Hawai'i und Moloka'i

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai 2016  |  von Ulrich Mattheus

Die Kona_küste: Pu'u Honua O Honau'nau

Die Begrenzungsmauer des Pu'u Honaua O Honau'nau ist eine gut 3 Meter hohe und 2 Meter breite Mauer, die die Tempelanlage umschliesst. Grosse und schwere Lavablöcke wurden hier ohne Mörtel zusammengesetzt.

Die Begrenzungsmauer des Pu'u Honaua O Honau'nau ist eine gut 3 Meter hohe und 2 Meter breite Mauer, die die Tempelanlage umschliesst. Grosse und schwere Lavablöcke wurden hier ohne Mörtel zusammengesetzt.

Bei Gesetzesübertretungen drohte Dir im alten Hawai‘i die Todesstrafe. Womöglich hattest Du Dich auf königliches Land verirrt oder eine verbotene Frucht gegessen. Gesetze, auch Kapus (in Tahiti: Tabus) genannt, bestimmten alle Aspekte der hawaiianischen Gesellschaft. Die Strafe für Gesetzesübertretungen war üblicherweise der Tod. Deine einzige Option wäre es gewesen, Deinen Verfolgern zu entfliehen und das nächste „pu‘uhonua“, einen Zufluchtsort zu erreichen.

Den Eingang einer solchen Anlage bildeten in der Regel hohe und breite Mauern. Viele „ki‘i“, aus Holz geschnitzte Statuen, umgeben das „Hale o Keawe“, einen Tempel, der königliche Knochen beherbergt und dadurch seine göttliche Kraft erhält. Wenn Du diesen heiligen Ort erreicht hättest, wäre Dein Leben geschont worden.

Heute kann man den Pu‘uhonua o Honaunau National Historical Park ohne Not besuchen und versuchen, den Geist des Friedens und der Vergebung zu finden, der diesen besonderen Ort für viele heute noch erfüllt.

Heute kann man den Pu‘uhonua o Honaunau National Historical Park ohne Not besuchen und versuchen, den Geist des Friedens und der Vergebung zu finden, der diesen besonderen Ort für viele heute noch erfüllt.

Den Eingang einer solchen Anlage bildeten in der Regel hohe und breite Mauern. Dahinter lagen Tempel, Gärten und das Meer.

Den Eingang einer solchen Anlage bildeten in der Regel hohe und breite Mauern. Dahinter lagen Tempel, Gärten und das Meer.

Viele „ki‘i“, aus Holz geschnitzte Statuen, umgeben das „Hale o Keawe“, einen Tempel, der königliche Knochen beherbergt und dadurch seine göttliche Kraft erhält.

Viele „ki‘i“, aus Holz geschnitzte Statuen, umgeben das „Hale o Keawe“, einen Tempel, der königliche Knochen beherbergt und dadurch seine göttliche Kraft erhält.

Heute kann man den Pu‘uhonua o Honaunau National Historical Park ohne Not besuchen und versuchen, den Geist des Friedens und der Vergebung zu finden, der diesen besonderen Ort für viele heute noch erfüllt.

Der (das?) Pu‘uhonua wird immer noch als geheilgter Platz betrachtet. Daher sind bei Betreten desselben besondere Verhaltensmassregeln zu beachten. Man darf keine kommerziellen Aufnahmen machen, nicht nackt sein, keine Strandutensilien wie Handtücher, Stühle oder Sonnenschirme mitbringen, nicht picknicken, nicht heiraten oder Hochzeitsfotos machen, nicht rauchen, spielen oder Sport treiben.

Der Haupttempel des Pu'u Honua O Honau'nau.

Der Haupttempel des Pu'u Honua O Honau'nau.

© Ulrich Mattheus, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ich wanderte durch Regenwälder und Wüsten, über Vulkane und Strände, besichtigte hawaiianische kulturelle Orte, entdeckte lokale Geschichte und fokussierte mich dabei im Wesentlichen auf die Inseln Hawai‘i und Moloka‘i.
Details:
Aufbruch: 02.05.2016
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 16.05.2016
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ulrich Mattheus berichtet seit 4 Wochen auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/4):
Blula 1545812414000
ULI, ich kann nur sagen, dieser Bericht ist lesens­wert! Auch wenn ich, wie viele von uns noch nie dort und auch auf keiner anderen ha­wai­ia­nischen Insel gewesen bin, so weiß ich spätes­tens jetzt, dass ich von nun an nicht nur, wie man so schön sagt, vom herk­ömmlichen Aloha Spirit träumen wer­de.­ 
Dan­ke für diesen aus­ge­zeich­ne­ten Bericht, in dem Du auch sehr viel Wis­sen­swer­tes ver­mit­telst. Ich fange gleich an zu träu­men.
LG Blula
Inge W. 1545809331000
hallo Ulrich, diesen Bericht lese ich nat­ürlich immer wieder gerne, da wir auch schon meh­rmals auf den 6 Ha­wai­i­-In­seln waren. Aber trot­zdem habe ich nat­ürlich einiges ge­lesen, was ich (noch) nicht kannte, danke daf­ür.
In­ge
Geo-oldi/ Monika Schulmeiss 1545587152000
Hallo Uli, sehr in­for­ma­tiv und für jeden zuk­ünfti­gen Ha­wai­ur­lau­ber em­pfeh­len­swert. Die Fotos sind e­ben­falls Spitze. LG Monika