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Indien, Thailand, Laos, Vietnam, Kambotscha, Malaysia, Australien und Hongkong in 9 Monaten
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Zur Orientierung:
Melbourne – Philip Island – Canberra - Sydney
Wir haben eigentlich nicht so viel von Melbourne erwartet. Was wir aber vorgefunden haben ist eine aufgeschlossene, lebensfrohe und kulturreiche Stadt. Echt schön um einen Stadtspaziergang zu machen und die kleinen quirligen Seitenstrassen mit ihren hippen kleinen Kaffes und Einkaufsmöglichkeiten auszukundschaften.
Im Zentrum von Melbourne
Nachdem wir im coolsten Internetkaffe (E:fifty five, das gleichzeitig auch ein super Pub ist) auf unserer Reise waren, sind wir auf die Rialto Towers hochgefahren, um die City von der Vogelperspektive zu betrachten.
Aussicht von den Rialto Towers
Einmal mehr, wie meistens Mittwoch's oder Sonntag's ist Telefonzeit! Marco telefoniert hier gerade mit seiner Freundin Karin. Mittlerweile haben wir eine bequeme Möglichkeit gefunden, um nicht die ganze Zeit stehen zu müssen. Man nehme einfach seinen Campingstuhl mit. Allerdings werden die Nächte immer kühler und darum nimmt man gerne mal den Schlafsack mit und einen warmen Tee. So könnte man doch "fast" Stundenlang telefonieren.
Marco am Telefonieren
Weiter geht's auf die Philip Island. Die Pinguine kommen erst am Abend zurück, somit können wir die Pinguinparade von unserer Liste streichen (immerhin haben wir die Pinguine schon auf Kangoroo Island gesehen). Weiter geht's zum Seal Rock (Seelöwenfelsen). Der ist allerdings 1km von der Insel weg und so ist die Beobachtung nicht so super.
Zum Glück war da noch der Koalapark, denn sonst hätte sich die Reise auf die Insel nicht gelohnt.
Hey du, lass mich in Ruhe…
Im Koalapark ist ein erhöhter Holzweg gebaut, damit man den Koalas näher kommt. Da die Eukalyptusbäume noch sehr jung sind, kommen wir den Koalas wirklich nahe.
… ich will schlafen!!!
Koalas schlafen ca. 20 Stunden am Tag (möchten Reisehamster auch gerne!). Kein Wunder das man sie also dauernd am schlafen sieht. 1-3 Stunden pro Tag fressen sie und ebenfalls 1-3 Stunden laufen sie umher und springen von Baum zu Baum. Je nachdem ob gerade Paarungszeit ist oder nicht, verwenden sie mehr Zeit zum Essen oder mehr Zeit fürs Paaren/ die Weibchensuche.
Thömi und ein Koala
So nebenbei: Der Sexualakt der Koalas ist überhaupt nicht romantisch. Das ganze dauert angeblich nur 1-2 Minuten und das Männchen gibt den Takt an! Genau genommen wird das Weibchen einfach vergewaltigt. Macht aber nichts, da sie sowieso keine Beziehung führen werden und es kein Koalagericht gibt?!?
Klein Marco mit grossem Koala
Da haben wir doch noch einen entdeckt, der sich zwischendurch auch bewegt hat.
Koala Nr. 18
Insgesamt betrachtet fanden wir die Philip Island nicht überwältigend. Von Interesse ist bestimmt der Koalapark (super!!!) und Pinguinparade (Achtung: Findet erst, wenn es dunkel wird, statt). Der Sealrock ist zu weit weg, um die Seelöwen richtig gut beobachten zu können.
Wenn man die Philip Island mit der Kangoroo Island vergleicht kann man nur sagen: Wer ein bisschen Zeit hat, unbedingt auf Kangoroo Island gehen! Die Fähre ist zwar teuer, aber was man zu sehen kriegt ist unglaublich!!!
Jetzt geht die Fahrt mit einem Schlafstopp nach Canberra. Der Zwischenstopp hatte es in sich. Wir haben wenig geschlafen, so kalt wurde es in der Nacht. Die Scheiben waren am Morgen heftig beschlagen und der Motor hatte mühe zum starten.
Canberra, die Hauptstadt, die keiner kennt, ist eigentlich ganz nett. Zuerst haben wir uns das Parliaments House angeschaut, von wo man einen guten Rundumblick hat. Innen ist es auch sehr gut geraten und rechtfertigt beinahe die 1,1 Milliarden $ Baukosten...
Parliament House
Anschliessend sind wir zum National Museum of Australia gefahren, das einfach genial ist. Mit abstand das beste Museum das wir je gesehen haben und dass noch mit freiem Eintritt! Da wir nur noch eine Stunde Zeit hatten und das Museum so gross und sehenswert ist, gehen wir am nächsten Tag gleich nochmals hin.
National Museum of Australia
Wir verbringen noch den ganzen Vormittag im Museum und sind glücklich morgen nach Sydney fahren zu können, wo wir auf Marco's Familie treffen werden/sollten.
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