Simson Tour "Pennen auf dem Berg"

Österreich-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni 2012  |  von Flaps !

Pennen auf dem Berg: Über die großen Pässe in den Bregenzerwald

Nichts hält uns auf

Nichts hält uns auf

Arlbergpass 1793 m

Arlbergpass 1793 m

Nun ging es flott über gut ausgebaute Straßen in Richtung St. Anton.

Hier wurde noch mal nobel getankt damit der gute Saft nicht am Pass ausgeht.

Am Arlbergpass war die Hölle los. Wir gingen dem Trubel aus dem Weg und düsten nach einer kurzen Abkühlpause sofort weiter runter nach Stuben.

Link:
Arlbergpass

In Stuben angekommen ging es sofort rechts hoch nach Lech und Warth.
Die steile Straße mit den Kaskadenartigen Lawinenschutz ist schön aber sehr stark befahren.

Link:
Bilder zum Flexenpass

Flexenpass 1773 m

Flexenpass 1773 m

Link: Flexenpass

Link: Flexenpass

Wie immer wurde oben am Pass eine kurze Rast gemacht und wir warteteten bis alle ankamen und sich in Ruhe umsehen konnten.

Die umliegenden Bergspitzen waren sehr beeindruckend. Zuletzt war ich mit meiner Tochter und der Harley an dieser Stelle. Die Straße war damals frei und rings umher wurde fleißig Ski gefahren. Nun war alles grün, saftige Weiden und es war warm.

Viel angenehmer... und auch spannender. Den mit dem Mokick und den Kumpels ist einfach mehr Gaudi angesagt. Egal ob Panne, ... oder pannenhafte Situation.

Flexen Häusel

Flexen Häusel

Wenne der fleißige Fotograf hat Stoney und mich gut getroffen.
Nun geht es den Berg runter nach Lech.
Und Lech ist im Sommer nicht gerade eine Augenweide.

Oli hat sich sehr erfolgreich vor allen Fotoaktionen versteckt.

Stoney mit dem Rallle Monte Carlo Shirt, dass heute noch mit Würde bei jeder Simme Tour raus kommt.

Stoney mit dem Rallle Monte Carlo Shirt, dass heute noch mit Würde bei jeder Simme Tour raus kommt.

Von Lech ging es an einer steilen Süd-Ost Wiese dicht unter dem Schutzwald weiter nach Warth.
Dort angekommen war ein verspäteter Kaffee angesagt.
Direkt an der Straße neben den Mopeds mit bester Aussicht.

Was will man mehr.

Dann ging es weiter in Richtung Bregenzerwald.

Hochtannbergpaß 1675 m. Das Tor in den Bregenzer wald

Hochtannbergpaß 1675 m. Das Tor in den Bregenzer wald

The rock on the rock

The rock on the rock

Schwungvolle Tour durch den Bregenzerwald

Nun ging es rein in den Bregenzerwald.
von Hochtannbergpass runter zum kurvigen Schröcken.
Die Bremsen litten denn nicht immer gilt "wer später bremst fährt länger schnell".

Außerdem stellte sich ein "Leeregefühl" in der Magengegend ein.
Also mal wieder eine Rast.

Auf der Suche nach einem geeigneten Plätzchen, dass etwas von der Straße abgelegen ist, fanden wir einen netten Platz in Halbschatten am kühlenden Gebirgsbach.

Geeigneten Rastplatz gefunden!

Geeigneten Rastplatz gefunden!

Die Sonne brannte einem Löcher in die Netzhaut. Kaum abgesessen und der Schweiß lief. Daher war die Stelle am kühlen Gebirgsbach eine ideale Stärkungs und Erfrischungs - Oase.

Alle Leckereine wurden aufgetischt. Klassisches Biker Mahl

Viel Zwiebel für den nötigen Druck und Dampf

Und als Beilage etwas Brot und Harrrrrtwurst. Ein Schlückchen Saft, Wein und Bier ganz nach den unterschiedlichen Geschmäckern.

Wobei, ... die Zwiebel war recht schaft; ... oder lag es daran, dass wir bei dem einen oder anderen "dummen Geschwätz" Tränen lachten???

Und Prosit

Und Prosit

Nach der Rast am Nachmittag ging es nun zum Endspurt.
wir wollten irgendwo in Richtung Bodensee nächtigen.
Wir düsten nun ohne Aufenthalt und Rast durch den Bregenzerwald.
Au - Mellau - Egg - Krummbach - Scheffau flog förmlich an uns vorbei.

Wir waren wieder zurück in Deutschland

In Lindenberg i. Algäu ging es auf die "Deutsche Alpenstraße", die recht fahrenswert ist.

Link:
Deutsche Alpenstraße

An der kurvigen Strecke bei Sigmarszell im Wald legten wir nochmal eine kurze Pause ein um zu klären wo genächtigt werden sollte.
In einer Parkbucht im Wald standen wir dicht an der Straße.
Innerhalb kürzester Zeit schossen an uns mehrere Hirnamputierte Organspender (Motorradbesitzer) vorbei. Wir schauten uns alle nur an und ohne Worte...

Ein Stein in der Kurve oder ein Fahradfahrer an der falschen Stelle.

Es ist eines, sich selber zu gefährden. Aber wenn in engen kurvigen Strecken beide Fahrbahnen der Kurve benötigt werden, hört der Spaß auf!

Ich bin selber Motorradfahrer und gerne zügig unterwegs, aber das ....
Nun gut Weg hier! Hier muß ein Nest sein.

Also beschlossen wir an einen netten kleinen Campingplatz bei Überlingen zu fahren. Stoney und Oli kannten ihn bereits.

In Nußdorf auf den Campingplatz hatten wir Glück und bekamen gerade noch ein Plätzchen.

Direkt am See, keine 5 m vom Wasser entfernt. Ich befürchtete schon Schlimmes wegen der Mücken (Siehe Rallye Monte Carlo; Horn; Zellersee)
... war dann aber absolut überrascht.

>>> Keine Mücken <<<

Also schnell die Zelte aufgebaut und ratz fatz in ein nahe gelegendes Lokal mit Simson Freak als Koch. (Tip von Stoney und Oli)

Nun gut, nahegelegen ist so eine Sache ...
... wenn man den Weg kennt !

Die Hunger-Route ... Aus 5 Km wurden ca. 20 Km

Die Hunger-Route ... Aus 5 Km wurden ca. 20 Km

Es wurde schon langsam spät und wir befürchteten schon das Lokal nicht zu finden. Doch dann der Lichtblick! ... Da unten ist es ... Umdrehen.

Als wir ankamen klärten wir erst die Sachlage. Aber leider hatte der Koch zu einem Nobel Laden am Bodensee gewechselt.

Schade, wir hätten ihn gerne sympatisch mit Reiseerlebnissen bestochen.
Aber nun war endlich Futtern angesagt. Nach einem Tag Zwiebel und Sehrharrrrrtwurst ein Genuß.

Link: Landgastof Schwert

Nachdem wir uns gestärkt hatten

Waren wir glücklich und zufrieden.
Ein erlebnisreicher Tag ging zu Ende

. ... und wir hatten uns alle Lieb!

Doch halt. Es war ja EM Zeit.
(für alle nicht Fußballer wie mich "Europameisterschaft")

Also noch flux nach Überlingen rein, an die Uferpromenade.
Ein schnelles Eis und "public viewing"

Link:
Ergebnisse des Spieltages

Abendstimmung am Überlinger See

Abendstimmung am Überlinger See

Nach dem Spiel düsten wir noch zum wartenden Zelt und bereiteten uns auf die Nachtruhe vor.
.
Und absolut erstaunlich. .... Keine Mücken !!!!
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Absacker im romantischen Gaskocher schein

Absacker im romantischen Gaskocher schein

© Flaps !, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In 3 Tagen durch die Allgäuer und Lechtaler Alpen. In den Bregenzer Wald und am Bodensee entlang. Eine Simson Mokicktour mit gewissen Besonderheiten und einigen Herausforderungen
Details:
Aufbruch: 16.06.2012
Dauer: 3 Tage
Heimkehr: 18.06.2012
Reiseziele: Deutschland
Österreich
Italien
Der Autor
 
Flaps ! berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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