Entdeckung Osteuropas

Türkei-Reisebericht  |  Reisezeit: April - Juni 2007  |  von Alexander Wolff

Tuerkei: Istanbul Tag 2

Hi,

heut hab ich die Rechnung von gestern Abend. Aber es war halb so schlimm. War wohl ein ganz amuesanter Abend

Die Stadtmauer

Die Stadtmauer

Die Stadtmauer Istanbuls

Die Stadtmauer Istanbuls

Nun geht's dann erstmal zum Fruehstueck und dann standen weitere Sehenswuerdigkeiten der Stadt an. Nachdem wir uns dann endlich nach 1.5h alle zusammengefunden haben, ging's dann auch wirklich los.

David, Jeremy, Erik und ich

David, Jeremy, Erik und ich

Jeremy hat sich vorher gut belesen und konnte uns so einige interessante Dinge ueber die noch ueber weite Strecken gut erhaltene Stadtmauer erzaehlen. Wie die Tuerken gegen die Griechen usw. Die Mauer ist echt lang und man kann das gleich mit einem angenehmen Spaziergang verbinden. Wir hatten noch etwas mit der Dehydrierung des Koerpers zu kaempfen und ein Hungergefuehl machte sich dann auch langsam breit. Die Stadtmauer befindet sich etwas ausserhalb des Stadtkerns und das macht sich dann auch bei den Preisen bemerkbar. Der Doener kostete nur noch 1.20 Euro und der war gut. Die Preise fallen ganz schoen ausserhalb des Zentrums.

Istanbul - das goldene Horn

Istanbul - das goldene Horn

Nachdem wir die Stadtmauer genug bestaunt hatten und wir dank Jeremy an eine interessante Geschichtsstunde teilhaben konnten, machten wir uns auf den Weg zurueck ins Zentrum. Aber nicht ohne einen Halt am Hafen zu machen. Nach einer kleinen Verhandlungsrunde, entschieden wir uns das nun uns gemachte Angebot, fuer eine Bootsrundreise am Goldenen Horn, zu nutzen. Da bekommt man einen kleinen Eindruck wie weit sich Istanbul erstreckt. Irgendwo muessen die 10 Mio. Einwohner ja leben. War mal wieder beeindruckend und sollte bei einem Besuch Istanbuls nicht fehlen. Wenn man zu dritt oder viert ist, sollte man schon den Versuch unternehmen zu handeln, da es mehrere Veranstalter gibt und jeder um Kunden froh ist. Aber man sollte es nicht uebertreiben.

Ortaköy Camii

Ortaköy Camii

Nach der 90 minuetigen Bootstour hatten wir natuerlich wieder Hunger und dann ging die Suche nach dem naechsten Doenerrestaurant los. Diesmal bitte zwei Doener, einmal Lamm und einmal Huehnchen. Die anderen waren da schneller mit ihrer Entscheidung und als ich mich dann doch fuer 2 entschieden hatte, sorgte das mal wieder fuer einiges Gelaechter.

Das rote Fahnenmeer

Das rote Fahnenmeer

Mit diesem Restaurant haben wir ne gute Entscheidung getroffen, die waren sogar besser als der vor 3 Stunden. Falls sich jemand fragt, ob wir noch was anderes gegessen haben - NEIN

Danach waren wir dann bereit fuer ein kleines Nickerchen.

Gegen halb neuen haben wir uns dann wieder vor dem Galataturm getroffen. Leider hab ich mich etwas mit Jeremy verlaufen, war aber nicht meiner Schuld (diesmal), so dass ich dann zwei Maenner (einer sah wegen der Kleidung ewtas nach einem Polizist) nach den Weg fragte. Die erklaerten sich dann gleich bereit, uns den Weg entlangzufuehren, da sie es auf Englisch leider nicht erklaeren konnten. Die fuehrte uns da durch ziemlich dunkle Gassen, war schon ziemlich unheimlich. Nachdem wir dann endlich wieder Licht sahen, meinte Jeremy, dass wir naechste Mal das Taxi nehmen. Ihr wisst wie ungern ich Taxi fahre. Wobei es diesmal die sichere Loesung gewesen waere. Die Gegend sah da schon ziemlich abgewrackt aus. Man erreicht den Turm aber auch auf einem sicheren Weg, wie uns dann spaeter der Rueckweg bewies. Also keine Angst, man kann den Turm auch sicher zu Fuss erreichen.

Die Hagia Sophia bei Nacht

Die Hagia Sophia bei Nacht

Der Turm befindet sich im Stadtteil Beyolu, dass super ist ist, um Abends noch gemuetlich durch die lebendigen Strassen zu schlendern und um was leckeres essen und trinken zu gehen. Dieser Stadteil ist lebendiger als das Zentrum. Ein Muss Es lohnt sich bestimmt schon ein Besuch am Tage, da muss man ebenfalls mit einem grossen Menschenandrang rechnen.

Dieser Abend verlief dann eher gemuetlich in zwei Pubs und Gespraeche ueber dies und das.

Am Abend hab ich dann noch mit Jeremy noch einige Nachtaufnahmen der Hagia Sophia und der Blauen Moschee gemacht. Beeindruckend.

© Alexander Wolff, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Reise startet in München und führt mich zunächst nach Prag und Bratislava. Danach beginnt die Erkundungstour in Rumänien. Nachdem ich dann mit Graf Drakula eine Bloody Mary genossen habe, geht es weiter nach Bulgarien. Von dort aus dann irgendwie zurück - lebend! Eventuell Flug von Athen nach München.
Details:
Aufbruch: 27.04.2007
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 10.06.2007
Reiseziele: Tschechische Republik
Slowakei
Ungarn
Rumänien
Cluj
Brasov
Türkei
Bulgarien
Griechenland
Der Autor
 
Alexander Wolff berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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