USA

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Juli / August 2013  |  von Sébastien Vogt

Las Vegas

Donnerstag 25.07.2013

Viva Las Vegas! Heute gings in die wohl verrückteste Stadt der USA. Da uns die 39°C in Palm Springs nicht mehr genügten, entschieden wir uns zur Weiterfahrt. Las Vegas empfing uns mit angenehmen 44°C.

Unsere Unterkunft war diesmal kein Hotel, sondern ein Hostel (Hostel Cat Las Vegas). An sich ist das Hostel ganz ok und empfehlenswert, v.a. wenn man mehr Zeit hat und Leute kennen lernen möchte. Wir hatten ein Private Room reserviert, jedoch waren wir etwas überrascht, als wir das 6-Bettzimmer bereits belegt vorfanden. Also weckten und verpetzten wir die zwei Typen und bekamen schließlich doch unseren Private Room. Naja, es handelte sich einfach um ein Missverständnis.
Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Strip (also da wo alle bekannten Hotels zu finden sind).
Im MGM Grand parkten wir (ist übrigens in ganz Las Vegas in den Hotels kostenlos) und holten unsere Tickets für die Cirque du Soleil Vorstellung "Ka". Die Wartezeit bis zum Vorstellungsbeginn überbrückten wir an diversen Glücksspielautomaten (jedoch ohne Glück).
Die Vorstellung war wirklich spektakulär und man kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Bühne allein ist schon bemerkenswert; sie wurde extra für das Hotel angefertigt und ist um 360° drehbar - horizontal und vertikal.
Den restlichen Abend spazierten wir an den vielen Hotels entlang und verloren hier und da einen Dollar.

unzählige Spielautomaten

unzählige Spielautomaten

Was die Amis sich hier für Hotels ausdenken und dafür ausgeben ist schon verrückt. Beim New York, New York wurde etwa das Empire State Building und das Chryslar Building nachgebaut und eine Achterbahn davor platziert.

Hotel "Paris"

Hotel "Paris"

"New York, New York"

"New York, New York"

"Excalibur"

"Excalibur"

In den Hotels verläuft man sich andauernd, da alles ausgeschildert ist, bis auf den Ausgang. So läuft man ständig an verschiedenen Bars, Shops und Spielautomaten vorbei und sucht verzweifelt den Ausgang aus diesen riesigen Komplexen.

Freitag 26.07.2013

Wow, heute haben wir bis zehn Uhr morgens ausgeschlafen - ein ganz ungewohntes Gefühl. Stunden später brachen wir dann mal auf und fuhren zum Premium Outlet South, da man sich bei diesen Höllentemperaturen nicht draußen aufhalten kann solange die Sonne scheint.
Auch hier ließen wir unser Geld, diesmal allerdings gut angelegt in Converse Schuhe (die sind hier so billig!!!!).
Bevor wir wieder zurück in die Stadt fuhren, machten wir noch einen kleinen Stopp bei Las Vegas' berühmten Willkommensschild. Es wurden extra einige Parkplätze eingerichtet, da so viele Menschen sich mit dem Schild fotografieren lassen möchten.
Bevor es dunkel wurde, hielten wir beim Stratospheretower. Hier kam Sebi wieder ganz auf seine Kosten. Der Sky Jump ermöglicht es einem vom Turm bis ganz nach unten zu springen. Dabei ist man an einem Sicherungsseil und zwei parallel ausgerichteten Führungsseilen befestigt. Jetzt hieß es allen Mut zusammen nehmen und von der Plattform springen. Was für ein Gefühl, unbeschreiblich!

kurz vor dem Sprung

kurz vor dem Sprung

kurz vor der Landung

kurz vor der Landung

Nach dem Sprung fuhren wir gemeinsam nochmal nach oben und genossen die tolle Aussicht auf Las Vegas.

Las Vegas bei Tag

Las Vegas bei Tag

Las Vegas bei Nacht

Las Vegas bei Nacht

Nun mussten wir nur noch die restlichen Hotels abklappern. Auch heute bekamen wir wieder einige verrückte Ideen der Architekten zu sehen. Im Circus Circus findet man einen ganzen überdachten Vergnügungspark und Trapezkünstler, die ihre Kunststücke über den Spielautomaten ausführen. Im The Venetian kann man unter einem künstlichen, immerblauen Himmel durch das nachgebaute Venedig schlendern und sogar Gondola fahren (mit Gesang natürlich).

Trapezshow im "Circus Circus"

Trapezshow im "Circus Circus"

Im "Venetian"

Im "Venetian"

"Ceasar's Palace"

"Ceasar's Palace"

Leider konnten wir uns die Fontänenshow des Bellagio nicht ansehen, da wir zu spät da waren und es außerdem zu windig war. Jedoch lohnte sich der Ausblick, da man den Eiffelturm und das dazugehörige Hotel gut sehen konnte. Die Taxifahrt zu unserem Hostel gestaltete sich sehr abenteuerlich, aber das ist man von Taxifahrern ja auch anderswo schon gewöhnt.

"Bellagio"

"Bellagio"

Hotel "Paris"

Hotel "Paris"

Neben dem ganzen (übertriebenen) Ablenkungsangebot war die allgegenwärtige Prostitution und Armut auf den Straßen sehr erschreckend. So wurden Männern alle fünf Meter Nacktbilder mit Telefonnummern von Prostituierten in die Hand gedrückt.

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© Sébastien Vogt, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Drei Wochen geht es mit dem Mietwagen durch den Westen der USA. Unsere Route: San Francisco, Los Angeles, Yoshua Tree National Park, Las Vegas, Grand Canyon, Death Valley, Yosemite National Park, Lake Tahoe, San Francisco
Details:
Aufbruch: 15.07.2013
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 05.08.2013
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Sébastien Vogt berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.