Alpencruising 2026
Tag 4 der großen Runde
Von Toblach bis kurz vor Treviso
Ich bin gleich wieder ganz früh aufgestanden, denn ab jetzt sollte es richtig heiß werden. Der Bäcker in Toblach im Zentrum machte auch schon um 6 Uhr auf, das habe ich angepeilt. So fuhr ich nach einem Frühstück in der angenehmen Kühle auf den Dolomitenradweg.
Jetzt kam der landschaftlich schönste Teil der ganzen Strecke. Ja, der Bodensee-Königssee-Radweg war auch schön, der Reschenpass auch, aber die Dolomiten sehen noch einmal ganz besonders aus.
Ich hatte Aussicht auf viele schöne Berge. Der berühmteste Ausblick war dann auf die drei Zinnen.
Der Weg war auf einer alten Bahntrasse, aber im Dolomiten-Nationalpark komplett aus Schotter. Das ging ganz gut zu befahren, natürlich ist das dann keine Rennstrecke, aber dafür ist es ja dort auch nicht gedacht, man soll die Berge möglichst lange genießen.
Mit etlichen Genusspausen kam ich dann irgendwann ganz oben an. Jetzt sollte es bis Bologna theoretisch nur noch bergab gehen.
Und so ging es immer weiter bergab. Erst einmal war es wieder auf einer alten Bahntrasse, das ist immer schön zu fahren und dann ging es über schwach befahrene Straßen weiter. Es ging dann sehr viel bergab und die größeren Abfahrten waren immer auf einer breiten Straße, wo kaum Autos fuhren. Da konnte man dann ganz gut bergab fahren. Der Fernverkehr wurde dort über eine neue Ausbaustraße geleitet.
Nach Vittorio war der Weg dann nicht mehr so schön, es ging über große stark befahrene Straßen. Da mein Ziel der Treviso Ostiglia Radweg war, musste ich da ein Stück überwinden.
Übernachtet habe ich dann auf dem Campingplatz Terre Bio kurz vor Treviso. Das war ein kleiner idyllischer Campingplatz, der leider eine Mückenplage hatte.
Und was hatte in etwa einem Kilometer Entfernung abends offen: Eine Pizzaria, wo es praktische Pizza zum Mitnehmen gab.
| Aufbruch: | 17.06.2026 |
| Dauer: | 8 Tage |
| Heimkehr: | 24.06.2026 |
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