Kangaroo-Aloha-Grizzly

Reisezeit: März - Juni 2016  |  von Steffen Koark

Am Persischen Golf

Hallo und Willkommen zum Reisebericht von Luisa und Steffen. Die Aufgaben
sind diesmal klar verteilt und zwar so, dass ich schreibe und Luisa die größten Rechtschreibmängel behebt.
Wo es genau bei unserer Reise hingeht kann der aufmerksame Leser an Hand des Namens
von diesem Bericht erkennen. Ein paar Stichworte fehlen aber noch und zwar riesen Baustelle, Reichtum und was kostet die Welt usw.!
Auf unserem Flug von Frankfurt nach Perth haben wir einen 2 tägigen Stopp in Dubai gemacht. 8ch so, der Reihenfolge halber.. Am Flughafen in Frankfurt wurde festgestellt, dass wir in dem ganzen Umzugs- und Packtrubel der letzten Wochen zwar an das meiste gedacht hatten aber ein Visum für Australien zu beantragen war leider nicht dabei. Wir waren zwar beide schon mal in Australien, sind aber aus unerklärlichen Gründen davon ausgegangen, dass ein Visum erst ab einem Aufenthalt von 3 Monaten nötig sei. Die nette Dame bei STA-Travel hat uns diesen kleinen Visum-Fakt seltsamerweise aber auch verschwiegen, was äußerst unhöflich ist, wenn man bedenkt dass die Frau ständig Leute wegen Reisen nach Australien berät...Wir haben das dann direkt am Flughafen gemacht, an einem extra für solche Fälle eingerichteten Last Minute -Visum-Schalter, was zwar im Nachhinein betrachtet nicht die preisgünstigste Lösung war aber in Dubai zu stehen und nicht nach Australien weiter zu kommen war uns zu heiß.
So, da waren wir nun nach ca. 6,5h Flug in Dubai auf einem der edelsten Flughäfen den wir je gesehen haben, abgesehen natürlich von Dresden International . Aber hier raus zukommen war nicht so einfach. Erstens war die Nachtschicht an der Passkontrolle etwas unterbesetzt und viel Zeit und Ruhe hatten die Kollegen auch mitgebracht. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir endlich durch die Kontrolle durch.
Um sicher zu gehen dass das Visum nicht das Einzige war was vergessen wurde, habe ich noch zusammen mit einem netten Zollbeamten meinen kompletten Rucksack ausgepackt und ihm alles erklärt was ich eingepackt habe. Als er dann zufrieden war hat er mich aber beim einpacken etwas im Stich gelassen.
Danach ging es mit dem Taxi ins Hotel, welches sicher nicht zu den schönsten im Land gehört
aber zum pennen mehr als genügt.
Am nächsten Tag (Dienstag 29.03.16) ging es auf mit der Metro in die City zur Dubai Mall, in der verbrachten wir die nächsten Stunden da wir noch einen Ausdruck für den Besuch auf dem zur Zeit höchsten Turm der Welt (Burj Khalifa, 828m) brauchten. Das Auffinden eines Geschäftes mit Drucker gestaltet sich als äußerst schwierige Aufgabe. In Dubai ist halt alles Groß und Größer so auch diese Mall. Man nimmt die Centrum Galerie und den Elbepark zusammen und multipliziert das ganze mal 2 und selbst das ist dann höchstens halb so groß wie die Dubai Mall (das ist natürlich nicht ganz bewiesen aber so kam es uns vor).
Hier drin gibt es z.B. ein Aquarium mit einer Grundfläche von 51m x 20m welches 11m hoch ist. In ihm leben ca 33.000 Seetiere ( z.B. Haie + Rochen ), für die 75cm starken Acrylglasscheibe gab es auch einen Guinnes Buch Eintrag. Ja ich und Wikipedia sind unschlagbar.

Aquarium in der Dubai Mall

Aquarium in der Dubai Mall

In einer anderen Ecke der Mall war noch etwas Platz und es wurde halt fix ein Eishockeyfeld samt Tribune eingebaut. Warum auch nicht? Kann man schon mal machen, man ist ja schließlich in der Wüste. So jetzt könnt ihr euch ungefähr denken wie groß das Ding ist und wie klein im Gegensatz dazu ein Drucker.

Eishockeyfeld in der Dubai Mall

Eishockeyfeld in der Dubai Mall

Nach dem wir den Ausdruck hatten sind wir noch mal kurz zum Burj al Arab (einzigstes 7 Sterne Hotel der Welt) und der künstlichen Insel Palm Islands gefahren. Da das Ganze recht sinnlos war, da man so gut wie nix sieht, endet dieser Beitrag dazu hier abrupt.
Zurück in der Mall ging es nun auf die im 124 Stock gelegene und 450m hohe Aussichtsplattform des Burj Khalifa (man kommt als Besucher auch noch über 100m höher aber das kostet einiges um auf der höchsten Besucherplattform der Welt zu stehen).Leider war an dem Tag etwas diesige Sicht aber es war trotzdem sehr imposant.

Blick aus 450m Höhe

Blick aus 450m Höhe

Am nächsten Tag hatten wir eine Tour in die Wüste zu den roten Dünen gebucht, zu welcher wir mit leichter Verspätung abgeholt wurden und dann erst mal schön a la Kaffeefahrt von unserem Fahrer bei einem Basar mit Quadverleih abgesetzt wurden. Dieses Vergnügen haben wir den anderen Gästen überlassen, genau wie das Kaufen einer palituchähnlichen Kopfbedeckung. Danach ging es auch schon ab in Wüste, was ziemlich geil war. Unser Fahrer hat ganz schön Gas gegeben in den Dünen und wir wurden kräftig im Land Cruiser durchgeschüttelt. Man denkt zwar pausenlos das Ding kippt aber das ist wohl der Reiz des Ganzen, kann man nur weiter empfehlen. Nach einem kurzen Stopp in den Dünen in unglaublich weichem und recht kühlem rotem Sand ging es weiter zu einem Camp, in dem zu Bauchtanz ein leckeres BBQ gereicht wurde.

Beduinen Camp

Beduinen Camp

Fahrt durch die Wüste

Fahrt durch die Wüste

Danach ging es zurück nach Dubai zum Rucksackpacken und nach kurzer Nacht mit dem Taxi zum Flughafen. Mit einer guten Stunde Verspätung ging es dann auf in Richtung Perth wo wenn alles klappt, mein Alter Schulkamerad Steffen auf uns warten müsste, aber das im nächsten Teil.
Tschüß Dubai

Baustelle auf Palm Islands

Baustelle auf Palm Islands

© Steffen Koark, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
...
Details:
Aufbruch: 28.03.2016
Dauer: 11 Wochen
Heimkehr: 11.06.2016
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Australien
Der Autor
 
Steffen Koark berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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