Australien - USA - Kanada - Alaska

Australien-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2014 - September 2015  |  von Arno und Margit Darnhofer

Australien: Broome bis Litchfield Nationalpark

Broome bis Bungle Bungle 27.10.2014

So gegen 9.30 Uhr geht es am Montagmorgen los - bis zu unserem nächsten Fixpunkt sind ca. 800 km Distanz zu überwinden - eine Ortschaft Fitzroy Crossing und das eine oder andere Roadhaus - sonst nichts. Leider muss Arno zweimal den Reservekanister auspacken, da uns der Wind ziemlich stark auf die Nase bläst und die Distanz zwischen den Roadhäusern unseren Tankinhalt übersteigt. Während der ganzen Fahrt ist eine ständige Änderung der Vegetation zu beobachten - Steppe mit verbrannten Sträuchern und Bäumen, leicht hügelig bis hin zu grünem Bewuchs am Straßenrand. Aufzupassen ist auf die frei laufenden Zebu Rinder, die sich zu keiner Zeit an die aktuellen Straßenverkehrsregeln halten. Auf der ganzen Strecke hat es schon einige Buschfeuer gegeben bzw. sehen wir am Horizont immer wieder Rauchschwaden von diesen aufsteigen. Heute passieren wir ein kleines Buschfeuer, welches sich am Straßenrand gerade auszubreiten beginnt. So lange es sich nur um kleine Feuerstellen entlang der Straße handelt ist niemand beunruhigt und es wird gewartet, bis es wieder von selbst erlischt. Sollten diese Feuer auf Städte zukommen wird versucht mit einem Gegenfeuer dieses einzudämmen (hat mir Steve in Tim Price erklärt). Die einzigen welche diese Buschfeuer unbeschadet überstehen sind die unzähligen Termitenhügel, welche in den verschiedensten Bauarten in der Landschaft stehen. Am Abend schlagen wir auf 300m Höhe unser Zelt auf, von wo aus der Blick enorm und der Sonnenuntergang ein Traum ist.
Am Dienstagnachmittag erreichen wir unser Ziel - Turkey Creek - von wo aus unser Flug über die
Bungle Bungle

geplant ist. Die Bungle Bungle sind eine weltweit singuläre Sandstein-Erscheinungsform im Purnululu-Nationalpark mit an Bienenkörbe erinnernden Kuppen (auch Dome genannt) in der Region Kimberley. Dem Kija-Aboriginalstamm war die Bergkette seit rund 20.000 Jahren bekannt. Die Ureinwohner nannten das Gebiet Purnululu, in ihrer Sprache das Wort für "Sandstein".
Eine 1930 gegründete Farm in der flachen Savanne nordwestlich der Bergkette erhielt von Arthur Muggleton den Namen Bungle Bungle. Diese Namensetymologie ist unklar und beruht auf einem Missverständnis, möglicherweise eine Verbalhornung von Purnululu oder von der Grasart bundle bundle. 1983 überflog ein Film-Team die merkwürdigen Bienenkörbe und entdeckte sie insoweit per Zufall. Luftaufnahmen dieses Dokumentarfilms machten das Gebiet bekannt, und die ersten Besucher kamen. Benannt wurde die Bergkette vom Department of Lands And Surveys nach der bestehenden Farm. Heute ist Bungle Bungle ein Synonym für die "Bienenkorb"-Formation und gelegentlich - fälschlicherweise - für den gesamten Purnululu-Nationalpark, der 1987 gegründet wurde. Dieser besteht jedoch aus differenzierten Vegetationsformen und geologischen Erscheinungen, von denen die Bienenkörbe nur den südlichen und östlichen Teil ausmachen - insoweit eine pars pro toto-Bezeichnung. 2003 wurden die Bungle Bungle in die UNESCO-Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.
Doch leider, das Büro ist nicht mehr besetzt (wahrscheinlich ist schon Saisonende). Im ersten Moment bin ich wahnsinnig enttäuscht, als ich jedoch die Preise für einen 45 Minuten Flug lese bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob die Enttäuschung wirklich so groß ist $ 450,00 pro Person. Arno tröstet mich damit, dass wir uns ja auch noch Sehenswürdigkeiten für unsere nächste Australien Reise in der Pension aufheben müssten. Somit fahren wir noch 120 km weiter um zu unserem heutigen Übernachtungsplatz zu kommen.

Angebrannte Bäume rechte

Angebrannte Bäume rechte

Grüne Bäume links

Grüne Bäume links

Straße nach vorne

Straße nach vorne

Straße nach hinten

Straße nach hinten

Die Landschaft in der späten Nachmittagssonne

Die Landschaft in der späten Nachmittagssonne

......und wieder einer dieser unbeschreiblichen Sonnenuntergänge

......und wieder einer dieser unbeschreiblichen Sonnenuntergänge

Bungle Bungel bis Kununurra

Bungle Bungle bis Kununurra
Am Mittwoch erreichen wir am Vormittag die Stadt Kununurra, welche an einem schönen Fluss liegt. Natürlich, nichts wie hin und rein ins Wasser - das Thermometer ist nämlich gerade wieder dabei den 40iger anzupeilen. Doch da, die für mich alles entscheidende Tafel - Süßwasserkrokodile. Arno lässt sich dadurch nicht abschrecken. Ich muss aber dazu sagen, dass eine ganze Menge Menschen an dieser Stelle baden, somit bin ich nicht ganz so beunruhigt und vor allem stehe ich mit Adleraugen am Ufer. Nach dem Bade wird noch getankt und der Wasserkanister gefüllt, da wir im Moment sehr viel Trinkwasser verbrauchen - ca. 10l täglich. Mittwoch früh wird gemeinsam beschlossen nur 260 km zu fahren um uns einen gemütlichen Nachmittag zu gönnen. So gegen 11.00 Uhr passieren wir die Grenze zwischen West- und Nordaustralien NA. Hier stellen wir die Uhr um 1,5 Std. nach vorne - somit sind wir nun um 8,5 Std. vor der Zeit in Österreich. Diese Zeitumstellung hat einen großen Vorteil, die Sonne geht nicht mehr um 17.45 Uhr sondern erst um 19.00 Uhr unter - somit gewinnen wir einige Zeit welche zum Fahren genutzt werden kann *gg*. Etwa 6 km vor unserem angepeilten Tagesziel steht ein Mazda L200 aus dem Jahr 1987 am linken Fahrbahnrand und hat offensichtlich ein Problem. Blinker raus und wir stehen schon - es hat im Moment 43° und es gibt keine Möglichkeit ein wenig Schatten zu finden. Egal, wenn jemand Hilfe braucht kann es noch so heiß sein. Schnell ist klar, dass die Batterie kaputt ist. Arno gibt Starterhilfe und verspricht dem Fahrer, dass wir ihn bis zur nächsten Ortschaft mit Tankstelle begleiten, falls er wieder "liegen" bleibt. Rastplatz ade - das war es wohl mit dem gemütlichen Nachmittag. Nach etwa 50 km wird noch einmal Starthilfe gebraucht, aber dann schafft er es bis zur Tankstelle. Zum Glück erhält der Fahrer dort eine passende Batterie. Arno leistet noch ein wenig Einbauhilfe und somit können alle wieder weiterfahren. So, nun wird auf dem Campingführer ein neuer Schlafplatz gesucht, den wir auch in 130 km Entfernung finden. Gegen 17.20 Uhr nach gesamt 420 km erreichen wir diesen - ein wunderschöner Platz nach einem weiteren aufregenden Tag in Australien. An diesem Abend gesellen sich zwei junge Männer zu uns - ein Engländer mit einer Suzuki DRZ 400 und ein junger Tauchlehrer (Mutter Japanerin, Vater Franzose) na da schau ich aber, eine gelungene Mischung *gg*. Beide sind total Motorradbegeistert - es ist auf jeden Fall ein sehr redseliger Abend.

Unsere ständigen Begleiter - die Termitenhügel

Unsere ständigen Begleiter - die Termitenhügel

Immer wieder steigen Rauchschwaden am Horizont auf

Immer wieder steigen Rauchschwaden am Horizont auf

Es ist so schön hier irgendwo im nirgendwo

Es ist so schön hier irgendwo im nirgendwo

Kununurra bis Katherine Gorge 30.10.2014

Freitag fahren wir 180 km um in die Stadt
Katherine
ist die viertgrößte Stadt im Northern Territory von Australien.
Die Stadt liegt etwa 317 km südöstlich von Darwin am Stuart Highway. Sie ist an der ehemaligen Nordaustralischen Eisenbahn und der gegenwärtigen Zentralaustralischen Eisenbahn angesiedelt. Der Katherine River fließt durch die Stadt, die heute Mittelpunkt einer nach ihr benannten Region ist.
Vor der Kolonialisierung gehörte das Gebiet von Katherine zum Lebensraum der Jawoyn- und Dragoman-Aborigines, deren hauptsächliche Lebensgrundlage der Katherine River war. Der erste Europäer, der in die Gegend kam, war 1844 Ludwig Leichhardt. Zu der Ansiedlung die sich erst später nach dem Fluss nannte, kam es im Zuge des Baus der Transaustralischen Telegrafenleitung im Jahre 1870.
Dort ist unser erster Weg in das Besucherzentrum um uns über die umliegenden Nationalparks, den Campingmöglichkeiten, Straßengegebenheiten usw. genau zu erkundigen. Nachdem dies geschehen ist und ein paar Kleinigkeiten im Kühlschrank verstaut sind fahren wir noch ca. 30 km um in den
Nitmiluk Nationalpark
Neben dem Kakadu-Nationalpark und dem Uluṟu (früher "Ayers Rock") gehört der 32 km nordöstlich von Katherine gelegene Katherine-Gorge-Nationalpark zu den populärsten Ausflugszielen im Northern Territory. Der in der Aborigines-Sprache "Nitmiluk" genannte Park ist 180.400 Hektar groß. Er bietet 13 aufeinanderfolgende Schluchten, die insgesamt 12 km lang sind, mit bis zu 70 m hohen Felswänden. Des Weiteren bietet der Park seinen Besuchern ausgiebige Wanderwege und viele Badeplätze.
zu fahren, wo wir für 2 Tage das Zelt aufstellen. Heute steht einem Faulenzernachmittag nichts im Wege. In dem sehr angenehm warmen Pool verbringen wir den ganzen Nachmittag - wie nett, dass dieser direkt neben der Wäscherei liegt. Somit kann ich zwischen den einzelnen Tauchgängen auch noch die Wäsche erledigen - Mädels, nichts wie her zu mir, hier lässt es sich wirklich aushalten - vorausgesetzt ihr mögt Temperaturen um die 43°. Am Abend haben sich heute Gäste bei uns eingeladen - ein frecher Rabe und die Minikängurus genannt Wallabys. Die sind so unglaublich zutraulich, die fressen uns die Salatblätter und die Karotten aus der Hand - füttern ist natürlich verboten, aber wie sollen wir diesem Blick Augen widerstehen??

Für Freitag hat uns Arno ein Paddelboot für den ganzen Tag reserviert um mit mir durch die
Katherine Gorge zu schippern. Pünktlich um 9.00 Uhr sind wir gestellt - es ist im Moment absolute Flaute, und somit entsteht auch keine Wartezeit beim Besteigen der Kanus. Gelenkig wie eine junge Gazelle schwinge ich mich in das schwankende Etwas - in Wirklichkeit sieht es so aus, dass mir der nette junge Mann beim Bootsverleih sehr hilfsbereit in dieses unbequeme Plastikding hineinhilft bevor ich schon in aller Frühe im Wasser lande. Und los geht es - Arno hat mir angeboten nur dann zu paddeln, wenn ich Lust dazu hätte - falsche Aussage an Margit - Lust auf paddeln? Nachdem ich es probiere und mich nicht so doof wie beim Schnorcheln anstelle macht mir die Sache richtig Spaß. Wir schippern durch eine atemberaubende Schlucht in der es angeblich Süßwasserkrokodile geben soll - leider hat sich kein Einziges zum Fototermin gesellt! Nach etwa 1,5 km müssen wir aus dem Wasser, das Boot an den Strand ziehen um eine ausgetrocknete Stromschnelle zu passieren. Jetzt bin ich endlich in dem Ding drinnen, muss ich schon wieder raus - nun schaut mir außer Arno wenigstens niemand zu als ich mich heraus wurschtle - die Dinger sind wirklich eng und vor allem so kippelig. Über einen Steg geht es zur anderen Seite der Stromschnelle wo die nächsten Kanus schon herumliegen um benutzt zu werden. Also, wieder rein in eines und weiter geht es. Wir passieren noch ein zweites Mal eine trockene Stelle, hier tragen wir das Kanu über die Steine - bei 43° eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. Jeder einzelne Tropfen ist es jedoch wert. Ihr müsst euch vorstellen wir sind hier ganz alleine, das Wasser plätschert ganz leise vor sich hin, in den Mauern der Schlucht zwitschern die Vögel und sonst nichts außer Natur pur. Das ist wirklich Labsal auf jede Seele - unbeschreiblich schön und atemberaubend. Das Kanu verlassen wir heute noch einige Male um in den verschiedensten kleinen natürlichen Becken baden zu gehen. Leider wird es zu schnell 16.00 Uhr, da wir um diese Zeit das Kanu zurück geben müssen. Dies ist wieder so ein Tag, an dem ich unendliche Dankbarkeit verspüre dies alles erleben zu dürfen. Unendlich müde bin ich nach diesem Tag, doch genau so glücklich bin ich auch.

Der freche Rabe auf unserem Zelt

Der freche Rabe auf unserem Zelt

Die waren so frech und haben alles vom Tisch entfernt was sie konnten

Die waren so frech und haben alles vom Tisch entfernt was sie konnten

Für Walter - Regenbogenloris beim Baden im Rasenspränger

Für Walter - Regenbogenloris beim Baden im Rasenspränger

Wallaby mit Karotte

Wallaby mit Karotte

Das Wasser hat sicher 28°

Das Wasser hat sicher 28°

Arno der erste ""Buttler"

Arno der erste ""Buttler"

Es ist so traumhaft schön hier

Es ist so traumhaft schön hier

Diese Wehr müssen wir zu Fuß überwinden

Diese Wehr müssen wir zu Fuß überwinden

Ich habe nur 2 gesehen - im Kanu

Ich habe nur 2 gesehen - im Kanu

Das bin ich

Das bin ich

Passt ihm doch gut der Sonnenhut!!!

Passt ihm doch gut der Sonnenhut!!!

Auf Wiedersehen Robinson, ich komme wieder am Freitag

Auf Wiedersehen Robinson, ich komme wieder am Freitag

Litchfield Nationalpark 02.11.2014

Am Samstagmorgen verlassen wir den NP um in den 315 km entfernt liegenden Lietchfield Nationalpark aufzubrechen.
Litchfield-Nationalpark liegt 128 km südlich der Stadt Darwin im Northern Territory in Australien. Er erhielt seinen Namen von dem Forschungsreisenden Frederick Henry Litchfield. Trotz der im Sommer sehr heftigen Monsunregen kann der Nationalpark ganzjährig besucht werden. Ausgangsort ist dabei in der Regel die am Rand des Parks liegende Ortschaft Batchelor. Die in anderen touristisch attraktiven Gebieten Nordaustraliens zahlreich vorkommenden Krokodile (Australien-Krokodil und Leistenkrokodil) stellen im Litchfield-Nationalpark ein vergleichsweise geringes Problem dar. Gelegentlich erfolgen dennoch Angriffe auf Menschen, zuletzt im Frühjahr 2008.
Auf dieser Strecke liegt die sogenannte Dorat Road, welche wir passieren. Nach vielen vielen KM nur gerade aus kann Arno heute endlich ein paar Kurven fahren. Leider ist der Zustand der asphaltierten Straße nicht so gut. Ich komme mir auf dem Sozius vor wie auf einem Schaukelpferd - immer wieder rauf und runter. Ich bin sehr froh, als diese 60 km überstanden sind. In Batchelor wird getankt und Mittagsrast gehalten. Kurz vor Lietchfield besuchen wir noch "Magnetic Termite Mounds" einen Termiten Friedhof - auf mich wirken diese Bauten der verschiedensten Art und Weise der Termiten zumindest so. Von nun weg sind es nur mehr 20 km bis wir auf dem Campingplatz des NP sind. Dann geht alles Schlag auf Schlag - Zelt aufstellen im Schweiße unseres Angesichts, raus aus den Klamotten, rein in die Badesachen und 150 Stufen runter zu einem natürlichen Schwimmbecken mit Zufluss durch einen Wasserfall. Hier ist das Wasser so klar, dass ich jeden einzelnen Fisch ohne Schnorchel sehen kann. Upps, auch nicht so günstig für - na sagen wir mal - leicht nervöse Badegäste wie mich. Nach dem Bad ein kleines Rasterl - ach geht es uns schlecht. Arno genießt heute Abend einen Schluck Rotwein, da er ihn nun in den Kühlschrank gegeben hat - auch nicht ideal, aber Rotwein mit 30° ist auch nicht trinkbar - falls es kein Glühwein sein soll.

Für Sonntag ist eine Rundfahrt im NP geplant und somit darf ich ausschlafen. So gegen 7.00 Uhr wird es aber - trotz offener Seitenfenster - so unerträglich im Zelt, dass ich/wir sowieso freiwillig die Flucht ergreifen. Nach einem gemütlichen Frühstück geht es gegen 9.00 Uhr los. Unser erster Halt ist ein großes Sumpfgebiet, dass aber im Moment nur mehr - wie würde ich auf gut Deutsch sagen - leicht matschig ist - alles wartet auf den Regen, nur wir nicht *gg*. Der zweite Aussichtspunkt die "Tolmer Falls" sind zwar seit gestern gesperrt, aber wir sehen auch andere geparkte Fahrzeuge und irgendwo müssen diese Personen ja auch sein. Also nichts wie hinein und in Richtung Aussichtspunkt. Siehe da, hier sind sie ja schon alle zum Fotografieren versammelt und fragen uns ganz kokett, ob wir auch nicht lesen könnten. Diesen Aufenthalt gestalten wir wirklich kurz, damit uns nicht event. doch ein Ranger ertappt. Weiter geht es zu den "Wangi Falls". Ein traumhaftes natürliches Becken welches von zwei Wasserfällen gespeist wird - ich weiß schon wo ich den heutigen Nachmittag verbringen möchte. Nicht nur, dass es hier eine wunderbare Liegewiese gibt, ich kann das Wasser sogar über Stufen besteigen und muss mich nicht von irgendwelchen Felsen in die Fluten stürzen - ich könnte auch sagen, dass ich meist über die glitschigen Steine ins Wasser rutsche. Unser letzter Punkt auf der Tagesordnung sind die "Cascadas" Wasserfälle - wobei es die hohen und die niedrigen gibt. Wir entscheiden uns für die niedrigen. Um dorthin zu kommen sind 1,2 km Gehweg in die Schlucht erforderlich. Die ersten 500m gleichen einem netten Spaziergang, der Rest verläuft über einen kleinen Bach, Waldsteige und Felsen. Das wirklich Schlimme daran ist aber die hohe Luftfeuchtigkeit - uns schießt das Wasser nur so aus allen Poren. Somit ist der gemütliche Nachmittag bei den Wangi Falls redlich verdient. Gegen 16.00 Uhr geht es wieder los, da noch kurz vor unserem Campingplatz das "Buley Rockhole" auf uns wartet. Hier kommt das Wasser über Plateaus herunter und in jedem dieser befindet sich ein kleines Becken na sagen wir mal zum Relaxen oder Tümpeln. Auch heute hat uns die Landschaft wieder gezeigt, was "Mutter Natur" für Schätze bereit hält. Nach einem gemütlichen Kartenabend bei dem Arno wieder das Glück in der Liebe hat freuen wir uns auf das nächste Ziel - Darwin.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieses mal soll uns unserer Reise ca. 7 Monate durch und um Australien führen. Danach verschiffen wir das Gespann nach San Franzisco wo es dann über Kalifornien nach Canada u Alaska weiter geht.
Details:
Aufbruch: 29.09.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 29.09.2015
Reiseziele: Australien
Fidschi
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Arno und Margit Darnhofer berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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