Overlander-Safari Kenia/Tansania 2007

Reisezeit: März 2007  |  von Sabine H.

Nairobi

17.03.2007:

Nach sehr angenehmen Flügen mit KLM von Hamburg nach Amsterdam und Kenya Airways von Amsterdam nach Nairobi, nahm ich früh am Morgen mein Gepäck in Empfang und war sehr gespannt, ob ein Abholer für mich parat stehen würde. Gebucht hatte ich den airport transfer zum Hotel vorab per email, aber in Afrika funktioniert bekanntlich nicht immer alles...Aber: Es funktionierte ! Mein netter Fahrer Kevin war da und brachte mich ins Heron Hotel. Auf dem Weg dorthin habe ich dann gleich mit ihm abgemacht, mich um 10.00 Uhr wieder abzuholen und mich auf meine geplante day-tour in Nairobi zu bringen. Frisch geduscht und gewappnet für "Nairobbery" stieg ich zu Kevin wieder in den Wagen und wir fuhren nach Langata ins dortige giraffe-centre. Giraffen füttern, streicheln und knutschen...

Sooo süß !

Sooo süß !

Gimme me more !!!

Gimme me more !!!

Nach einer Weile konnte ich mich endlich von den "Langhälsen" losreißen und wußte eigentlich nicht recht wohin nun. Das Karen-Blixen-Haus wäre meine Idee gewesen, aber Kevin riet davon ab: Zu teuer und langweilig. Womöglich hatte er recht. Und schließlich hatte ich bereits Karen Blixens Haus in der Nähe Kopenhagens vor einigen Jahren gesehen und das war auch nicht wirklich der Stoff, der einen vom Hocker reißt...Also folgte ich seinem Vorschlag und ließ mich ins David Sheldrick´s elephant orphanage fahren, ein Elefanten-Waisenhaus, in dem die kleinen Elefanten in der Zeit von 11.00-12.00 Uhr besucht werden können. Diese 300 Shilling waren wirklich gut angelegtes Geld, denn damit wird die Stiftung unterhalten und die Elefanten sind einfach goldig, wenngleich hier Streicheln, Füttern und Knutschen nicht angesagt war. Auf jeden Baby-Elefanten kamen bestimmt 10 menschliche Besucher - es war also voll - aber es war einfach wunderschön, die Tiere beim Suhlen im Schlamm und Spielen beobachten zu können - aus nächster Nähe.

Auf Vorschlag des genialen Kevin haben wir uns dann aufgemacht zurück in die City und einen Markt besucht. Nebenbei noch ein bißchen Nairobi-sightseeing, aber das CBD Nairobis ist nicht wirklich der Hit. Auf dem Markt habe ich Kikuyu-Tücher erstanden, die ich zu Tischdecken umfunktioniert habe. Inzwischen fielen mir vor lauter Müdigkeit auch fast die Augen zu, denn das hervorragende Unterhaltungsprogramm von Kenya Airways hatte dafür gesorgt, daß ich auf dem Nachtflug kaum geschlafen hatte, sondern einen Film nach dem anderen konsumiert habe...Also zurück zum Hotel, einen Happen essen und ein wenig auf die faule haut gelegt. Irgendwie war ich aber doch zu gespannt auf das erste Treffen mit der Gruppe am Abend, als daß ich hätte schlafen können. So habe ich nur etwas gelesen und gedöst bis kurz vor 18.00 Uhr. Zeit, um den Rest der Truppe für die nächsten Tage zu treffen.

Nairobbery...

Nairobbery...

18.00 Uhr: Zeit für mein 1. kenianisches Bier - ich kannte nur eine Marke - Tusker. Gar nicht mal schlecht, muß ich sagen. Später habe ich allerdings bessere getrunken. Als erstes tauchte Pieter auf - unser Tourguide und wie ich vermutet hatte, Südafrikaner. Zu diesem Völkchen habe ich ja eine spezielle Beziehung, denn auch mein Freund seit 3 Jahren ist Südafrikaner. Komplett wurden wir an diesem Abend nicht, denn 2 Mitreisende waren noch nicht eingetroffen. Die Runde für´s pre-tour-briefing bestand also zunächst nur aus 8 von 10 sehr netten Leuten. Etwas deutsch-lastig (5 Personen) und mehr Frauen als Männer (7:3), aber alle machten einen furchtbar netten Eindruck und dieser 1. Eindruck hat sich auch bestätigt. Die Einweisung in unsere Tour bestand aus Warnungen: Das Wetter sei am Kippen, die Straßen bereits jetzt in einem Horror-Zustand, bzw. so gut wie nicht mehr vorhanden und wir könnten uns nicht darauf verlassen, daß wir überall hinkommen können, wie geplant. Noch 2 Tage Regen und die Massai Mara sowie die Serengeti seien nicht mehr erreichbar. Flexibilität war gefordert, wir alle nahmen es gelassen auf, niemand hatte offenbar unerfüllbare Erwartungen. Ein schmackhaftes Abendessen zum besseren Kennenlernen folgte im Hotel-Restaurant und die vorerst letzte Nacht in einem bequemen Hotelbett. Abfahrt am nächsten Morgen: 08.00 Uhr. Good night !

© Sabine H., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Safari in Ostafrika mit "Drifters" im Overlander-Truck. März 2007
Details:
Aufbruch: 16.03.2007
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 28.03.2007
Reiseziele: Kenia
Tansania
Der Autor
 
Sabine H. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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