Viel Neues auf der Trauminsel - La Réunion 2026
28. September - einmal rund herum
Kurz vor 6 Uhr aufstehen und auf der Terrasse Tagebuch schreiben - auch heute beginnt mein Tag so. Ich checke auch noch mal das Wetter für den Süden - es sieht nach wie vor gut aus.
Also starten wir nach dem Frühstück Richtung Saint-Philippe. Aber schon kurz nach Saint-Pierre sehen wir, dass nichts auf dieser Insel so unzuverlässig ist wie die Wettervorhersage - im Süden hängen dicke Regenwolken... Aber wir fahren weiter, oft hört das Ganze ja genau so schnell wieder auf, wie es angefangen hat. Heute allerdings nicht! Es schüttet teilweise wie aus Eimern!
Da es Richtung Ostküste heller aussieht, fahren wir weiter. Und tatsächlich hört der Regen auf, es wird deutlich heller.
Am Grand Brûlé sehen wir den Lavastrom vom großen Ausbruch des Piton de la Fournaise Anfang des Jahres. So einen "frischen" haben wir auch noch nie gesehen, wirklich beeindruckend!
Unser nächstes Ziel ist die Anse des Cascades, die wir von unserem bisher einzigen Besuch 2015 nur im strömenden Regen kennen. Was für ein Unterschied! Zwischendurch gibt es heute sogar (wenn auch kurze) sonnige Abschnitte... Die Bucht ist einfach schön!
Wir trinken etwas und fahren nach Sainte-Rose zur Kirche Notre Dame des Laves. Sie ist seit ein paar Jahren zugänglich und seit kurzem auch die Heimat der "Muttergottes mit Regenschirm", die früher am Grand Brûlé stand. Nach mehreren Beschädigungen wurde sie hierher gebracht.
Auf dem weiteren Weg fällt uns in einem anderen Ortsteil von Sainte-Rose ein schöner Hindutempel auf. Im Gegensatz zu den Tempeln in Saint-Pierre ist er überwiegend in Weiß und Gold bemalt - ein herrlicher Anblick. Wir dürfen bis auf das Innerste des Tempels alles anschauen. Dieser Zwischenstopp hat sich gelohnt!
Es geht weiter nach Sainte-Anne. Die besondere Dorfkirche hier sieht im hellen Licht auch ganz anders aus als im Regen... Leider wurde sie letztes Jahr durch den Zyklon Garance schwer beschädigt und ist wohl noch einige Jahre nicht zugänglich.
In Saint-Benoît stellt sich uns nur kurz die Frage, ob wir über den Col de Bellevue oder über die Autobahn und Saint-Denis zurück fahren. Bei der Waschküche, die in den Bergen hängt, fahren wir auf jeden Fall unten herum! In Saint-Denis gibt's bei den Imbissständen ein Dodo und einen Snack, dann geht's zurück nach Saint-Leu.
Abends sind wir heute (natürlich) bei Nico. Er hat das Lokal Anfang des Jahres neu gestaltet, es sieht toll aus! Und das kreolische Essen ist so gut wie eh und je...
| Aufbruch: | 19.09.2026 |
| Dauer: | 3 Wochen |
| Heimkehr: | 11.10.2026 |