Kupfercanyon - Fahrt mit "El Chepe"

Mexiko-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - März 2009  |  von Inge Waehlisch Soltau

El Divisadora Barrancas

El Divisadora Barrancas

Nach ca. 9 Stunden Fahrt war unser erstes Ziel erreicht - El Divisadora Barrancas, ca. 300 km von Los Mochis entfernt und auf 2250 m Höhe in der Sierra Madre Occidental.
Der Zug hält lange genug, damit Passagiere, die sofort weiterfahren, wenigstens einen kurzen Blick in die bis 2000 m abfallenden gewaltigen Schluchten werfen können.

Kupfercanyon (Barranca del Cobre)

Kupfercanyon (Barranca del Cobre)

El Chepe

El Chepe

De Gepäckträger wartete schon auf uns am Bahnhof, es war nicht weit zur Lodge, wo wir übernachteten. Die Lodge liegt direkt am Rim, vom Balkon aus hätten wir in die Schlucht springen können...
Das Zimmer war sehr gemütlich, und es war geheizt. Zu dieser Jahreszeit (Januar) auf der Höhe wird es morgens und abends ganz schön kühl.

Das Hotel am Abgrund

Das Hotel am Abgrund

Sicht vom Hotel

Sicht vom Hotel

Nach der langen Fahrt und dem frühen Aufstehen wurden wir an diesem Abend "nicht alt"...
Am nächsten Morgen erkundeten wir mit einem Guide die Gegend. Dieser Canyon ist einer der gewaltigsten, die wir bis jetzt gesehen hatten - er ist z.b. viermal grösser als der Grand Canyon!

Was für eine Panorama

Was für eine Panorama

Blick vom Balkon

Blick vom Balkon

Gegen Mittag kam die Sonne raus, und wir schauten uns noch ein bisschen mehr um. Wir liefen zur Suspension Bridge, von wo aus man eine schöne Sicht auf drei Canyons hat.
Am Ende der Brücke gab es eine gläserne Plattform, von wo aus man in die Tiefe schauen konnte. Ein Paar aus Südamerika kam dazu, und die Frau hatte Angst die Plattform zu betreten. Ich fing ein Gespräch mit ihr an, und dabei gingen wir langsam immer weiter voran, bis sie plötzlich auf der Plattform stand, und dann hat es ihr doch noch gefallen...

Hängebrücke

Hängebrücke

Blick von der Plattform bei der Suspension Bridge

Blick von der Plattform bei der Suspension Bridge

Man sah überall Indiofrauen - oftmals mit Kindern - die etwas verkaufen wollten von ihren selbst hergestellten Waren. Und für mich war es selbstverständlich um Erlaubnis zu bitten für ein Foto.

Sie warten geduldig auf Käufer

Sie warten geduldig auf Käufer

Reiche Auswahl

Reiche Auswahl

Leider reichte unsere Zeit bei weitem nicht, in den Canyon runterzulaufen - sicherlich hätten wir dafür Tage gebraucht.
Aber die Indios, die unten im Canyon leben, müssen teilweise täglich herauf- und heruntersteigen.

Blick vom Hotel

Blick vom Hotel

Blick auf das Hotel

Blick auf das Hotel

Es ist ein einmaliges Erlebnis, in dieser Gegend wenigstens für kurze Zeit zu verweilen. Zu dieser Jahreszeit waren nicht allzu viele Leute im Hotel, den Mexikanern ist es sicherlich zu kalt. Wir lernten im Hotel ein junges Paar aus Argentinien kennen, die zurzeit in Chihuahua lebten und für ein Wochenende in den Kupfercanyon kamen - es ist ja von dort aus nicht so weit.

Tiefe Schluchten

Tiefe Schluchten

Blick in die Schluchten

Blick in die Schluchten

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Los Mochis - Divisadora - Creel - Chihuahua
Details:
Aufbruch: 11.01.2009
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 12.03.2009
Reiseziele: Mexiko
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 12 Wochen auf umdiewelt.