Panama-Reisebericht :Von Costa Rica nach Panama: Regenwälder und Ingenieurskunst

29.12.2016: Madrid-Panama City

Das Frühstück im "Melia" ist genial--es fehlt wirklich nichts.
Wir unterhalten uns wieder nett mit Katarina und verabschieden uns von ihr. Ihr Flieger geht etwas eher als unserer.
Diesmal klappt es mit dem Flug. Die Flugzeit beträgt 11 Stunden, aber gut zu ertragen, denn wir haben eine komplette Mittelreihe für uns, sodaß wir uns langmachen und schlafen können.
Pünktlich landen wir um 17 Uhr (6 Stunden Zeitverschiebung--in Deutschland 23 Uhr)
Wir schütteln alle Taxifahrer ab, die uns für 20 US$ und mehr zu unserer Unterkunft bringen wollen, und erwischen außerhalb des Airportgeländes einen der die Tour für 10 US$ macht.
Das Guesthouse "Villas Dumas" liegt nur wenige Fahrminuten vom Airport im Teil "San Antonio"
Aber der Taxifahrer fährt fast 1 Stunde durch das ganze Wohngebiet und fragt mindestens 10x--aber keiner kann helfen.
Irgendwann stehen wir fast durch Zufall davor--tatsächlich weist kein Schild das Haus als eine Unterkunft mit Gästezimmern aus.

Wir checken ein und erfahren dass wir nur noch in der nahegelegenen mall etwas zu essen bekommen. Der Etwas brummig wirkende Typ von der Rezeption zeigt uns den Weg, er meint "it`s save"
Ist wirklich nur ein Katzensprung bis zu der großen mall. Alles wirkt wie bei uns. Im Erdgeschoß der mall gibt es sogar eine Schlittschuhbahn.
Alles ist noch weihnachtlich geschmückt. Die Weihnachtsbäume sind alle überdimensional, und alle großzügig kitschig überladen geschmückt--sodass kaum Grünes zu erkennen ist.
Hier beachtet und beäugt uns auch keiner, wir gehen in der Menge unter--wir futtern an einem Imbiss einen großen Berg Fleisch und Pommes, wie die meisten und ich sehe mich schon im Geiste Hefekuchenähnlich auseinandergehen....

Rechts ist unser Guesthouse, geradeaus die mall

Rechts ist unser Guesthouse, geradeaus die mall

Das ganze Viertel San Antonio ist hübsch und gepflegt. Ausschließlich Bungalows...

Das ganze Viertel San Antonio ist hübsch und gepflegt. Ausschließlich Bungalows...

..und alles noch weihnachtlich geschmückt...

..und alles noch weihnachtlich geschmückt...

Jedes Haus ist vergittert...

Jedes Haus ist vergittert...

Der Eingang von unserem Guesthouse....das Schild wirkt beruhigend...

Der Eingang von unserem Guesthouse....das Schild wirkt beruhigend...

Der Eingangsbereich mit der Rezeption...

Der Eingangsbereich mit der Rezeption...

Was mir noch auffällt: Man fährt hier ähnlich zivilisiert wie bei uns--kein Gehupe, kein Chaos. Viele neue und gepflegte Autos.
Preise in der mall in jedem Geschäft wie bei uns in Deutschland.
Es ist drückend warm--30 Grad und schwül.
Giovanni geht im dunkeln noch spazieren und wird sehr misstrauisch beäugt, teilweise sogar von Autos verfolgt.Jedes Haus ist komplett von einem Gitterzaun umgeben , und zusätzlich sind alle Türen und Fenster vergittert und in den meisten Häusern hört man Hunde bellen.
Hier scheint man doch Angst zu haben...

Morgen früh fliegen wir von Panama-City nach San Jose--bzw zu dem kleinen Ort Alajuela-wo auch der Airport ist.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ein schmaler Steg verbindet Mittel mit Südamerika,trennt den Pazifik von der Karibik.Der berühmte Panama-Kanal stellt die Verbindung zwischen beiden her. In Costa Rica gibt es Regenwälder mit reicher Tierwelt:verschiedene Affen,Echsen, bunte Frösche und Faultiere..??Außerdem Vulkane.In Berichten lese ich,dass das Land für Backpacker gut und sicher zu bereisen ist. Da wir sowieso irgendwo einen Stop einlegen müssen und Costa Rica nicht sehr groß ist,bastel ich noch ein Stück Panama dran.
Details:
Aufbruch: 27.12.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 15.01.2017
Reiseziele: Deutschland
Spanien
Panama
Costa Rica
Der Autor
 
Thalia&Christine Reckewell berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Thalia&Christine über sich:
Gib deinen Sinnen Nahrung, dann hat dein Körper Lust zu leben..


Nachdem ich mit fast 50 Jahren meine erste Reise als Backpacker unternommen habe, hat mich die Sucht gepackt.
Auf diese Art will ich noch viele,viele Länder erkunden!
Zum Glück teilt meine jüngere Tochter Thalia diese Leidenschaft und wir ergänzen uns auf den Reisen.