Über Köln ins Elsass
Weinstrasse: 1.Etappe
23.09.2026 Strasdbourg - Obernai - Bernardswiller
Zuerst hieß es Koffer und Handtasche im Auto verstauen und Räder mit Akkus und Satteltaschen komplettieren. Unser Auto bleibt wo es ist.
Da es morgens noch etwas kühl ist, startete ich mit dicker Leggins, kurzer Steppüberhose und Steppjacke, Manni natürlich mit kurzer Hose und leichter Regenjacke. Unsere Navigation für die Weinstrasse startet am Zentralbahnhof. Also hieß es als erstes dahin, das ging ohne Probleme, denn die Radwege führen kreuz und quer, bestens ausgeschildert duch Strasbourg.
Wir folgten der Route von Perrine von Komoot: die Elsässische Weinstrasse von Strasbourg nach Mulhouse ist die älteste ihrer Art von Frankreich. Der wunderschöne Radweg führt nicht nur durch die Weinberge sondern auch durch schöne mittelalterische Dörfer.
Am Anfang fuhren wir die halbe Strecke neben dem Canal de la Bruche. Wildromantisch gings durch die Auen, vorbei an Schleusen und einigen dazugehörigen Wärterhäuschen. Im dunkeln Grün des Wassers spiegelte sich die Pflanzen und Sträucher und die riesigen Weiden ließen ihre Äste bis ins Wasser hängen. Wasserratten, Reiher, Enten und Gänse, etc. fühlen sich hier wohl und beäugten uns kritisch.
Hier waren alle Hotels ausgebucht. In einem 8 km entfernten B&B hatten wir noch vor 3 Tagen ein schönes Zimmer mit Frühstück ergattert - total in der Pampa. Da wir die Fahrradlichter Zuhause vergessen haben, wäre es schwierig gewesen, nachts irgenwohin zum Essen zu fahren. Die Vermieterin bestellte uns schon am Vortag bei einem Catering eine Wurst- und Käseplatte und eine Flasche Rotwein.
Nach 17.00 h trafen wir beim "La Perle d'Alsace" ein. Kein Mensch war weit und breit, aber unser Zimmer war gerichtet, der Schlüssel steckte und auf der Terrasse konnten wir noch fein mit einem Glasl Wein die Sonne genießen.
| Aufbruch: | 18.09.2026 |
| Dauer: | 11 Tage |
| Heimkehr: | 28.09.2026 |
Frankreich