Südbretagne - Auf der Suche nach dem "Bretonischen Gold"

Reisezeit: August 2014  |  von Iris H.

Wieder heimwärts...

Freitag, 22. August:

Sprühregen beim Aufwachen!
Das ist tatsächlich der erste Regen seit dem vorletzten Donnerstag, dem 14. August.

Wir packen zusammen und bezahlen (22 € plus 1 € Kurtaxe). Der Platz hat uns gefallen. Die Sanis waren sehr gepflegt, die Duschen angenehm warm und geräumig und das Spülwasser superwarm. Die Stellplätze waren riesig. Der Blick auf den Etang hat uns auch gefallen mit den Möwen und Reihern oder dem Paludier bei der Arbeit. Eine tolle Gegend zum Radfahren – so schade, dass wir es nicht nutzen konnten.
Gegen halb elf verlassen wir den Platz und machen uns auf den Heimweg. Eine Zwischenübernachtung haben wir vorgesehen.

Wir fahren los bei grauem Himmel und erst als wir ins Tal der Loire abbiegen, zeigen sich erste Wolkenlücken.

Wieder an der Loire

Wieder an der Loire

Bei Blois folgen wir dem Campingplatzschild „Val de Blois“.
Wir finden einen Campingplatz, der etwas zurückgesetzt am Loire-Ufer liegt. Weil gerade so schön die Sonne scheint, haben wir keine Lust, lange nach einem Platz zu suchen. Wir stellen den Wohnwagen auf und fahren dann zum nahegelegenen Schloss Chambord, um dort im Schlosspark noch ein wenig spazieren zu gehen. Für eine Besichtigung des Inneren ist es schon zu spät – nicht schlimm, denn wir waren ja schon mal drinnen.

Schloss Chambord - immer wieder eindrucksvoll

Schloss Chambord - immer wieder eindrucksvoll

Nach dem Spaziergang rund um Chambord fahren wir nach Blois, parken unten am Fluss und schlendern ein wenig durch die Altstadt, bis uns ein unvermittelter Hunger überfällt, so dass wir die Stadtbesichtigung kurzerhand abbrechen und eine Pizzeria betreten, wo man auf einer schönen Terrasse sitzen kann. Es hat noch angenehme 22 Grad.

Später sitzen wir noch ein wenig vor dem Wohnwagen. So milde Abende gab es in der Bretagne nicht.

Blois

Blois

Samstag, 24. August:

Wieder ist der Himmel grau. Mensch, was hatten wir für ein Glück mit den sonnigen Tagen in der Bretagne! Wolfgang hat abends Baguette vorbestellt, das er abholt, während ich Kaffee koche. Und den Tisch decke – drinnen. Ist einfach gemütlicher bei 13 Grad… brrr…

Gegen zehn verlassen wir den Campingplatz (empfehlenswerter Platz – ganz neues Sanitärhaus, da wo wir waren im hinteren Platzteil – 22 € mit Strom) und fahren auf den Nationalstraßen Richtung Straßburg – bis auf das kostenlose Stück der Autoroute de l’Est (A4), die zwischen Saint- Dezier und Saverne keine Maut kostet.
Wie es das Navi vorausberechnet hat, kommen wir gegen 18.30 Uhr wohlbehalten in der Heimat an.

Schön war’s - trotz der vollen Campingplätze, der kühlen Abende und des malträtierten Rückens.
Aber beim nächsten Mal fahren wir garantiert erst nach dem 15. August los, haben wir uns vorgenommen.
Und ich schwöre, ich nehme nie mehr alte Crocs ohne Profil mit, um sie im Urlaub aufzutragen.
Die Übeltäter verschimmeln inzwischen schon auf einer bretonischen Müllhalde - und meine neuen erinnern mich stets an La Trinité-sur-Mer, wo ich sie gekauft habe.

Schön war's!

Schön war's!

© Iris H., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Südbretagne im Sommer 2014 Nachdem mein Mann und ich „Bretonisches Gold“ von Jean-Luc Bannalec gelesen hatten, wo Kommissar Dupin in seinem dritten Fall in der Südbretagne ermittelt, bekamen wir beide Lust, mit unserem Wohnwagen mal wieder dorthin zu reisen.
Details:
Aufbruch: 10.08.2014
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 24.08.2014
Reiseziele: Frankreich
Der Autor
 
Iris H. berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.
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