Aloha Hawaii

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: November / Dezember 1999  |  von Inge Waehlisch Soltau

Big Island

Big Island

Von Kaua'i nach Big Island konnten wir nicht direkt fliegen sondern mussten in Honolulu umsteigen.
Wir landeten auf dem Flughafen von Kailua-Kona und übernahmen wiederum ein Mietauto und fuhren nach Kona, wo wir etwas ausserhalb eine Unterkunft im "Kona Surf Resort" gebucht hatten.
Big Island ist - wie schon der Name sagt - die grösste Insel des Hawaii Archipels. Die Landschaft hier ist vielfältig mit kargen Lavafeldern, imposanten Felsklippen und Buchten mit hellem und dunklem Sand sowie üppigem Grün.
Die Insel hat ist bekannt für ihre immer noch aktiven gefährlichen Vulkane.

Blick vom Hotel

Blick vom Hotel

Garten Kona Surf Resort - Blick vom Balkon

Garten Kona Surf Resort - Blick vom Balkon

Wir bekamen ein schönes Zimmer mit Blick aufs Meer und dem wunderschön angelegten "Lava-Garten".

Hotelgarten

Hotelgarten

Hotelgarten

Hotelgarten

Hilo

Unser erster Ausflug führte uns nach Hilo, der zweitgrössten Stadt der hawaiischen Inselgruppe. Hilo ist die regenreichste Stadt von U.S.A. - es regnet anscheinend an 280 Tagen. Da war es nicht verwunderlich, dass es auch bei unserem Besuch nicht nur regnete sondern "schüttete".
Hilo liegt in einer sichelförmigen Bucht, und es gibt hier schöne Parks und botanische Gärten, wo es grünt und blüht. In der historischen Altstadt gibt es einige sehenswerte Gebäude aus den 1900er Jahren.
Trotz des schlechten Wetters schauten wir uns wenigstens beim Farmer Market um, ein Freiluftmarkt mit frischen lokalen Produkten.
Die Region um Hilo und die Stadt selbst ist immer wieder stark betroffen von Naturkatastrophen, z.b. die Tsunamis in den Jahren 1946 und 1960.

In Hilo

In Hilo

King Kamehameha vereinigte 1810 die hawaianischen Inseln zu einem Königreich. Es gibt mehrere Statuen auf den hawaiianischen Inseln..

King Kamehameha

King Kamehameha

Rainbow Falls

Nicht weit von Hilo befindet sich der Wailua River State Park mit den Rainbow Falls, die sich 24 m herunterstürzen in ein Becken. An sonnigen Morgen kann man oftmals Regenbogen über den Fällen sehen. Sicherlich ein schöner Anblick mit dem umgebenden Nebeldunst - aber leider - wie schon erwähnt - spielte das Wetter bei uns nicht mit.
Deshalb haben wir auch auf ein erfrischendes Bad in den oberhalb liegenden "Boiling Pots" verzichtet...

Rainbow Falls

Rainbow Falls

Rainbow Falls

Rainbow Falls

Parker Ranch

In der Nähe des Ortes Waimea befindet sich die Parker Ranch, einer der grössten Ranches der U:S.A. mit ca. 900 qkm Fläche. Die Ranch wurde 1847 gegründet. Hawaiianische Cowboys (paniolos) kümmern sich um die über 60.000 Rinder.
Man konnte ein Museum besichtigen und Produkte von der Ranch in einem Laden kaufen.

Bei der Parker Ranch

Bei der Parker Ranch

An der Nordküste

An der Nordküste

Hapuna State Park

Der 1,6 km lange helle Sandstrand Hapuna ist eine der beliebtesten auf der Insel, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln.

Hapuna Beach

Hapuna Beach

Hapuna State Park

Hapuna State Park

In der Nähe von Kailua-Kona befindet sich der White Sands oder Magic Sands oder Disappearing Sands Beach. Magic oder Disappaering deshalb, weil bei starkem Wellengang der Sandstrand im Meer verschwindet.

White Sands Beach

White Sands Beach

Volcanoes National Park

Der Höhepunkt eines Aufenthalts auf Big Island ist sicherlich der Hawaii Volcanoes National Park. Der Park wurde 1994 gegründet und wird jährlich von einigen Millionen Besuchern aufgesucht.
Der Nationalpark hat eine Fläche von 135 ha und geht vom Gipfel des Maualoa bis ans Meer. Der Maunaloa ist zuletzt 1984 ausgebrochen, der Kilauea ist seit 1982 ununterbrochen aktiv und ist somit einer der aktivsten Vulkane der Welt.
Durch die ausströmende Lava werden jährlich einige Hektar neues Land geschaffen.

Volcanoe NP - Kilauea Caldera

Volcanoe NP - Kilauea Caldera

Caldera

Caldera

Man kann um den 11 Meilen langen Krater mit dem Auto fahren, in den Krater geht es dann zu Fuss. Empfehlenswert ist ein Besuch im Visitor Center.
Die Chain of Craters Road führt vom Kraterrand zur 1200 m tiefer gelegenen Küstenregion.
Die Küstenstrasse entlang der Kohala Coast war dann grösstenteils nicht mehr befahrbar, weil hier erst kürzlich wieder Lava über die Strasse geflossen war.
Im Park gibt es 240 km Wanderwege, z.B. in den Vulkankrater, über die Lavafelder und im Regenwald.

Das war mal eine Strasse...

Das war mal eine Strasse...

Lavastrom bis ins Meer

Lavastrom bis ins Meer

Wir fuhren so weit es möglich war und parkten das Auto am Strassenrand. Da kam schon ein Ranger auf uns zu und kontrollierte, ob wir auch die "passenden Schuhe" anhatten, um die Lavafelder zu betreten.
Es war schon faszinierend zu beobachten, wie die Lava ganz langsam in alle Richtungen floss - unkontrollierbar.

Lavastrom auf Chain of Craters Road

Lavastrom auf Chain of Craters Road

Glühende Lava

Glühende Lava

Am Kilauea Vulkan herrscht "Pele" die Feuergöttin. Und man sollte lieber kein Souvenir wie Lavabrocken oder ähnliches mitnehmen, denn die Rache soll fürchterlich sein...

Lava

Lava

Lava

Lava

Rain Forest

Im Volcanoes Nationalpark gibt es auch Regenwälder. Und wir fanden eine Möglichkeit, dort eine kurze Wanderung zu machen - eine Abwechslung zu den Lavafeldern des Vulkans.
Und vom trail aus hatten wir nochmals eine schöne Sicht auf die Caldera.

Rain Forest im Nationalpark

Rain Forest im Nationalpark

Rain Forest trail

Rain Forest trail

Blick auf Caldera

Blick auf Caldera

Punaluu Beach Park

Der Punaluu Strand mit dem schwarzen Sand und den Kokosusspalmen im Hintergrund ist sehr fotogen, aber leider nicht zum Schwimmen geeignet. Aber es ist allemal schön, hier ein Picknick zu machen.

Punalu'u Beach Park

Punalu'u Beach Park

Punalu'u Beach Park

Punalu'u Beach Park

Kailua-Kona

Kailua-Kona wird auch die "heimliche" Hauptstadt von Big Island genannt. Der älteste Ort der Insel liegt an der Westküste.
Das Klima ist hier beständiger als an der Ostküste, und deshalb kommen die meisten Touristen auch hierher. Man findet genügend Unterkünfte in allen Preislagen, Restaurants und viele Geschäfte.
In der Nähe der kleinen Stadt findet man ausreichend Strände.

Abends in Kona

Abends in Kona

Du bist hier : Startseite Die Amerikas USA USA-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Stopover L.A. - Oahu - Kaua'i - Big Island - Maui - Lanai - Molokai - nochmals Oahu - Stopover Chicago
Details:
Aufbruch: 30.11.1999
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 30.12.1999
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 8 Monaten auf umdiewelt.