Kurzschiurlaub im Ötztal
Tag 2
Am 8.00 h klingelte der Wecker. Die Geräusche von draußen hörten sich nass an und wirklich, es regnete. Also heute kein Schiwetter! Wir zwei faulen Leute machten uns dann kein Frühstück selbst, sondern gingen dafür zum Ötztal Bäcker und schlugen uns dort die Bäuche voll.
Anschließend war etwas Bewegung angesagt. Dafür überquerten wir die Ötztaler Ache und kämpften uns gut eine Stunde durch das nasskalte Sölden.
Sölden, weltweit bekannt für die ApresSki-Exzesse, welche zur Zeit sehr eingedämmt werden, ist eigentlich ein häßlicher Ort ohne Dorfcharakter. Links und rechts reihen sich Hotels, Restaurants, Tabledance-Lokale, Sportgeschäft, etc. die Landstraße entlang. Sölden liegt im hinteren Ötztal, links und rechts eingerahmt von steilaufragenden Bergen, auf einer Höhe von 1.368 m und viele Ortsteile und Weiler sind bedeutend höher angesiedelt. Auf die ca. 3.000 Einwohnern kommen im Winter ca. 18.000 Gästebetten.
Am Nachmittag mummtem wir uns wieder warm ein und spazierten neben der Ache in die gegengesetzte Richtung wie am Vormittag.
Zum Abendessen gings wieder in die Höhe, aber diesesmal ohne Anstrengung. Der Zentrums-Shuttle, ein doppelter Schrägaufzug, verbindet das Zentrum mit dem höher gelegenen Ortsteil Innerwald. Dort direkt an der Skipiste ist auch so ein Platz, wo die Brettln abgeschnallt und ApresSki-Partys gefeiert werden.
| Aufbruch: | 23.02.2026 |
| Dauer: | 4 Tage |
| Heimkehr: | 26.02.2026 |
Live-Reisebericht: