Über Köln ins Elsass
Zurück in Strasbourg und Heimreise
27. - 28.09.2026
Gestern haben wir die Zugtickets für den TER um 10.45 h gekauft. Preis EUR 23,--/p inkl. Fahrrad.
Zeitgerecht waren wir am Bahnhof. Der Bahnsteig 1, eine Ebene tiefer, stellte uns schon vor die erste Herausforderung. Der Lift war für die Räder zu klein. Manni musste beide Räder über die steile Stiege hinunter schieben. Dann fuhr keine Niederflurbahn in den Bahnhof ein, sondern ein alter Schnellzug mit Zustieg über 2 hohe Stufen und schmaler Tür. Bevor Manni das erste Rad (Akku war montiert!) in den Wagon gehievt hatte, waren alle Mitreisenden außer mir eingestiegen und schon ertönte ein Pfiff zur Abfahrt. Eine Bahnbedienstete schubste mich und mein Rad zur Tür und gab mir nicht sanft zu verstehen, dass ich mein Rad endlich einladen soll. Manni schaffte es gerade noch meines zu nehmen. Ich drängte mit beiden Satteltaschen hintennach und bevor ich die Tür schließen konnte, fuhr der Zug auch schon los. Ein netter junger Mann half dann Manni die schweren Räder aufzuhängen.
Der alte Zug brauste ziemlich schnell durch das Land und nicht ganz eine Stunde später waren wir in Strasbourg. Der Lift war hier auch zu klein und die Räder mussten wieder von Manni eine Stiege hinunter gefahren werden.
Normalerweise, wenn wir mit der Bahn fahren, bauen wir die Akkus von den Rädern aus und transportieren sie in einem Rucksack. Leider hatten wir keinen geeigneten Rucksack dabei.
Diese alten ausrangierten Schiffe wurden zu Gaststätten umfunktioniert. Das ist ein beliebter Treffpunkt und hier kann man auch gut brunchen.
Nach Ankunft radelten wir als erstes zu diesen Booten um unseren Durst zu löschen. Wir waren noch der Meinung, dass wir heute nach Hause fahren. Die Sonne schien so herrlich und es war so fein und relaxed hier, sodass wir uns gegenseitig nicht allzu schwer überreden mussten, erst morgen nach Hause zu fahren.
Wir machten anschließend eine Stippvisite bei unseren Blacky, besorgten uns bei einem zentralen Ibis-Hotel ein Quatier und machten uns einen feinen Tag. Das Abendessen war zwar wieder ein Reinfall, aber mein Göttergatte konnte ein traditionelles Gericht genießen, wenn es auch nur nichtssagend war. Mein Salat war auch nicht gut.
Insgesamt sind wir 188 km mit dem Rad gefahren und jetzt werden die Räder auf unseren Blacky gepackt und dann gehts nach Hause - ca. 5 Stunden Autofahrt liegen vor uns.
| Aufbruch: | 18.09.2026 |
| Dauer: | 11 Tage |
| Heimkehr: | 28.09.2026 |
Frankreich