Laos-Reisebericht :Ein Traum wird wahr - einmal um die Welt...

Laos: Luang Prabang

Nach drei Tagen Reisezeit haben wir es erstmal langsam angehen lassen. Obwohl Luang Prabang mitten in Asien ist, faellt einem doch sofort der franzoesische Einfluss auf. Ab sofort gibt es wieder franzoesisches Baguette zum Fruehstueck und ueberall gibt es Baeckereien mit Croissants und leckerem Kuchen.
Trotz der Hitze haben wir es geschafft uns die groesste Sehenswuerdigkeit Luang Prabangs anzuschauen: Poussy. Wenn Ihr wissen wollt was das ist, schwer zu sagen. Auf alle Faelle muss man erst mal fast 400 Stufen hochlaufen (das machen wir natuerlich in der groessten Mittagshitze, weil wir mal wieder so frueh aus dem Bett gefallen sind) und oben ist dann ein kleiner Tempel (wat sonst) und viel Aussicht. Am besten war allerdings, dass wir auf dem Weg da hoch fast alle Leute getroffen haben, die mit uns auf dem Boot waren. Tja, die Touristen haben eben doch was von Lemmingen.

Marion und Marijn auf  dem Weg nach oben

Marion und Marijn auf dem Weg nach oben

Wieder unten angekommen wollten Marion und Marijn noch in den Grand Palace und Jens eine Runde ausruhen. Stellt sich also die Frage <Wo ist unser Zimmerschluessel?>. Eigentlich fast ein Wunder, dass das erst jetzt passiert (wir sind schon sechs Wochen unterwegs!). Auch nach einer groesseren Durchsuchungsaktion von Marions Handtasche und Jens unzaehligen Hosentaschen war er nicht aufzufinden. Aber wie immer hatten wir mal wieder Glueck und in unserem Guesthouse gab es einen Zweitschluessel und siehe da, grosse Ueberraschung da lag der Schluessel.

Abends gab es dann zum ersten Mal auf unserer Reise einen richtigen Sonnenuntergang (sonst war es abends immer mehr oder weniger bewoelkt). Fuer Marijn und mich mal wieder ein guter Anlass ein Lao Beer zu trinken. Beim Bier merkt man auch den Einfluss des Kommunismus: es gibt nur eine Sorte: Lao Beer. Das kommt dann in einer 640ml Flasche und 6.5%, das lohnt sich dann wenigstens.

Sonnenuntergang ueber dem Mekong (Aussicht von unserem Balkon)

Sonnenuntergang ueber dem Mekong (Aussicht von unserem Balkon)

Abends waren wir dann noch mit 4 Italienern und Marijn am Mekongufer essen. Der laotische Wein kann bestenfalls als trinkbar beschrieben werden - hat was von Erdbeersaft mit viel Alkohol (und das ist wohl eher eine schmeichelhafte Beschreibung). Der Kunde ist hier Koenig und als Fabio noch ein Brot zu seinem Essen wollte, war auch das kein Problem. Es gab zwar keins, aber er wurde zum naechsten kleinen Supermarkt gebracht und dann gabs auch Brot. Das ist ueberhaupt relativ auffaellig hier in Laos. Wenn es in Thailand schon teilweise ruhig und relaxt war, wird das hier in Laos noch getoppt. Nichts ist wirklich ein Problem und Hektik und Stress sind voellig unbekannt.

Am naechsten Tag gabs schon wieder schoenes Wetter und eine Bullenhitze. Damit war auch klar was wir heute machen: Tad Se Waterfall und eine Runde schwimmen. Der Wasserfall war eigentlich keine richtiger Wasserfall, sondern wie eine Treppe vieler kleiner Wasserfaelle. Das Ganze hatte ausserdem was von einem Whirlpool und wir mussten ganz schoen paddeln um gegen die Stroemung anzukaempfen und nicht weggespuelt zu werden.

© Jens Marion, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Bisher sind wir ganz brav und zielstrebig durch unser Leben getingelt. Jetzt wagen wir den großen Schritt und wollen ein Jahr die Welt sehen. Unsere Route: Frankfurt - Bangkok - Auckland - Santiago de Chile - Buenos Aires - Frankfurt
Details:
Aufbruch: 12.07.2005
Dauer: 9 Monate
Heimkehr: 19.04.2006
Reiseziele: Thailand
Laos
Vietnam
Halong Bay
Kambodscha
Phnom Pen
Neuseeland
Chile
Der Autor
 
Jens Marion berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Jens sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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