Spreewald, ein Kurzurlaub

Reisezeit: Mai 2019  |  von Esther und Hardy

Bei unserem Kurztripp kann man nur einen kleinen Eindruck der 475 km² grossen Auen-und Moorlandschaft und in 1991 zum Biosphärenreservat erklärten Gebietes erhalten. Allein die Wasserwege des Spreewaldes gesamt belaufen sich auf über 1000km.

Burg, Raddusch, Lübbenau, Lehde

Nach unserer mehrstündigen Anreise, haben wir am späten Nachmittag nur einen kleinen Rundgang durch Burg geschafft. Mit unserem "Hotel Bleske" sind wir sehr zufrieden, direkt in der Ortsmitte gegenüber der Kirche gelegen und mit einem sehr guten Frühstücksbuffet.

Kirche Burg

Kirche Burg

Alte Feuerwehr

Alte Feuerwehr

Für den ersten Tag waren wir also gut gestärkt und wollten zunächst einmal eine Kahnfahrt machen. Der Himmel war blau, aber es war empfindlich kalt. Empfohlen wurde uns vom Hotel der "Kleine Spreewaldhafen", ca. 7 km entfernt gelegen. Die Siedlungstour ab 10.30 Uhr mit 1,5 Stunden Dauer zu 12,50€ gab uns einen sehr guten Überblick über die Streusiedlungen zwischen den Wiesen und durch einen kleinen Teil naturbelassenen Waldes. Erfahren haben wir u.a., dass die Ufer grossen Schaden nehmen durch Biber und Nutrias, zwei hier nicht heimischen Tierarten. Personalmangel herrsche überall, dadurch seien einige der Restaurants mit Hotelbetrieb geschlossen, auch die Betreiber der Kahnfarten nähmen stetig ab. Hat uns sehr gut gefallen, zumal wir fast alleine auf den Kanälen und Fließen unterwegs waren, in der Hauptsaison ist das bestimmt anders.

Der "Kleine Spreewaldhafen"

Der "Kleine Spreewaldhafen"

Unsere Sitzplätze erste Reihe - optimal zum Fotografieren

Unsere Sitzplätze erste Reihe - optimal zum Fotografieren

Am Fließ ein Spiegel.......da hatte jemand eine gute Idee!

Am Fließ ein Spiegel.......da hatte jemand eine gute Idee!

Nutrias

Nutrias

Mit dem Auto ging es weiter Richtung Raddusch, zur Slawenburg, 7€ Eintritt. Es handelt sich bei diesem Rundbau um die fast originalgetreue Nachbildung einer slawischen Fliehburg, die um 880 erbaut wurde. Im Innern befanden sich Holzhäuser für die Bewohner, der Durchmesser beträgt 35-36 m und damit einer Fläche von rund 1000m2. Von dort hat man Zugang zu einem Museum mit verschiedenen antiken Ausgrabungsstücken und Einblick in die frühmittelalter-slawische Geschichte, einer Zeitreise durch 12.000 Jahre. Der 10m breite Burgwall ist begehbar.

Slawenburg Raddusch

Slawenburg Raddusch

Ein kleiner Ausschnitt aus dem grosszügig angelegten Museum

Ein kleiner Ausschnitt aus dem grosszügig angelegten Museum

Sogar Rasierklingen gabs zu der Zeit schon

Sogar Rasierklingen gabs zu der Zeit schon

Dann weiter Richtung Lübbenau zum Essen mit kurzem Stadtbummel, hübsche Innenstadt und viele Kahnhäfen.
Ein Halt am Schloss Lübbenau, erbaut 1817-1839, ein klassizistisches Bauwerk, gehört zu den Baudenkmälern der Stadt Lübbenau und wird heute als gehobenes Hotel genutzt.
Nah dabei, das Museumsdorf Lehde, was wir allerdings nicht besichtigt, sondern nur, soweit möglich, von aussen angesehen haben. Aber auch von dort einige schöne Fotomotive.

Lübbenau

Lübbenau

Hotel Schloß Lübbenau mit.....

Hotel Schloß Lübbenau mit.....

...Nebengebäuden

...Nebengebäuden

Eingang zum Museumsdorf Lehde

Eingang zum Museumsdorf Lehde

© Esther und Hardy, 2019
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 05.05.2019
Dauer: 4 Tage
Heimkehr: 08.05.2019
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Esther und Hardy berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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