesagt werden.

McKanzie Wasserfall

McKanzie Wasserfall

Dave, Joanna und Arno

Dave, Joanna und Arno

Reeds Aussichtspunkt

Reeds Aussichtspunkt

Nennt man das abhängen

Nennt man das abhängen

Der Balkon wie der Reeds Lookout auch genannt wird - ich nenn ihn Fuchur

Der Balkon wie der Reeds Lookout auch genannt wird - ich nenn ihn Fuchur

In den Grampians

In den Grampians

Auffi muaß i aufn Berg

Auffi muaß i aufn Berg

Aber dann dass

Aber dann dass

Dunkeld bis Mt Gambier - 12.03.2015

Zum Glück haben wir uns für die Kabine entschieden, da es wirklich sehr kalt war in der Nacht. Auch als wir gegen 10.00 Uhr los fahren ist es nicht sonderlich schön. Nach etwa 20km Fahrt läuft J+D ein Känguru ins Motorrad. Zum Glück hat Dave sehr gut reagiert und er konnte die Maschine halten. Wie es aber bei einem „Plastikbomber oder auch Joghurtbecher“ genannt so ist, ein paar Teile sind zu Bruch gegangen. Auch nicht angenehm, aber wie immer bei all diesen Dingen ist das Wichtigste, dass niemand verletzt ist. Mit einem etwas mulmigen Gefühl geht es bei den Beiden dann weiter. Unser erstes Ziel ist der Cape Nelson Leuchtturm. Hinter dem Leuchtturm ist es uns möglich ganz an die Grenze der Klippen zu gehen. Von dort ist es toll hinunter in das tosende Wasser zu sehen, da heute wieder sehr starker Wind weht. Im Laufe des Nachmittags überfahren wir die Grenze von Victoria nach Südaustralien. Wie es sich für den Süden gehört lichten sich etwas die Wolken und bis wir in Mt Gambier sind, scheint sogar schon die Sonne. Entlang führt uns dieser Weg über 50km Fortwirtschaft. Ein Nadelbaum neben dem anderen und vor allem in allen Größen. Am Nachmittag schlagen wir das Zelt am Campingplatz auf und genießen den Abend mit J+D bei Steak und Rotwein.

South Australia
(deutsch Südaustralien) ist ein Bundesstaat des Australischen Bundes mit der Hauptstadt Adelaide. Der Bundesstaat South Australia reicht von der Südküste Australiens (Große Australische Bucht) in den Kontinent bis ins Große Artesische Becken hinein und zu den Musgrave Ranges (bis zu 1.440 m hoch); die Landesfläche beträgt 983.480 km2. Die trockenen, an das Northern Territory und Western Australia angrenzenden Landesteile gehören den Ureinwohnern, den Aborigines. Das zu South Australia gehörende Kangaroo Island ist die drittgrößte Insel Australiens. Insgesamt wird das viertgrößte Bundesland von Australien in acht Hauptregionen gegliedert. Die Umgebung von Adelaide besteht aus den Unterregionen Adelaide Hills, Barossa Valley, Clare Valley und Fleurieu Peninsula. Diese sind für ein mediterranes Klima und zahlreiche Weingüter bekannt. Ein Teil des 2375 Kilometer langen Murray River fließt durch South Australia. Im Norden der Umgebung von Adelaide beginnen die Ausläufer der Flinders Ranges und die Region Flinders Ranges & Outback. Dieses Gebiet zeichnet sich durch Wüsten, Gebirgszüge und Salzseen aus.

Mount Gambier
ist eine Stadt mit 25.199 Einwohnern im südöstlichsten Eck des australischen Bundesstaats South Australia und liegt etwa auf der halben Fahrstrecke zwischen Adelaide und Melbourne. Bekannt ist Mount Gambier für seine vulkanischen Maarseen am gleichnamigen Vulkan Mount Gambier, insbesondere dem „Blue Lake“. Dieser See nimmt in den wärmeren Monaten eine intensive, unnatürlich erscheinende Blaufärbung an, die auf veränderter Lichtbrechung durch aufsteigende kleinste Mineralkörner von Kalziumkarbonat beruhen soll. Außerdem gibt es in Mount Gambier und der nahen Umgebung zahlreiche Sink Holes, die durch den geologischen Prozess der Verkarstung, einer Auswaschung des Kalksteins durch Wasser, entstanden. Diese Landschaftsformen werden meistens als begehbarer Garten zur Touristenattraktion gemacht. Neben Holz- und Landwirtschaft ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der Region.

Am Freitag ist die Erkundung der Stadt Mt Gambier angesagt. Erst mal Umwandern wir den „Blue Lake“. Auf diesen 4km ist es immer wieder möglich an den Aussichtsstellen auf den See zu schauen. Das Wasser ist so wunderschön blau – Beschreibung siehe oben - als hätte jemand ein großes Tintenfass hineingeschmissen. Da sich das Wetter heute abermals von seiner schönsten Seite zeigt genießen wir den Spaziergang natürlich umso mehr. Weiter geht es dann in die Stadt zu einem so genannten „Sinkhole – Sinkloch“. Das Umpherston Sinkhole war einst eine Höhle bis die Decke brach und dadurch ein großes Loch entstand. Ursprünglich war das Loch mit Wasser voll, sodass auch mit kleinen Booten darauf gefahren werden konnte. Heute ist es über und über mit Blumen bepflanzt, es stehen Tische und Bänke zur Verfügung, damit für alle Besucher die Möglichkeit geboten wird dieses kleine Paradies so lange zu bewundern bzw. genießen, wie gewünscht. An den Sandsteinwänden bauen Bienen ihre Waben und produzieren fleißig Honig darin – es ist traumhaft schön hier her unten und jede/r von uns genießt auf seine eigene Art und Weise. Nach einer Stunde geht es weiter um eine Höhle in der Stadt zu besuchen. Leider hat diese so unmögliche Öffnungszeiten – 10.00 – 14.00 Uhr – es ist aber gerade 14.30 Uhr und die Pächterin ist nicht gewillt für eine Gruppe von mind. 15 UrlauberInnen eine weitere Tour zu gehen – Pech für sie oder besser schlechte Geschäftsfrau. Somit fahren wir einkaufen und genießen den Rest des Tages auf dem Campingplatz bei herrlichem Wetter.

Die Küste und das Wasser peitscht im Wind

Die Küste und das Wasser peitscht im Wind

Das Cape Nelson Lighthouse

Das Cape Nelson Lighthouse

An den Sandsteinküsten des Cape Nelson

An den Sandsteinküsten des Cape Nelson

Joanna und Arno immer gut drauf

Joanna und Arno immer gut drauf

Der blaue See - stimmt doch, oder?

Der blaue See - stimmt doch, oder?

Im Sinkhole

Im Sinkhole

Es ist traumhaft schön hier

Es ist traumhaft schön hier

Bienenwaben an den Mauern - unglaublich!!

Bienenwaben an den Mauern - unglaublich!!

So lange die Kinder spielen sind sie gesund

So lange die Kinder spielen sind sie gesund

Mt Gambier bis Bridgewater - 14.03.2015

Am Samstag geht es etwas früher als normal – also schon um 9.30 Uhr *gg* - los von Mt Gambier um in Richtung Bridgewater aufzubrechen. Auf der rund 450km langen Strecke führt das erste Stück der Strecke – ca. 200km – an der Küste entlang, wo wir uns immer wieder den einen oder anderen Ort näher ansehen. Dies bedeutet an den jeweiligen Piers oder Leuchttürmen zu pausieren. Die Sonne begleitet uns den ganzen Tag auf unserer Fahrt. Die weiteren 250km werden auf einer geraden, öden, langen Straße herunter gespult. Auch dies muss ab und zu sein, es gibt nicht immer nur Traumstraßen zu befahren. Gegen 17.00 Uhr erreichen wir die Stadt Bridgewater, wo bereits Kim und Tony auf uns warten. Joanna hat die beiden auf einer Reiseplattform ausfindig gemacht - dort bieten sie Übernachtungsmöglichkeiten für Reisende an. Da im Haus nur ein Gästezimmer zur Verfügung steht schlagen Arno und ich das Schlafzimmer ganz einfach in der Garageneinfahrt auf – der Garten ist zwar ein Traum, aber leider zu steil um dort zu stehen. Bei einem gemütlichen Abend mit Barbecue, Wein, Bier und Wasser erzählen alle durcheinander von den jeweiligen Reisen, Erfahrungen und Erlebnissen – PS Kim fährt eine BMW 650 und Tony eine Yamaha 650.
Am Sonntag fährt uns Kim mit dem Auto zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten. Da es mir im Moment aufgrund einer sehr starken Verkühlung gar nicht so gut geht bin ich sehr froh, als der Nachmittag zur „Auszeit“ erklärt wird. So verbringe ich den Rest des Tages mit einer dicken Decke auf dem Sofa, während sich die anderen rund um mich unterhalten.

An der Küste entlang

An der Küste entlang

Und wieder mal ein Leuchtturm

Und wieder mal ein Leuchtturm

Und noch einer ganz hinten

Und noch einer ganz hinten

Wer ha den größten Hunger, der/die darf zuerst

Wer ha den größten Hunger, der/die darf zuerst

Kurz vor Bridgewater in der Nachmittagssonne

Kurz vor Bridgewater in der Nachmittagssonne

Bridgewater bis Adelaide - 16.03.2015

Am Montag heißt es Abschied nehmen von Joanne und Dave. Doch davor führt uns noch eine gemeinsame Rundfahrt durch die Berge und Weinberge rund um Bridgewater. Wir befinden uns hier in einem großen Wein- und Obstbaugebiet. Neben den unendlichen Weinbergen reifen hier auch Äpfel und Kirschen. Die Kirschensaison ist bereits vorbei, aber die Äpfel und Weintrauben warten noch auf die Ernte bzw. Lese. Die beiden Männer genießen die Fahrt durch die sehr kurvige Gegend, und wir Frauen sind nicht weniger begeistert. Nach jeder Kurve wird ein neuer atemberaubender Blick in die Natur frei gegeben. Auf dem Aussichtsturm in Bridgewater eröffnet sich uns der Rundblick auf Adelaide. Von hier aus können wir erkennen, dass das Zentrum sehr klein mit nur wenigen Hochhäusern ist, jedoch ein breites Einzugsgebiet hat. Nach einer gemeinsamen Mittagspause steht die Verabschiedung von den beiden an. Für sie geht es weiter in Richtung Osten. Wir fahren zurück zum Haus von Kim und Tony, holen den Hänger ab um weiter nach Adelaide zu fahren. Dort werden wir von Maria und Adi erwartet. Diese beiden lernten wir voriges Jahr auf einer Familienfeier in Kärnten kennen. Als Arno von unserer bevorstehenden Australien Reise erzählte wurden wir sofort zu einem Besuch eingeladen, den wir hiermit auch sehr gerne erfüllen. Sie bieten uns für den Dienstag eine Fahrt an die Küste und in die Stadt an, welche wir auch sehr gerne annehmen. Am Dienstag geht es erst mal nach Victor Harbor. Eine Attraktion hier ist eine pferdegezogene Straßenbahn, mit der man über einen mehrere hundert Meter langen Steg zur vorgelagerten Granite Island kommt (Victor Harbor Horse Drawn Tram). Da diese Straßenbahn aber nur am Wochenende geführt wird gehen wir zu Fuß über den Steg – ca. 1km lang. Ein Rundweg mit einigen Aussichtspunkten führt uns zum Klippensaum - dieser ist als Naturpark geschützt. Nach Einbruch der Dunkelheit kann man hier auch in der Hochsaison geführte Touren zu den Pinguinen der auf der Insel gelegenen Pinguin-Schutzstation buchen. Weiter geht es nach Glenelg, welcher ein Vorort von Adelaide ist und einen wunderschönen Strand hat, wovon uns ein Spaziergang an diesem überzeugt. Wir gehen durch eine dortige Wohnanlage die sogar über einen privaten Jachthafen verfügt – Mann/Frau gönnt sich ja sonst nichts. Aber, es gibt dort besonders gutes selbstgemachtes Eis – ja, es stimmt, wir konnten uns davon selbst überzeugen *gg*.

Zum Abschluss unserer Tagestour geht es noch in die Hauptstadt von Südaustralien nach

Adelaide
ist die Hauptstadt des Bundesstaates South Australia in Australien. Sie ist eine Küstenstadt am Saint-Vincent-Golf und wurde vom ersten Gouverneur des Staates, Captain John Hindmarsh (1785–1860), 1837 nach der britischen Queen Adelaide (Adelheid von Sachsen-Meiningen) benannt. Adelaide ging im Gegensatz zu Städten wie Sydney oder Hobart nicht aus einer Sträflingskolonie hervor.
Die Stadt trägt wegen ihrer Kulturveranstaltungen den Beinamen „festival city“, so etwa das Glenelg Jazz Festival oder das Adelaide Festival of Arts. Ebenso wird Adelaide „city of churches“ (Stadt der Kirchen) genannt. Adelaide ist Austragungsort mehrerer sportlicher Veranstaltungen. Die Stadt Adelaide besteht eigentlich nur aus dem Stadtkern innerhalb des Parkrings, unterteilt in Adelaide und North Adelaide. Sie hat 17.500 Einwohner. Man rechnet jedoch die direkt umliegenden etwa 250 Orte zum städtischen Bereich hinzu.

Ich habe noch nie eine so kleine Großstadt gesehen. Die Fußgängerzone ist sicher nicht länger als jene in Krems oder Klagenfurt. Da es zu regnen beginnt besichtigen wir den Rest der Stadt per Auto – Parlament, Uni, Banken usw. – auch hier an der „Ringstraße“ ist alles sehr überschaubar. Nach diesem anstrengenden Tag verwöhnt uns Maria noch mit einem wunderbaren Abendessen, damit wir für die morgige Weiterfahrt gerüstet sind.

Die Weingärten rund um Bridgewater

Die Weingärten rund um Bridgewater

Die Straßen rund um Bridgewater

Die Straßen rund um Bridgewater

Und die Umgebung rund um Bridgewater

Und die Umgebung rund um Bridgewater

Die große Spielzeugkette gibt es auch hier

Die große Spielzeugkette gibt es auch hier

Der letzte gemeinsame Lunch - dann heißt es Abschied nehmen

Der letzte gemeinsame Lunch - dann heißt es Abschied nehmen

Der Granite Island Jetti

Der Granite Island Jetti

Am Jetti mit Maria und Adi

Am Jetti mit Maria und Adi

Der private Yachthafen

Der private Yachthafen

In der Fußgängerzone von Adelaide

In der Fußgängerzone von Adelaide

Ohne Worte

Ohne Worte

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieses mal soll uns unserer Reise ca. 7 Monate durch und um Australien führen. Danach verschiffen wir das Gespann nach San Franzisco wo es dann über Kalifornien nach Canada u Alaska weiter geht.
Details:
Aufbruch: 29.09.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 29.09.2015
Reiseziele: Australien
Fidschi
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Arno und Margit Darnhofer berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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