Über Köln ins Elsass
Endlich geht’s mal wieder zu Katrin, Philipp und den Kindern nach Köln.
Der Retourweg führt uns dann nach Strasbourg ins Elsass. Dort lassen wir unser Auto stehen und fahren mit dem Rad, hoffentlich bei gutem Wetter, die Weinstrasse entlang.
Köln
18. - 21.09.2026
Der Weg für die ca. 650 km dahin zog sich in die Länge - viel Verkehr, Baustellen, Unfälle, … – aber endlich nach ca. 9 Stunden mit 2 kurzen Kaffeepausen waren wir am Ziel. Ziemlich zentral im Hotel Mercure Severin haben wir uns für 3 Nächte einquartiert.
Leider ist ein Mitglied unserer Kölner Familie erkrankt und musste zur Abklärung ins Krankenhaus. Manni und ich gingen daher alleine zum Abendessen. Nachher schlenderten wir durch die Severinstraße. Hier wurde schon für das morgige Fest gewerkelt und Buden aufgebaut. Im Freien genossen wir dann ein Kölsch bis Katrin angeradelt kam. Auf die Wiedersehensfreude musste natürlich angestoßen werden.
Wir waren im Restaurant "Reinau" - beschrieben als geselliges Restaurant mit gemütlichem Ambiente" - zum Essen. Die Bewertung und Rezesionen im Google waren gut und wir wurden nicht enttäuscht. Bei einem etwas ungewöhnlichem Gulasch, denn serviert mit Sauerkraut und Gnocchis (es schmeckte aber ausgezeichnet), konnten wir im Freien sitzen und die Gespräche einiger richtigen Kölner belauschen und uns dabei herrlich amüsieren.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen spazierten wir zum Sachsenring. Unser Hotel war wirklich gut gewählt, denn keine 10 Minuten zu Fuß entfernt. Die Kinder verbrachten die Nacht bei Oma und Opa und trafen gemeinsam mit uns ein, sodass die gesamte Familie vergnügt und redselig am großen Tisch versammelt war. Philipp ist zwar auf dem Weg der Besserung, musste sich aber bald ins Bett verabschieden.
Das Durchschlendern vom Fest in der Severinstraße zeigte viele Kölner Originale und war sehr lustig. Für die Kinder gabs auch ein Karusell und ein Ringelspiel und unsere beiden kamen da natürlich nicht vorbei.
Wir schafften es gerade noch auf halb Sieben ins Brauhaus Früh "Em Veedel", wo wir einen Tisch für das Abendessen reserviert hatten.
Am Sonntagmorgen gabs Regen. Manni und ich spazierten trotzdem zum Rhein und wir verabredeten uns für später mit Katrin beim Fest "Welttag der Kinder". Gemäß Wettervorhersage hörte es um halb zwei auf zu regnen.
Das Kinderfest am Rhein war nicht so der Treffer. Frieda kam nicht mit, denn sie fand keine passende Hose zum Anziehen und Gustav war schon etwas müde, sodass ihm Feuwehr und andere Attraktionen nicht so begeisterten.
Am Nachmittag waren wir bei Katrins Schwiegereltern zum Kaffee eingeladen und anschließend noch bei ihr zum Abendessen. Dann hieß es leider Abschied nehmen, aber in den Herbstferien sehen wir uns wahrscheinlich in Tirol wieder.
Manni und ich sausten dann zur Straßenbahnhaltstelle und prompt stolperte ich im Dunkeln über einen Randstein und fiel aufs Knie. Gottseidank ist außer einer Schürfwunde nicht viel passiert.
Das war dann ein Pflichttermin für uns - der beleuchtete Dom. Die wunderschöne neue Außenbeleuchtung hat unser Philipp (Licht Kunst Licht AG) 5 Jahre lang geplant und wurde zum ersten Mal am Ostersonntag 2025 eingeschaltet. Dieses gelungene Design wurde International mehrmals ausgezeichnet und gewann von weltweit 200 Einreichungen unter anderen auch den IALD Award 2026.
| Aufbruch: | 18.09.2026 |
| Dauer: | 10 Tage |
| Heimkehr: | 27.09.2026 |
Frankreich
Live-Reisebericht: