Alpencruising 2026
Tag 2 der großen Runde
Vom irgendwo zwischen Landeck und Reschenpass bis Klausen
Und gleich morgens ging es weiter Richtung Reschenpass. Erst einmal ging es ein Stück durch die Schweiz, dieses Land sollte auch zu meiner Reise gehören. Also das Handy mal kurz in den Flugmodus, denn für ein Roamingpaket war die Strecke definitiv zu kurz. Hier ging es noch ein ganz schönes Stück auf der falschen Talseite bergauf und dann wieder runter.
Und danach war ich auf der Bergstraße von Martina nach Nauders, die ich ganz in Ruhe im 1. Gang hochfahren konnte. Es war anstrengend, aber der Gradient der Straße war angenehm zu fahren und ich kam gut voran. Auch war es so früh am Morgen noch nicht heiß. Kurz vor Nauders ging es dann noch wieder ein Stück runter und dann noch einmal hoch, bis Reschen erreicht war.
Der Reschensee hatte einen niedrigen Wasserstand, so dass der Kirchturm im Trockenen stand. Nach dem Renschensee und Haidersee kam eine endlose Abfahrt, erst recht steil und dann immer flacher. Vom Haidersee bis Meran war das eine recht entspannte Fahrtzeit und der Radweg war bestens ausgebaut..
In Meran wurde es dann aber sehr heiß, erst einmal stand Lidl auf dem Plan.
Von Meran nach Bozen war es einfach nur zu heiß. Die Obstplantagen, durch die es ging, waren teils abgedeckt gegen Vögel und dadurch zog ein leichter Gegenwind, der dann aus den Obstplantagen auf den Radweg zog und das war wie ein großer Heizlüfter. Gut dass es hier nicht bergauf sondern nur schnurgerade ging. Mein Wasserverbrauch war hoch, aber es gab immer wieder irgendwelche Brunnen zum Flaschen auffüllen.
Jetzt war mein nächstes Fahrtziel Sonntag 10 Uhr Brixen, wo ich in die FEG Brixen zum Gottesdienst wollte. Ich dachte so daran, entweder bis Brixen oder kurz davor noch zu fahren. In Klausen etwa 20 Kilometer vor Brixen sollte ein Campingplatz sein, den ich angesteuert habe. Das war am Ende aber etwas zu viel, die letzten 10 Kilometer war ich völlig fertig, es ging ja jetzt wieder bergauf. Die Strecke war aber jetzt wieder deutlich schöner, denn es ging teils auf einer alten Bahntrasse entlang. Ich bin dann aber erfolgreich auf dem Campingplatz Ansitz in Klausen gelandet.
Hier war es erst einmal schön, in den Pool zu gehen, ja der Campingplatz hatte etwas oberhalb auf einer Dachterrasse einen Pool. Den hätte ich sogar glatt übersehen, wenn mich die Gastgeberin nicht darauf hingewiesen hätte. Ja, Camping ist nicht mehr so einfach wie es mal war, die Campingplätze sind viel luxuriöser und teurer geworden und bieten jetzt teilweise Pools.
Und was gab es Abends zu essen: Pizza in der Pizzeria in Brixen.
| Aufbruch: | 17.06.2026 |
| Dauer: | 8 Tage |
| Heimkehr: | 24.06.2026 |
Österreich
Italien