Australien - USA - Kanada - Alaska

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2014 - September 2015  |  von Arno und Margit Darnhofer

Amerika: Alaska

Whitehorse bis Tetlin Lake - 04.07.2015

Im Nachhinein gesehen war es sehr gut, dass Arno bei Bud stehen geblieben ist, da wir einen sehr netten Abend zu viert verbracht haben und uns das Gästehaus im Garten zum Übernachten angeboten wird. Dabei handelt es sich um ein Massivholzhaus mit allen Annehmlichkeiten, und somit ist uns eine regnerische Nacht im Zelt erspart geblieben. In der Früh scheint schon wieder die Sonne und es erwartet uns ein wunderschöner Tag im Yukon. Wir fahren den Alaska Highway am etwa 80km langen Kluane Lake entlang. Leider hat es auch hier in Alaska viel zu wenig geschneit und somit fehlt das Schmelzwasser in den Seen und Flüssen. Aus diesem Grund sind hier überall die Wasserstände relativ niedrig. Weiter geht es in Richtung Beaver Creek (nicht mit dem Schigebiet in den USA zu verwechseln), wo wir unseren ersten Grizzly Bären sehen. Wir beobachten ihn aus einiger Entfernung bei der Futtersuche – was für ein schönes Erlebnis. Kurz danach überschreiten wir die Grenze nach
Alaska
„Land, in dessen Richtung das Meer strömt“ ist mit 1.717.854 km², wovon 1.481.346 km² auf Land entfallen, der flächenmäßig größte (etwa 20 % der Gesamtfläche), der nördlichste und westlichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika sowie die größte Exklave der Erde. Teile Alaskas sind gleichzeitig auch die geographisch östlichsten Gebiete der USA. Alaska hat die viertniedrigste Bevölkerungszahl aller Bundesstaaten (nur 0,22 % der Gesamtbevölkerung der USA). Die USA erwarben das Gebiet 1867 vom Russischen Kaiserreich; am 3. Januar 1959 wurde es der 49. Bundesstaat der USA. Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit ihrem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene („North Slope“) am Nordpolarmeer. Der größte Fluss bzw. Strom des Landes ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt, in Richtung Westen fließend die Mitte Alaskas durchschneidet und in das Beringmeer mündet. Im Osten grenzt Alaska an das kanadische Territorium Yukon. Auf dem Gebiet Alaskas befinden sich tausende Seen, die größten davon (Becharof, Iliamna, Naknek und Ugashik) liegen auf der Alaska-Halbinsel bzw. am Übergang des Festlands zu dieser Halbinsel.

An der Grenze sind wir im Moment ganz alleine und wir haben einen sehr netten Zöllner. Vielleicht auch daher, dass er Juelch heißt – lese ich auf seinem Namensschild – und er total erstaunt ist, als ich ihn so anspreche. Somit ist das Eis gebrochen, da er sich so freut, dass jemand seinen Namen richtig aussprechen kann. Er redet sogar ein paar Worte auf Deutsch mit uns. Nach 5 Minuten ist alles erledigt und das Abenteuer Alaska kann beginnen. Kurz nach der Grenze möchten wir erst mal ins Besucherzentrum doch leider schließt dieses um 16.30 Uhr und es ist schon 16.35 Uhr – na, dann eben nicht. Nach kurzer Fahrzeit erreichen wir den Lake Tetlin, der in einem Reservart der First Nation (so nennen sich die Ureinwohner hier selbst und wollen auch so bezeichnet werden) liegt. Zwei Km auf Piste (Schotter)und wir sind auch schon beim Campingplatz – ein sehr ruhiger weitläufiger Platz. Wir schlagen direkt am See das Zelt auf und Arno nimmt dann auch gleich ein Bad bei ca. 20°. Am Abend hält die Rangerin einen Vortrag über Moose (Elche), der sehr interessant für uns ist. Dabei kommen wir, wie kann es anders sein, mit einem Britischen Paar ins Gespräch, dass in seinem Hänger hinter dem Riesenwohnwagen eine - ja natürlich - Goldwing stehen hat. Somit ist es mal wieder fast Mitternacht als wir ins Bett kommen, und es ist immer noch hell. Die Sonne geht im Moment gegen 0.30 Uhr unter und gegen 3.30 Uhr schon wieder auf. Somit befinden wir uns etwa am gleichen Breitengrad wie Island, da Arnos Eltern im Moment dort sind und von den selben Sonnenstunden berichten. So richtig dunkel wird es aber im Moment überhaupt nicht mehr, ich würde eher sagen, es verdunkelt sich der Himmel etwas.

Und los geht's Richtung Alaska

Und los geht's Richtung Alaska

Ist es nicht wunderschön hier

Ist es nicht wunderschön hier

Ohhhh ja

Ohhhh ja

Auf jeden Fall

Auf jeden Fall

Oje, schon wieder zu viele Fotos

Oje, schon wieder zu viele Fotos

Mein erstes Bärenfoto - ein Grizzly

Mein erstes Bärenfoto - ein Grizzly

Und weiter gehts

Und weiter gehts

So abwechslungsreich

So abwechslungsreich

Und immer ein wenig anders, damit es nicht fad wird

Und immer ein wenig anders, damit es nicht fad wird

Und dann sind wir da - ALASKA

Und dann sind wir da - ALASKA

Unser Schlafplatz am See

Unser Schlafplatz am See

Tetlin Lake bis Fairbanks - 05.07.2015

Am Samstag führt uns unsere Route weiter am Alaska HWY über North Pole nach Fairbanks. Wir sind beide so begeistert von der wunderschönen Landschaft in welcher wir fahren. Ein wenig bergauf- und bergab und an vielen Flüssen und Seen vorbei. Viel Zivilisation gibt es hier nicht. Sehr viele Motels und Tankstellen an der Strecke sind geschlossen und teilweise verfallen. Es fällt mir überhaupt erschreckend auf, wie verwüstet es in manchen privaten Gärten aussieht. Da stehen oft an die 10 alten Autos im Garten und rosten vor sich hin. Daneben eventuell noch die eine oder andere alte Schneefräse, oder sonstiger Schrott. Die wirklich gepflegten Häuser und Gärten kann ich an einer Hand abzählen, dafür ist die Landschaft jedoch umso schöner. Einige KM vor Fairbanks ziehen dichte Wolken auf. Sehr schnell stellen wir jedoch fest, dass es sich dabei um Rauchwolken handelt. In der Stadt angekommen geht es erst mal ins Besucherzentrum um uns über die Umgebung schlau zu machen. Hier erhalten wir die Information, dass im Moment an die 310 Buschfeuer in ganz Alaska brennen, und aus diesem Grund der Himmel so eingetrübt ist. Dabei müssen wir leider aber auch erfahren, dass alle Campingmöglichkeiten in der Umgebung ausgebucht sind. Somit bleibt uns nur der Garten eines Hostals (ist mit einer Jugendherberge zu vergleichen). Hier ist es zu unserer Freude sehr gepflegt und nett. Eine ziemlich neue Anlage mit kleinen Holzhäusern im Garten, Küche, Duschen – mit warmem Wasser – und Toiletten. Herz was willst du mehr – meines wirklich Nichts .
Fairbanks
ist nach Anchorage die zweitgrößte Stadt im US-Bundesstaat Alaska und die größte Stadt im Hinterland Alaskas. Mitten durch die Stadt fließt der Chena River, der in der Nähe des Flughafens im Südwesten in den südlich der Stadt fließenden Tanana River mündet. Die Stadt wurde 1902 von Goldgräbern aus Klondike gegründet und nach Charles W. Fairbanks, Senator aus Indiana, später Vizepräsident unter Theodore Roosevelt, benannt. Fairbanks wurde rasch die zweitgrößte Stadt Alaskas. Fairbanks ist Start- oder Zielpunkt (je nach geradem oder ungeradem Jahr) des Yukon Quest. Im Zweiten Weltkrieg wurden zwei US-Militärbasen errichtet, von denen eine (Fort Wainwright) auch während des Kalten Krieges wegen der Nähe Alaskas zur Sowjetunion noch für Arbeitsplätze in Fairbanks sorgte. Zwischen 1975 und 1977 wurde von Fairbanks aus der Bau der Trans-Alaska-Pipeline organisiert.

Viele abgebrannte Bäume von alten Buschfeuern im Hintergrund

Viele abgebrannte Bäume von alten Buschfeuern im Hintergrund

Eine der unzähligen Brücken

Eine der unzähligen Brücken

Die Alaska Pipeline

Die Alaska Pipeline

In Fairbanks gibt es einen US Navi Stützpunkt - leider verrauchte Bilder

In Fairbanks gibt es einen US Navi Stützpunkt - leider verrauchte Bilder

Fairbanks bis Palmer - 06.07.2015

Bei herrlichem Sonnenschein geht es in Fairbanks los in Richtung Denali NP. Die Umgebung fasziniert uns abermals und es ist ein wenig Abwechslungsreicher, da ein paar Kurven, aber nur ein paar kleine, auf uns warten. In Denali angekommen möchten wir uns beim Besucherzentrum für eine Rundfahrt in den Nationalpark anmelden, da es nicht erlaubt ist mit einem Privatfahrzeug hineinzufahren. Oje, die Parkplätze vor dem Besucherzentrum sind bis auf den letzten Platz voll. Somit versuchen wir eben anderswo einen zu finden. Die Mühe hätten wir uns sparen können, da die Touren in den NP für die nächsten Wochen ausgebucht sind. Der Grund dafür sind die großen Kreuzfahrtsschiffe die im Moment alle in Anchorage einlaufen und die Touristen hierher karren. Na gut, dann eben weiter in Richtung Palmer, welches ca. 50km außerhalb von Anchorage liegt. Dabei passieren wir so manche Baustelle, da derzeit fleißig die Winterschäden der Fahrbahnoberflächen behoben werden. In einem dieser Baustellenbereiche auf einer sehr hohen Brücke weht der Wind so stark, dass uns dieser fast umgestoßen hätte. Arno hat ganz schön Mühe das Gespann auf der Straße zu halten, aber alles geht gut. Die Umgebung ist traumhaft und das Thermometer zeigt 29,7° an – schier unglaublich für Alaska. Gegen 16.00 Uhr erreichen wir das Haus vom Goldwinger Jo der uns schon erwartet. Jo ist zu einem Viertel ein Tscherokese Indianer, was ich sehr interessant finde. Im Wohnzimmer hängt noch der Originale Zeremonienkopfschmuck seines Ur-Ur-Urgroßvaters welcher ein Stammeshäuptling war. Er erzählt uns, dass er bis zu seinem sechsten Lebensjahr im Swamp aufgewachsen ist. Eines seiner 4 Kinder dürfte das Blut seiner Vorfahren in den Adern haben, da dieser auch mit seiner Frau und den drei Kindern im Swamp lebt. Jo erzählt uns unter anderem, dass er seit 40 Jahren hier lebt, und dies der erste Winter in Palmer war, in dem es keine einzige Flocke geschneit hat.

Die Nächte sind sehr kurz im Moment

Die Nächte sind sehr kurz im Moment

Die Landschaft um so schöner

Die Landschaft um so schöner

Berge, Berge, Berge

Berge, Berge, Berge

Ein kleines Feuer

Ein kleines Feuer

Denali NP

Denali NP

Eine schöne Gletscherbergspitze

Eine schöne Gletscherbergspitze

So warm in Alaska

So warm in Alaska

Palmer bis Tok - 07.07.2015

In der Nacht von Montag auf Dienstag beginnt es zu regnen und es ist deutlich kühler als gestern. Somit ziehe ich wieder meine schon bewehrten 4 Schichten an um nicht zu frieren. Die heutige Strecke führt uns erst an einem Fluss entlang der dampft wie eine Sauna, da die Luft im Moment kühler ist als das Wasser. Bei strahlendem Sonnenschein passieren wir wunderschöne Bergpanoramen, die uns sehr faszinieren. Einige kleiner Gletscher sind dabei auch zu sehen. Einer der mal richtig groß gewesen sein muss ist der
Matanuska Gletscher
ist ein 39 km langer, an seinem Ende sechs Kilometer breiter Gletscher im südlichen Alaska an der Nordflanke der Chugach Mountains, nördlich des Mount Marcus Baker. Seine Westflanke bildet der Mount Wickersham. Das Schmelzwasser des Gletschers fließt mit dem Matanuska River in das Cook Inlet. In den vergangenen 400 Jahren hat er kaum an Größe verloren, reichte jedoch früher bis in die Gegend des heutigen, 90 km westlich gelegenen Palmer. Die Gletscherzunge reichte bis nahe an den Glenn Highway. In den letzten 13 Jahren ist er allerdings sehr stark abgeschmolzen, sodass er heute nicht mehr bis an den Highway herankommt.
Wir stehen am Ende der Gletscherzunge und können erahnen, wie groß diese einmal gewesen sein muss. Am Nachmittag trübt es sich ab und an ein und regnet ein wenig. Bis wir jedoch zurück in der Stadt Tok sind – diese Stadt haben wir bereits passiert – ist es bei 25° schon wieder angenehm warm. Da uns die zwei Campingplätze in der Stadt nicht zusagen suchen wir uns einen Platz zum freien campen. Etwa 20km außerhalb der Stadt gibt es einen kleinen still gelegten Steinbruch, der sich sehr gut dazu eignet, da er von der Straße aus nicht einsehbar ist. Während ich koche fallen ein paar Regentropfen, die aber bald auch wieder vorbei sind.

Ja, es ist so frisch wie es aussieht

Ja, es ist so frisch wie es aussieht

Aber immer nur Sonnenschein geht eben nicht

Aber immer nur Sonnenschein geht eben nicht

Dafür viele schöne Bilder

Dafür viele schöne Bilder

Einer der unzähligen Flüsse hier oben

Einer der unzähligen Flüsse hier oben

Das Wasser ist wärmer als die Luft darum dampft es

Das Wasser ist wärmer als die Luft darum dampft es

Oje, so schmutzig

Oje, so schmutzig

Aber immer gut drauf

Aber immer gut drauf

Bei der Kulisse kein Wunder

Bei der Kulisse kein Wunder

Die Gletscherzunge

Die Gletscherzunge

Von nun an gings bergab

Von nun an gings bergab

Da kommen wir her

Da kommen wir her

Tok bis Moose - 08.07.2015

In der Nacht beginnt es jedoch mehr zu regnen und hört auch nicht mehr auf bis in der Früh. Beim Aufstehen ist es so richtig ungut, es regnet nicht, aber die Wolken hängen sehr tief und es nieselt heraus. Noch dazu haben sich die Wolken mit jenen der Buschfeuer „verschworen“ und somit ist es sehr trüb und nebelig. Frühstück gibt es heute im Stehen unter der Zeltplane – na ja, macht auch nichts. Leider ist es extrem nebelig als wir los fahren – ab und an ist die Sichtweite unter 3m. Unsere Strecke führt uns über Chicken Community bis nach
Dawson City
oder Dawson war 2006 mit 1.327 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Territorium Yukon in Kanada. Seit Gründung des Territoriums 1898 war Dawson dessen Hauptstadt, bis die Regierung 1953 in das 535 km südlich gelegene Whitehorse umzog. Dawson liegt am Ostufer des Yukon, an der Mündung des Klondike River, 240 km südlich des nördlichen Polarkreises. Die Siedlung wurde 1896 zu Beginn des legendären Klondike-Goldrauschs gegründet und nach dem kanadischen Geologen George Mercer Dawson benannt, der die Region erforscht hatte. Zu erreichen war Dawson nur über den White Pass oder den berüchtigten Chilkoot Trail und danach über einen langen und beschwerlichen Weg per Hundeschlitten oder Kanu, später per Schaufelraddampfer auf dem Yukon. 1898 hatten Boom und Einwohnerzahl mit über 40.000 Menschen ihren Höhepunkt erreicht. Es war die größte Stadt westlich von Winnipeg und nördlich von Seattle. Schon ein Jahr später hatten 8.000 Menschen die Stadt wieder verlassen, 1902 lebten nur noch 5.000 Einwohner dort.

Ab dem Händerldorf fahren wir am

Top of the World Highway
ist ein 127 Kilometer langer Highway, der sich zum Großteil durch das kanadische Yukon Territorium schlängelt. Nach der Grenze zu Alaska trifft er 14 km später bei Jack Wade Junction auf den Taylor Highway.
An der Grenze, die in Kanada den Namen Little Gold Creek trägt und in den Vereinigten Staaten Poker Creek, gibt es eine der wenigen von beiden Staaten gemeinsam erbauten und genutzten Grenzstationen.
Der Highway besteht mindestens seit 1955. Vor dem Bau des Klondike Highways war er die einzige Straßenverbindung nach Dawson. Der Highway wird im Winter geschlossen. Bei Dawson besteht eine Fährverbindung über den Yukon River.

Manchmal habe ich eher das Gefühl am Ende der Welt zu sein. Nach etwa 100km passieren wir die Grenze nach Kanada zurück. Dabei befinden wir uns ständig auf einer Höhe von 1100m und es hat den ganzen Tag an die 12° bei Nieselregen – brrrrrr. Gesamt fahren wir auf dieser Strecke 150km auf Schotterstraßen. Die sind zwar zum Großteil sehr gut präpariert und kein Problem für Arno, aber aufgrund des Nieselregens ist es sehr rutschig und das macht mich nicht gerade glücklich. Außerdem sehen wir leider von der zu erahnenden bergigen Umgebung so gut wie nichts, aber so ist es nun mal, das Wetter kann sich niemand aussuchen. Am Porqupine Creek sehen wir eine Goldwäscher Anlage so wir sie aus dem Fernsehen kennen – Bagger, Rüttler, Rutsche, Pumpen – doch leider ist gerade kein Filmteam vor Ort - ich bin begeistert. Wie immer bringt uns Arno gut ans Ziel, dass in diesem Fall Dawson City ist. Davor müssen wir noch mit einer Fähre den Yukon River überqueren, da es keine Brücke über den Fluss gibt. Im Besucherzentrum ist es ziemlich hektisch, da die Ortschaft eine absolute Touristenhochburg ist. Nun haben wir noch etwa 100km bis zum Moose Creek, wo Arno einen Campingplatz auf der Karte gefunden hätte. Rund um Dawson City entsteht für uns das Gefühl, dass hier kein Stein am anderen ist. Auf einer Länge von 10km sieht alles wie umgegraben aus – wir nehmen an, dass hier viele Menschen ihr Glück als Goldgräber versucht haben. Am Campingplatz angekommen hat es ganz angenehme 19° als wir das Zelt aufstellen. Bei superguten Palatschinken ist die Kälte des Tages schon vergessen, nun wartet nur mehr duschen auf mich . Heute Nacht legen wir zur Vorsicht die Unterlagsplane auf das Zelt, daß im Falle eines Schauers trocken bleibt und wir es so einpacken können.

Schaut nicht sehr freundlich aus

Schaut nicht sehr freundlich aus

Viel sieht Arno nicht

Viel sieht Arno nicht

Hier noch weniger

Hier noch weniger

Das ist wirklich ein old Highway

Das ist wirklich ein old Highway

Uuuppps wo simma denn da

Uuuppps wo simma denn da

Kann mich mal wer mitnehmen, mir ist soooo kalt

Kann mich mal wer mitnehmen, mir ist soooo kalt

Wieder in Kanada ist das Wetter auch nicht besser

Wieder in Kanada ist das Wetter auch nicht besser

Da müss ma rauf über den Yukon River

Da müss ma rauf über den Yukon River

Und los geht's

Und los geht's

Na ist ja gar nicht so schwierig

Na ist ja gar nicht so schwierig

So so

So so

Ein alter Schaufler

Ein alter Schaufler

By by Dawson City

By by Dawson City

Ganz schön dreckig

Ganz schön dreckig

Unser Nachtquartier mit Plane

Unser Nachtquartier mit Plane

Panamericana

Mit unserer Reise in Südamerika sind wir den ersten Teil der Panamerikaner gefahren. Auf dieser Reise bis Alaska haben wir sie nun beendet und können somit für uns sagen, wir sind vom „Ende der Welt“ (Ushuaia) bis zum nördlichsten Punkt welcher für uns Fairbanks war, mit unserem eigenen Motorrad gefahren zu sein.
Panamericana
(englisch Pan-American Highway, spanisch Carretera Panamericana und Ruta Panamericana) ist ein System von Schnellstraßen, das – mit wenigen Lücken – Alaska mit Feuerland verbindet, sich also über die gesamte Nord-Süd-Ausdehnung des amerikanischen Kontinents erstreckt. Das Netzwerk umfasst etwa 48.000 km Schnellstraße und ist in seiner längsten Nord-Süd-Verbindung etwa 25.750 km lang. Auf der Fünften Internationalen Konferenz der Amerikanischen Staaten im Jahre 1923 entstand die Idee einer einzigen Kontinent übergreifenden Schnellstraße. Die Konvention über die Carretera Panamericana wurde schließlich am 23. Dezember 1936 auf der Interamerikanischen Konferenz zur Festigung des Friedens in Buenos Aires unterzeichnet. Die Strecke ist fast komplett befahrbar, nur ein 90 km langes Teilstück zwischen dem Panamakanal und Nordwest-Kolumbien, das durch den Isthmus von Darién führen soll, das sogenannte Tapón del Darién, ist noch nicht fertiggestellt. Der Isthmus von Darien ist ein Gebiet bergigen Urwaldes mit hoher Biodiversität.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieses mal soll uns unserer Reise ca. 7 Monate durch und um Australien führen. Danach verschiffen wir das Gespann nach San Franzisco wo es dann über Kalifornien nach Canada u Alaska weiter geht.
Details:
Aufbruch: 29.09.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 29.09.2015
Reiseziele: Australien
Fidschi
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Arno und Margit Darnhofer berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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