Ecuador-Reisebericht :Südamerika - von Quito bis Rio

Die Rucksack-Rundreise startet am 4. November in Quito und soll dann weiter gehen Richtung Süden über Peru, Bolivien, Chile, Buenos Aires, Montevideo und wenn Zeit bleibt noch ein wenig Brasilien bis dann der Rückflug von Rio de Janeiro unvermeidlich wird.
Lasst Euch alle überraschen....

Obligatorische Vorbereitungsphase

Die Karte zeigt die geplante Route durch die Länder südlich des Äquators (Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, Uruguay und Brasilien). Hauptverkehrsmittel wird der Bus sein und wenn die Möglichkeit besteht die Eisenbahn. Änderungen oder Abkürzungen sind natürlich jederzeit möglich. Manchmal streiken nämlich die Busfahrer und dann sitzt man fest und wartet und wartet und wartet....

Ein fröhliches Hola an meine lieben Leser, d.h. Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen, Bekannte und vielleicht sogar Unbekannte:

nun ist es bald so weit und wenn die Fluglotsen es sich nicht anders überlegen und streiken, startet der Flieger der KLM am 4.11.2011 pünktlich früh um 6.00 Uhr.

Aber bis dahin muss ich meine Gedanken sortieren und zusammen nehmen, damit mir im Flugzeug nicht tausend Dinge einfallen, die den Anschluss verpasst haben...

Es ist ja nicht meine erste längere Reise durch Südamerika. 2005 bin ich schon mal ein ganzes Jahr durch den ganzen Kontinent von Caracas bis Buenos Aires gereist. So was lässt einen natürlich nicht los und die Gelegenheit bzw. das Zeitfenster tat sich plötzlich wieder auf, da kommt das schlimme Fernweh und auch diese Krankheit muss schließlich behandelt werden.
Einen "behandelten Arzt" habe ich natürlich dabei - mein Partner Gero kommt mit.

Die Vorbereitungen sind bald abgeschlossen, wir liegen gut im Soll.
Das Tropeninstitut kennen wir mittlerweile in- und auswendig. Tollwut und Co. werden sich an uns die Zähne ausbeißen. Nur die Typhus- und Hep. B-Spritzen haben erst mal meinen Arm für einen Tag fast lahm gelegt. Bin sonst eigentlich nicht so empfindlich, aber kommt vielleicht auch auf den Einspritzwinkel an, oder????

An was muss man sonst noch denken?
Natürlich braucht man einen gültigen Reispass, praktische Klamotten und Schuhe, Zahnbürste, Hygieneartikel, Taschenmesser, Plastikteller + Besteck,

wozu braucht man Plastikteller?

wozu braucht man Plastikteller?

Reiseführer (Lonely Planet für ganz Südamerika- gibt´s mittlerweile auf Deutsch),
ergonomischer Rucksack (mit 60-80 Liter Fassungsvermögen), "unsichtbare" Bauchtasche, Digitalkamera, Netbook (zum Blog schreiben) und viele Tausend Dinge, die sonst noch in den Rucksack passen.
Darf noch gar nicht an die ganze Schlepperei denken...

Ach ja, meine "schönen langen Haare" kommen vor der Abreise auch noch unter die Schere. Meine Friseuse freut sich schon...
Das ist einfach praktischer und bequemer, denn einen Fön und die ganzen Stylingprodukte schleppe ich garantiert nicht mit mir herum.

Mein Spanisch muss ich auch noch etwas auf peppen. Aus Erfahrung weiß ich, dass "un poco espanol" so manche Tür öffnet. Geübt habe ich es schon mal bei der Zimmerbestellung für die ersten 4 Nächte in Quito. Mit Erfolg. Wir haben ein gutes preiswertes Zimmer im Hostal "El centro del Mundo" für 20 Dollar bekommen.

So, dann schauen wir mal, was ab 4. November so alles passiert oder auch nicht passiert.

Bis dahin seid alle recht herzlich gegrüßt
von Uta

© Uta Weißel, 2011
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 04.11.2011
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: April 2012
Reiseziele: Ecuador
Peru
Bolivien
Argentinien
Chile
Brasilien
Der Autor
 
Uta Weißel berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Uta über sich:
Ein gut gelauntes Hallo an alle Leser von Uta aus Berlin:

hier seid Ihr richtig bei meinem allerersten Reiseblog. Es geht für ein knappes halbes Jahr nach Südamerika.
War 2005 schon ein ganzes Jahr dort mit dem Rucksack unterwegs und habe die Reiseberichte noch per E-Mail verschickt. Wie mühsam.
Bin schon fleißig dabei, mein Spanisch wieder auszubuddeln....

Alle, die mich kennen, wissen ja schon, dass ich für die unterschiedlichsten Reisen und Unternehmungen zu haben bin. Hauptsache, es ist Bewegung im Spiel. Egal, ob zu Fuß oder mit Fahrrad. Lasse mich aber auch gern mal im Bus oder Zug oder Auto kutschieren. Da kann man so schön aus dem Fenster gucken...

Na ja, lasst Euch überraschen. Eines kann ich aber jetzt schon versichern: Reisen auf eigene Faust war bei mir noch n i i i e e e langweilig.

Und natürlich bekomme ich gerne Nachrichten und Feedbacks von allen interessierten Lesern.
Dafür gibt es das wunderschöne Gästebuch.

In diesem Sinne: vamos a Suramerica.

Eure Uta