Skandinavien 2017 - 101 Tage auf Tour

Reisezeit: Juni - Oktober 2017  |  von Markus Reinle

Norwegen, Troms bis Lofoten vom 20.7. - 1.08.2017

Donnerstag, 20. Juli 2017

Arnøya

Die ruhige Nacht lässt uns gut ausschlafen so dass das Frühstück eher zum Brunch wird. Danach erkunden wir die 98 km Strassennetz der Insel, bevor wir uns wieder auf unseren Stellplatz am Fjord begeben um noch etwas lesen und zu chillen.

Freitag, 21. Juli 2017

Arnøya – Olderdalen/Lyngseidet – Svensby/Breivikeidet - Tromsø/Skittenelv

Heute fahren wir wieder zum Fähranleger, von welcher uns die Fähre zurück aufs Festland bringen wird. Da wir uns bei der Abfahrtszeit um eine Stunde irren bleibt Markus noch etwas Zeit um endlich seine neue Angelrute auszupacken. Und siehe da, ratzfatz zieht er tatsächlich vier kleinere Seelachse raus, welche dann noch geputzt werden müssen während schon die Fähre anrollt....
Auf dem Festland geht es wieder zurück auf die E6 bis Olderdalen wo wir mit der Fähre ca 40 min. Auf Lyngseidet übersetzten und bald darauf in Svensby noch die Anschlussfähre nach Breivikeidet nehmen. Dort treffen wir auch wieder Guido und Maggi und tauschen unsere Erlebnisse aus. Weiter geht es bis wir auf dem Campingplatz Tromsø/Skittenelv, welcher ca. 20 km ausserhalb der Stadt liegt, uns einquartieren. Abends werden wir mit einigen Stunden Sonnenschein belohnt und geniessen den Blick auf den Grøttsundet, währenddem der selbstgefangene Fisch in der Pfanne brutzelt.

Samstag, 22. Juli 2017

Tromsø/Skittenelv

Obwohl alle konsultierten Wetterapps klares SonnenscheinWetter voraussagen, hängen die Nebelbänke am Morgen noch hartnäckig über uns. Da wir heute eh einen Waschtag eingeplant haben stört uns dies noch nicht. Flott belegen wir den „Waschsalon“ und lassen die Maschinen arbeiten und holen uns gegen Mittag zur Motivation ein Softice. Nach dem Mittag hat es die Sonne dann geschafft und beschert uns einen sonnigen Nachmittag und Abend, leider noch mit einem eher kühlen Wind.

Sonntag, 23. Juli 2017

Tromsø/Skittenelv

Heute begrüsst uns schon morgens die Sonne! Ausgiebig frühstücken, endlich die Reiseberichte auf den neuesten Stand bringen und den Sonnentag geniessen steht heute auf dem Tagesplan – Ferien eben.

Montag, 24. Juli 2017

Tromsø/Skittenelv – Tromsø/Stellplatz bei Polaria

Auch heute kündigt sich ein Sommertag an - wir rollen von unserem Campingplatz etwa 20 km ausserhalb Richtung Tromsø und machen einen ersten Halt beim Flughafen im grossen Einkaufszentrum K1, wo Markus sich eine weitere Angelrute mit Zubehör kaufen will. Frau shoppt währenddessen in der ganz anderen Richtung mit... Dann fahren wir ins Stadtzentrum auf den Stellplatz gleich neben dem Polaria. Hier werden normale Parkgebühren, auch für die Nacht erhoben. Der Stadtbummel kann starten – immer wieder ein schönes Erlebnis. Wir geniessen einen Kaffeestopp bei „Kaffebønna“ wo wir einen göttlich schmeckenden Kaffee Latte (nach so vielen Wochen norwegischen Filterkaffee...) an der Sonne geniessen. Wir besuchen auch noch die touristisch stark besuchte „Mack Ølhallen“ der örtlichen Brauerei für ein kühles Bier bevor wir wieder zurück zu unserem Fahrzeug gehen, wo sich schon weitere Wohnmobile eingefunden haben. Zum Abendessen holen wir uns, ganz faul, beim nahegelegenen Italiener eine leckere Pizza – die Bordkombüse bleibt heute kalt.

Dienstag, 25. Juli 2017

Tromsø – Kvaløy - Sommerøya

Der Sommer scheint weiterzugehen – wir verlassen Tromsø in Richtung Kvaløy und Sommerøya und geniessen die Landschaft und die kleinen Fjordhinein-Fjordhinaus-Strassen. In Sommerøya, kurz vor der letzten Brücke, entdecken wir einen kleinen Stellplatz am schmalen Sund und richten uns dort ein um den Nachmittag zu geniessen. Den Plan, dass man hier fein spazieren gehen kann, lassen wir bald einmal sein – denn uns von den wilden Seeschwalben à la Hitchcock anfeinden zu lassen macht nicht so viel Spass...auf eine kurze Runde wagen wir uns dann doch noch mit unserem Vierbeiner, bewaffnet mit einem langen Stock zum Schutz, abgeschaut bei den Einheimischen! Am späteren Nachmittag sehen wir zu, wie sich eine grosse Nebelbank von Norden her nähert und die Insel einnimmt und alles und umhüllt. Das Abendessen gibt es heute drinnen, von wo wir die spezielle Stimmung geniessen.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Sommerøya – Senja – Gryllefjord – Andenes/Andøya - Stave

Der Nebel hat sich über Nacht ziemlich festgesetzt, keine Aussicht auf Auflockerung. So fahren wir einige Kilometer wieder zurück bis zum Fähranleger, welcher uns auf Botnhamn auf der Insel Senja bringt. Auch hier hartnäckiger Nebel, so dass wir heute schon weiterfahren bis ans andere Ende von Senja, nach Gryllefjord. Dort fährt die Fähre welche uns nach Andenes auf Andøya bringt. Dort treffen wir erneut auf unsere Bekannten, Maggi und Guido, und schaffen es alle, trotz der vielen wartenden Fahrzeuge, noch auf die nächste Fähre - 90 min. Quatschen und Kaffetrinken sind angesagt :-! Auf Andøya angekommen, rollen wir noch die nächsten 30 km weiter bis Stave, wo wir auf dem uns schon bekannten Campingplatz einen Übernachtungsplatz gleich oberhalb der Sanddünen einnehmen um uns und unser Fahrzeug mal wieder etwas aufzuhübschen.
Wir geniessen bei einem Strandspaziergang den Abendhimmel und verbringen eine ruhige Nacht (auch wenn nur 20 m weiter eine läufige Hündin wohnt....

Donnerstag, 27. Juli 2017

Stave – Sortland – Bø (Langøya)

Am nächsten Tag ziehen wir weiter, auf der Westküste Andøyas südwärts, auf der Suche nach der Sonne. Auf halber Strecke bei Sortland haben wir die Sonne eingeholt, und geniessen die Fahrt die uns weiter über Sortland (Langøya) bis nach Bø (Langøya) führt, wo wir auf einen kleinen Stellplatz beim kleinen Bootshafen treffen. Gegen eine kleine Abgabe dürfen wir dort stehen bleiben, Strom und Frischwasser benutzen. Markus erkundet die lokalen Fischgründe und Tena und Aurinko begaffen die örtlichen Geschehnisse bei den Motorboten. Abends werfen wir die Bordkombüse an und können endlich mal wieder draussen essen. Danach entdecken wir auf dem Abendspaziergang auf der anderen Seite des Hügels den „Skulpturlandskap“, einen Teil einer Outdoor-Skulpturausstellung, entlang der nordnorwegischen Küste. Uns beschert sie vor allem einen sensationellen Ausblick auf einige vorgelagerte Schären.

Freitag, 28. Juli 2017

Bø (Langøya) – Stokmarknes - Melbu

Auch das Frühstück gibt es heute draussen an der Sonne. Wir fahren weiter über Langøya und geniessen einmal mehr die schönen Landschaften. In Stokmarknes machen wir einen Bummel und Kaffeestopp an der Sonne. In Melbu angekommen, entscheiden wir uns noch gegen die Fährenüberfahrt und rollen auf den benachbarten Stellplatz direkt auf der ausgebauten Hafenmole, richten uns ein und geniessen einfach nur den restlichen Nachmittag an der Sonne und beobachten die Ein- und Ausfahrten der Fähre. Einmal versucht Markus nochmal sein Anglerglück, was hier aber leider am zu wenig tiefen Gewässer scheitert. Der Platzwart informiert uns dann am späteren Nachmittag noch über „seine“ neu entstandene Dusche im nahegelegenen Hafengebäude, welche wir natürlich gerne benutzen. Herrlich erfrischend – obwohl die noch ziemlich unfertige Stromkabel-Verlegung uns eher verunsicherte ... Locken haben wir keine davongetragen

Samstag, 29. Juli 2017

Melbu – Fiskebol/Lofoten – Gimsøya/Lofoten

Die Sonne ist auch heute unser Begleiter, mit etwas mehr Wind aber toll! Wir nehmen in Melbu die Fähre nach Fiskebol auf die Lofoten. Auf Nebenstrassen rollen wir über Austvågøya und über Gimsøya und stellen uns für die Nacht auf den für Wohnmobile vorgesehenen Rasenplatz beim Hafen von Hofsund/Gimsøya. Ein Spaziergang auf der ellenlanger Hafenmole bei Sonnenschein rundet den Tag ab. Da der Wind abends auffrischt, verziehen wir uns wieder nach drinnen.

Sonntag, 30. Juli 2017

Gimsøya/Lofoten – Vestvågøya – Borg – Leknes - Flakstad – Fredvang/Lofoten

Heute weckt uns starker Regen, wie angekündigt. Die Weiterfahrt führt uns über die regenverhangenen Lofoten in Richtung Süden, Wind und Regen wechseln sich ab. Wir halten bei Borg und besuchen wieder einmal das Lofotr Viking Museum, welches einerseits ein nachgebautes Häuptlingshaus mit diversen Vorführungen des Handwerks aus der Wikingerzeit anbietet und auch Bootsfahrten mit kleineren Wikingerbooten ermöglicht. In Leknes stürmen wir „Peppes Pizza“ für ein verspätetes Mittagessen und finden bald darauf einen Übernachtungsplatz zwischen den beiden Brücken von Flakstadøya und Moskenesøya. Der Wind schüttelt dort die ganze Nacht kräftig um und am Fahrzeug.

Montag, 31. Juli 2017

Fredvang/Lofoten – Å – Reine – Sund i Flakstadøya – Leknes – Kleppstad

Der Regenwolken haben sich über Nacht aufgelockert. Wir fahren auf der E10 weiter südwärts bis nach Å – hier steppt auch Ende Juli noch ziemlich der Bär, nicht nur auf dem Parkplatz... Å - ein typisches Fischerdorf der Lofoten mit seinen roten Rorbur-Häusern – immer wieder ein Bummel wert. In der örtlichen Bäckerei geniessen wir zum Kaffee die legendären Zimtschnecken/Kanelsnurr - einfach lecker! Nun fahren wir wieder nordwärts weiter, da wir nicht von Å aus zurück aufs Festland wollen. Der nächste Ort den wir durchbummeln ist Reine, auch ein typisches Fischerdorf, welches vor allem durch seine Lage besticht, ein sehr beliebtes Fotomotiv...! Wenige Kilometer weiter rollen wir in eine Stichstrasse hinein, welche uns nach Sund führt. Auf der Terrasse des Kaffees geniessen wir an der Sonne die wunderschöne Aussicht auf die Bergkette von Moskenesøya. Auf der Weiterfahrt kommen wir wieder an Leknes vorbei und halten bei Kleppstad auf dem Lyngvaer Campingplatz.

Dienstag, 1. August 2017

Kleppstad – Henningsvaer – Svolvaer - Fähre Lødingen/Bognes - Skutvik

Nach dem Frühstück fahren wir, entlang einer immer enger werdenden Klippenstrasse und über zwei Brücken, weiter bis nach Henningsvaer. Wir parkieren auf dem grossen kostenfreien Parkplatz, spazieren über Holzbohlen den Kaianlagen entlang, schlendern die „Hauptgasse“ rauf und runter und entdecken für unseren Kaffeestopp ein Strassenkafi mit echtem Kaffee! Dann ist bald einmal Schluss mit trockenem Wetter...auf der beginnt es zu Regnen. Wir fahren weiter über Svolvaer, Austvågøya bis zur Fähre Lødingen/Bognes, mit welcher wir die Lofoten wieder verlassen. Bei anhaltendem Regen rollen wir weiter bis nach Skutvik, wo wir Nahe beim Fähranleger und einer Einkaufsgelegenheit einen neu angelegten Stellplatz entdecken und dort unser Nachtlager einrichten.

© Markus Reinle, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
in 101 Tagen in den hohen Norden Europas
Details:
Aufbruch: 23.06.2017
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 01.10.2017
Reiseziele: Schweiz
Finnland
Norwegen
Der Autor
 
Markus Reinle berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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