(M)ein Traum wird wahr .... Weltreise!

Neuseeland-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni 2013 - April 2014  |  von Rolf Bilo

Neuseeland: Auckland 1

Von Samoa aus geht es mitten in der Nacht nach Auckland. Der Flug verläuft schnell, mit ein wenig dusseln - schlafen ist nicht möglich - vergeht die Zeit zügig und durch die Zeitverschiebung komme ich morgens früh in Auckland an. Koffer und Immigration gehen erstaunlich schnell, aber die Biosecurity dauert. Nicht nur, dass man nach allen möglichen Details befragt und das Gepäck durchleuchtet wird, nein, auch die Schuhe müssen desinfiziert werden. Das dauert seine Zeit, dann ist man durch. Mit dem Airportexpressbus fährt man knapp eine halbe Stunde, dann ist man mitten in der Stadt.

Ich habe das x-Base-Hostel ausgewählt, hier gibt es verschiedene Zimmergrößen und ein vernünftiges Angebot wie Frühstück, WiFi, Reisebüro und viele Reisende. Erstaunlich viele Deutsche sind hier, darunter etliche Langzeitaufenthalter, die hier work&travel machen. Schnell kommt man ins Gespräch, jede Geschichte ist interessant. Aber ich muss erst einmal etwas schlafen, dann geht's los zur ersten Schleife. Kein Hund oder Hahn weckt mich und so bin ich herrlich ausgeschlafen, als es bei herrlichem Sonnenschein runter zum Hafen geht. Das Hostel liegt sehr zentral, zum Hauptbahnhof ist es auch nicht weit. Nach einigen Wochen Südseeinseln tut ein Kurzzeitaufenthalt in einer Großstadt mal richtig gut, ich genieße die Geschäfte und Lokale.

Im Hafen ist viel los, die Businesspeople verbringen hier ihre Mittagspause. Ein weiter Blick auf die Harbourbridge und die vorgelagerten Inseln ist möglich, in die andere Richtung hat man ein tolles Panorama auf die Skyline Aucklands. Mein erster Eindruck ist sehr angenehm. Gegen mittag kommt mein Sohn, zwei Tage war er unterwegs, ich möchte im Hostel sein, wenn er ankommt.

Müde, aber aufgedreht, erscheint er bald danach und nach einer ersten kurzen Rast und Begrüßung drehen wir unsere erste gemeinsame Runde, mal nen Kaffee im Hafen trinken. Schön, dass er da ist, vier Monate haben wir uns schon nicht mehr gesehen. So gibt's einiges zu erzählen. Am Fuße des Fernsehturmes gehen wir noch essen, dann noch ein bischen die Queensstreet auf und ab, dann wird's doch Zeit zum schlafen.

Einen Tag haben wir noch zum sightseeing, den wollen wir nutzen. Also früh morgens raus, Queensstreet in die andere Richtung hoch, in den Albert Parc, vorbei an Bibliothek und Unigebäuden, runter zum Hafen, eine Hafenrundfahrt machen. Leider ist das Wetter heute nicht besonders, es regnet und es ist sehr kühl. Zwischendurch pfeift ein ordentlicher Wind, so dass alle Walbeobachtungstouren, die wir eigentlich machen wollten, abgesagt wurden. Aber die Hafenrundfahrt ist auch ganz nett, ein Kreuzfahrer und drei chinesische Kriegsschiffe liegen neben den sonst üblichen Schiffen am Kai und bieten etwas Farbe im ansonsten grauen Bild. Unter der Harbourbridge geht es durch, auch ein schönes Bild, eineinhalb Stunden rund um alle Hafenecken.

Wir bummeln anschließend durch die Stadt, kommen am alten, restaurierten und gut genutzten Hallenbad von 1914 vorbei und wollen den Fernsehturm hoch. Er soll das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre sein. Wir fragen uns, ob nicht in Südamerika nicht noch höhere Gebäude stehen, finden aber auf die Schnelle keine Antwort. Oben angekommen, spüren wir, wie der Turm sich im Sturm bewegt. Nach der Fahrt im gläsernen Aufzug an der Außenwand auch kein schönes Gefühl, es ist uns etwas mulmig in der Bauchgegend. Man kann außen am Turm entlang laufen oder auch - gesichert - hinunterspringen, was tatsächlich einige Leute machen. Nix für uns, da sind wir uns einig! Aber die Aussicht ist toll und die genießen wir. Es wird langsam dunkel und die Stadt wirkt ganz anders als gestern in der strahlenden Sonne.

Noch ein, zwei Stündchen möchten wir durch die Stadt laufen, das Leben auf uns wirken lassen. Wir kommen am Theater, dem alten Rathaus und einigen Hochschulen vorbei. Hier ist Leben in der Stadt, viele junge Menschen sind auf der Straße. Eine Drogerie hat zum Zombietag aufgerufen und es sind einige davon unterwegs. Auch Hare-Krischnas singen vor einem Kino, die habe ich seit den 70er Jahren nicht mehr gesehen!

Schnell noch was essen, es gab u.a. Pommes aus Süßkartoffeln, war mal was ganz neues und gut, dann geht's zurück ins Hostel, wir müssen noch packen und einiges regeln, am nächsten Morgen geht es zügig los.

6.30 Uhr fährt der Airportbus mit uns los, das hat schon mal gut geklappt. Am Flughafen AKL bekomme ich fast einen Herzkasper. Alle Check-In-Schalter haben geschlossen, man experimentiert gerade mit einem Self-check-in-System. Dieses klappt aber offensichtlich nicht, es steht eine riesige Schlange quer durch die ganze Abflughalle, keine Informationen und am Ende gibt es nur zwei Gepäckabgaben. Heilloses Durcheinander, Ewigkeiten warten, die Schlange bewegt sich kaum. Wenigstens funktionieren die Self-check-in-Kioske, drucken die Kofferaufkleber und Bordkarten aus, meine Fragen beantworten sie mir allerdings nicht. Allerdings nehmen es die Fluggäste relativ gelassen (wenn man mich mal ausklammert ). Dafür ist der Rest dann aber ok, auch die Ausreise erfolgt in wenigen Minuten völlig problemlos.

Blick aus dem X-Base-Hostelzimmer

Blick aus dem X-Base-Hostelzimmer

Mein erster Eindruck vom Hafen

Mein erster Eindruck vom Hafen

Businesspeople machen Mittagspause im Hafen

Businesspeople machen Mittagspause im Hafen

Der Yachthafen mit Blick auf die Skyline

Der Yachthafen mit Blick auf die Skyline

Im Albertpark

Im Albertpark

Er vergaß heute morgen sein Toupet

Er vergaß heute morgen sein Toupet

Zombies in der Innenstadt

Zombies in der Innenstadt

Hafenrundfahrt - Blick vom Schiff auf die Skyline Aucklands

Hafenrundfahrt - Blick vom Schiff auf die Skyline Aucklands

Ganz schön kalt war es an diesem Tag; im Hintergrund ist die Harbourbridge zu sehen

Ganz schön kalt war es an diesem Tag; im Hintergrund ist die Harbourbridge zu sehen

Die Harbourbridge

Die Harbourbridge

Der Skytower

Der Skytower

Oben auf dem Skytower - er bewegt sich spürbar im Wind

Oben auf dem Skytower - er bewegt sich spürbar im Wind

Wer wollte, konnte sich an Seilen gesichert den Turm herabstürzen - nichts für uns!

Wer wollte, konnte sich an Seilen gesichert den Turm herabstürzen - nichts für uns!

Der Flughafen Aucklands

Der Flughafen Aucklands

© Rolf Bilo, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach über 30 Jahren wird mein Traum wahr: meine Weltreise, d i e Weltreise, beginnt in Kürze. Ein Jahr lang um die Welt, möglichst viel sehen, alle Kontinente..... Der Countdown läuft
Details:
Aufbruch: 06.06.2013
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 25.04.2014
Reiseziele: Äthiopien
Burundi
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Kenia
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Der Autor
 
Rolf Bilo berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.