Wir setzen unsere Reise um die Welt fort in Namibia, Botswana und Simbabwe

Reisezeit: Oktober / November 2022  |  von Gundula Henkel

Eine tolle Reise geht zu Ende...

Wir haben die Reise durch die drei afrikanischen Länder wirklich genossen, viel gesehen, viel erlebt und viel Neues erfahren..
Über dreitausend Kilometer sind wir durch Namibia gefahren und haben die Weite des Landes ermessen können. Oft sind wir lange Zeit ganz allein auf den Straßen unterwegs gewesen, wurden kaum überholt bzw. hatten wenig Gegenverkehr. Die Straßen waren meistens gut befahrbar, und wir haben den Tieren stets Vortritt gelassen, sofern sie unsere Wege kreuzten. Die Einheimischen durchmessen ihr Land vor allem per pedes. Immer wieder haben wir sie entlang der Straße laufen sehen, die Kinder in Schuluniform, die Frauen schwer bepackt auf dem Rücken und auf dem Kopf. Es wird in diesen Ländern vor allem gelaufen. Und wenn gefahren, dann in großen und schweren Autos, in Pickups und kleinen Lastern.

Die vielfältige und üppige Natur hat uns immer wieder begeistert. Wir konnten sie nicht allein in den zahlreichen Nationalparks, sondern auch in den wunderschönen Lodgen bewundern. Jede Lodge hat ihren eigenen Charme, individuell und sehr geschmackvoll gestaltet, sowohl die Außenanlage als auch die Innenräume. Vor allem hat uns der Individualtourismus gefallen. Wir waren nie viel mehr als 10 bis 15 Gäste in den Unterkünften. Dafür zählte das Personal oft mehr als doppelt so viel und war stets sehr freundlich um das Wohl der Wenigen bemüht. Und das Wohl bestand nicht nur aus sehr schmackhaftem und reichhaltigem Essen. Aber das muss unbedingt erwähnt werden: wir haben Steaks vom Springbock, Eland, Oryx, Kudu, auch vom Krokodil und einfach „nur“ vom Rind gegessen und jedes Mal waren die Steaks auf den Punkt gebraten und sehr gut gewürzt. Das traf auf das Gemüse und alle Beilagen ebenso zu. Nur so manches Mal war es einfach zu viel!

Ja, was wäre dieser Aufenthalt ohne die Menschen in diesen Ländern. Wir haben sie stets freundlich und höflich uns gegenüber erlebt. Immer wieder gern kamen wir mit ihnen ins Gespräch. Das ging immer ohne Probleme, denn Englisch wird in allen Ländern gesprochen. Am besten, so stellten wir fest, in Simbabwe, das bis 1980 Südrhodesien war und englisch besetzt. Sicher, so einige Male hörten wir auch die Bitterkeit ob des eigenen Werdegangs heraus, wenn sie von Korruption, ausbleibenden Chancen und Armut in ihren Ländern sprachen, aber nie einen Vorwurf. Wir wünschen den Menschen so sehr, dass sie ihr Schicksal in die Hand nehmen und ihre Länder zukunftsfähig gestalten können.

Weitläufig und in grünen Oasen verstecken sich zumeist die kleinen Chalets unserer Lodgen.

Weitläufig und in grünen Oasen verstecken sich zumeist die kleinen Chalets unserer Lodgen.

In jeder Lodge empfing uns ein Pool, der stets zum erfrischenden Bad einlud. Hier in der Emanya Lodge am Etosha Park. Gleich hinter dem Becken befindet sich das Wasserloch für die Tiere.

In jeder Lodge empfing uns ein Pool, der stets zum erfrischenden Bad einlud. Hier in der Emanya Lodge am Etosha Park. Gleich hinter dem Becken befindet sich das Wasserloch für die Tiere.

Der Pool in unserer letzten Lodge, in dem sich die Hitze von Simbabwe aushalten ließ.

Der Pool in unserer letzten Lodge, in dem sich die Hitze von Simbabwe aushalten ließ.

Die Frauen treffen wir zumeist in leuchtend farbigen Kleidern an.

Die Frauen treffen wir zumeist in leuchtend farbigen Kleidern an.

Und es sind die Frauen, die wir morgens auf dem Weg zur Arbeit treffen, die die schweren Lasten tragen, die sich um die Familie und Kinder kümmern. Aber gern fotografieren ließen sie sich nicht mit ihrem umfangreichen Gepäck auf dem Kopf. Ich kann sie sehr gut verstehen.

Und es sind die Frauen, die wir morgens auf dem Weg zur Arbeit treffen, die die schweren Lasten tragen, die sich um die Familie und Kinder kümmern. Aber gern fotografieren ließen sie sich nicht mit ihrem umfangreichen Gepäck auf dem Kopf. Ich kann sie sehr gut verstehen.

Die Kinder haben es uns besonders angetan. Hier an der Strandpromenade in Swakopmund.

Die Kinder haben es uns besonders angetan. Hier an der Strandpromenade in Swakopmund.

Kinder in ihren schmucken Schuluniformen in Victoria Falls auf dem Nachhauseweg am späten Nachmittag.

Kinder in ihren schmucken Schuluniformen in Victoria Falls auf dem Nachhauseweg am späten Nachmittag.

© Gundula Henkel, 2022
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Fast drei Jahre sind vergangen seit wir unsere letzte Fernreise beendeten. Und eigentlich wollten wir unsere Weltreise im Jahr 2021 in Afrika fortsetzen. Doch dann kam die Pandemie. Unsere jetzige Planung wurde konkret im Sommer dieses Jahres. Wir nahmen Kontakt mit einem deutschen Reisebüro in Kapstadt auf, das sich unserer Vorstellungen annahm. Und so fahren wir mit dem Auto von Windhoek aus zu den Nationalparks am Okavango River bis hin zu den Victoria Falls, 10 Etappenziele!
Details:
Aufbruch: 30.10.2022
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 19.11.2022
Reiseziele: Namibia
Der Autor
 
Gundula Henkel berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
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