Khao San Road

Los geht's: die Khao San Road

Khao San Road

Wenn man einen Rucksack und eine begrenzte Reisekasse hat, wenn man Treadlocks hat, wenn man selten duscht, wenn man stark behaart ist oder sich gerne berauscht oder auch nur auf der Suche nach einer billiger Unterkunft ist landet auf jeden Fall auf der Khao San Road, wenn er in Bangkok ist. Jedoch ist die Khao San Road viel mehr als nur eine 500m lange Straße, sie ist ein Lebensgefühl...ähm nicht wirklich, aber sie ist nach längerer Zeit ziemlich nervig, da es nicht besonders lustig ist, sich erst durch riesige Menschenmassen zu drängeln um zu seinem Schlafdomizil zu kommen, da es nach kurzer Zeit auch nicht mehr schön ist die Horden von Tuk Tuk Fahrern abzuwimmeln und den hundert anderen Leuten klar zu machen, dass man kein gefälschtes Luis Vitton Feuerzeug braucht, kein Tattoo möchte, jetzt keine Lust auf eine Massage hat, keine kopierten CD's und keine Dolce& Gabbana Shirts für 3€ kaufen möchte, und ach ja wenn es Nacht ist möchte man auch auf keinen Fall irgendetwas mit den aufdringlichen Ladyboys oder Nutten zu tun haben. Aber was man möchte, ist eine extrem günstige, wenn möglich saubere Unterkunft, und ich hatte das Glück genau so etwas zu finden: ein kleines Zimmer, genauso groß, dass das Bett reingepasst hat, Etagenbad, also Dusche und "Toilette" in einem. Natürlich darf man hier auf Annehmlichkeiten wie eine Klobrille oder eine Toilettenspülung verzichten, aber dafür gibt es ja den großen Eimer voll Wasser mit einer Schöpfkelle. Außerdem verfügten die Zimmer noch über einen Deckenventilator, der die warme Luft, auf lautstarke Art und Weise umrührt. Früh wird man nicht durch das süße Zwitschern von Vögeln geweckt...Nein dazu gibt es ja die CD- Verkäufer, die schon ziemlich früh anfangen ihre schönste Musik zu spielen, jedoch jeden Morgen das selbe, und da es ziemlich viele CD- Verkäufer auf der Khao San Road gibt, versuchen sich natürlich alle zu übertrumpfen. Man hat sogar zwei Steckdosen im Zimmer, die jedoch nur zu Dekorationszwecken vorhanden sind. Aber das wichtigste ist natürlich der Preis, und der lag für ein Einzelzimmer bei gerade einmal 4€ pro Nacht, und dabei war das ganze Abenteuer drum herum schon inklusive! Die Khao San Road hat aber noch viele andere Vorteile: Man trifft dort sehr viele andere Leidensgenossen mit denen man die schönsten Erfahrungen austauschen kann. Des Weiteren gibt es auf 500m drei Supermärkte die 24 Stunden am Tag geöffnet haben. Ganz besonders amüsant war das morgendliche Kinoerlebnis, wenn man sich beim Frühstück die vielen lustigen Gestalten anschaut, die an einem vorbei ziehen. Natürlich gibt es hier englisch- sprechende Leute (gemeint sind Kellner, Verkaeufer etc.), super schnelle Internetcafes, die 24 Stunden geöffnet haben und noch ganz viele andere lebenswichtige Sachen. Es ist einfach eine tolle Erfahrung dort zu wohnen und ich würde jedem empfehlen es einmal auszuprobieren.

Strasennamensschild

Strasennamensschild

Khao San Road...

Khao San Road...

...5 Sekunden spaeter, und wer genu hinschaut kann etwas phenomenales feststellen --> kleiner hinweis: das Paar in der linken Bildhaelfte...

...5 Sekunden spaeter, und wer genu hinschaut kann etwas phenomenales feststellen --> kleiner hinweis: das Paar in der linken Bildhaelfte...

immer moch Khao San Road

immer moch Khao San Road

...und noch einmal...

...und noch einmal...

© Tilo Spitze, 2006
Du bist hier : Startseite Asien Thailand Thailand-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Ich verlasse den behüteten Kokon, aus dem Umfeld meiner Familie, um in die große weite Welt aufzubreche: Tilo`s Trip beginnt und soll folgendermaßen aussehen: Deutschland-Thailand-Neuseeland-Australien-Fidschi-Neuseeland-Thailand-???-Deutschland
Details:
Aufbruch: 15.08.2006
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 15.08.2007
Reiseziele: Thailand
Khao San Road
Neuseeland
Australien
Fidschi
Der Autor
 
Tilo Spitze berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Tilo über sich:
Nun möchte ein wenig über mich schreiben, vor allem für die Leute, die mich nicht kennen, da es für mich persönlich sehr wichtig war, dass ich mich mit den Autoren „identifizieren“ konnte. Aus diesem Grund habe ich vorwiegend Berichte, von Autoren, gelesen, die meiner Person nahe kamen.
Also zu mir:
Mein Name ist Tilo Spitze, ich bin 18 Jahre alt und habe grad meine Schullaufbahn mit dem Abitur erfolgreich abgeschlossen. Der nächste größere Lebensabschnitt, nach meiner Reise, wird das Studium sein... und gewoehnlich schreibe ich nicht so geschwollen
Zu meiner Herkunft: Ich komme aus Leipzig, Sachsen, Deutschland.
Zu meinen Charaktereigenschaften... hmm ...tja keine Ahnung, ich bin halt so wie ich bin. Und vielleicht kann man diesen Punkt aus meinem Bericht ableiten.

...und als ich im Nachhinein diesen Text hier lese, frage ich mich, wieso ich so einen misst geschrieben habe, aber ich hatte vermutlich meine gruende..