Auf Achse: 6 Monate Nordindien, Nepal, Südindien, Thailand

Nepal-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2018 - Februar 2019  |  von Erich Backes

Lumbini

Die Fahrt nach Lumbini

Die Samsara Safari Lodge hat unsere Weiterreise organisiert. Früh morgens (schon wieder!!!) mit der Rikscha zum Gate, dann mit dem "DELUXE"- Bus ca. 270 km nach Butwal. Vom dortigen Busbahnhof mit einem Local Bus zum Buddha Chowk (das ist eine Straßenkreuzung, von der die Straße nach Lumbini abgeht) und von da mit einer Rikscha 25 km bis Lumbini.

7:00 Uhr. Es ist kalt. Wir warten am Ambassa Gate auf den Bus.

7:00 Uhr. Es ist kalt. Wir warten am Ambassa Gate auf den Bus.

Der "DELUXE"- Bus für 1.400 NPR für beide (immer durch 130 jetzt in Nepal).

Der "DELUXE"- Bus für 1.400 NPR für beide (immer durch 130 jetzt in Nepal).

Bis wir in der (von Sonja empfohlenen) Lumbini Village Lodge in Lumbini eintreffen ist es Abend geworden.

Wir haben auf der insg. 350 km langen Strecke keine nennenswerten Höhenunterschiede überwunden; die Straßen sind ehrlicherweise eben sehr schlecht in Nepal. Die Busse brauchen ewig lange, zumal ständig angehalten wird, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen, um zu Essen oder um Wasser zu lassen. Die Straßen sind eng und ungemein staubig. Die Strecke nach Lumbini ist auf 25 km !!! aufgerissen, ohne Asphalt, als ob jederzeit neu asphaltiert würde. Aber es tut sich nichts. Meine Vermutung: die schweren Baumaschinen fehlen einfach. Oder sind anderwo im Einsatz. Oder defekt. Wir haben keine gesehen. Teils wird - wie in Myanmar - per Hand geteert.

Lumbini liegt unter einer dichten, trockenen Staubglocke. Heiß tagüber, frisch nachts. Unsere Kleidung, das Gepäck sind in wenigen Tagen völlig verstaubt. Der Laptop wird so gut es geht geschützt.

Der Tag in Lumbini

Lumbini hat gar nichts zu bieten, außer eben das Größte überhaupt. Buddhas Geburtsort.

Lumbini ist nach der Überlieferung der Geburtsort Siddhartha Gautamas, des Begründers des Buddhismus. Der Ort liegt nur wenige Kilometer nördlich der Grenze zu Indien im heutigen Nepal. Das Pilgerzentrum mit seinem Friedenspark ist von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft. Eintritt: 500 NPR pp.

Mayadevi-Tempel und (hinten links) Ashoka-Säule.
Maya, die Mutter Buddhas, soll ihren Sohn auf einer Reise zu ihren Eltern – im Stehen und sich mit den Händen in den Zweigen eines Baumes festhaltend – auf einem Stein geboren haben. Der Stein ist zu besichtigen und liegt im Zentrum des Tempels (Fotos nicht erlaubt).

Mayadevi-Tempel und (hinten links) Ashoka-Säule.

Maya, die Mutter Buddhas, soll ihren Sohn auf einer Reise zu ihren Eltern – im Stehen und sich mit den Händen in den Zweigen eines Baumes festhaltend – auf einem Stein geboren haben. Der Stein ist zu besichtigen und liegt im Zentrum des Tempels (Fotos nicht erlaubt).

DER Bodhi-Baum.

DER Bodhi-Baum.

Statue Buddhas als Kind.

Statue Buddhas als Kind.

Mit einer kleinen Bootsfahrt geht es ...

Mit einer kleinen Bootsfahrt geht es ...

... weiter zur World Peace Pagoda. Die Friedenspagode ist ein buddhistischer Stupa und soll dazu beitragen, dass alle Menschen gemeinschaftlich nach Frieden auf der Welt streben – ungeachtet ihrer Herkunft und Glaubensrichtung. Die ersten Friedenspagoden wurden als Symbole für den Frieden in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki gebaut.

... weiter zur World Peace Pagoda. Die Friedenspagode ist ein buddhistischer Stupa und soll dazu beitragen, dass alle Menschen gemeinschaftlich nach Frieden auf der Welt streben – ungeachtet ihrer Herkunft und Glaubensrichtung. Die ersten Friedenspagoden wurden als Symbole für den Frieden in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki gebaut.

Auf dem Gelände des Friedensparks von Lumbini stehen zahlreiche Pagoden und Tempel verschiedener buddhistischer Länder Asiens. Hier der Tempel Thailands ...

Auf dem Gelände des Friedensparks von Lumbini stehen zahlreiche Pagoden und Tempel verschiedener buddhistischer Länder Asiens. Hier der Tempel Thailands ...

... der von Kambodscha ...

... der von Kambodscha ...

... und der von Myanmar ...

... und der von Myanmar ...

... und die Lokamani Cula Pagode (Myanmar).

... und die Lokamani Cula Pagode (Myanmar).

Auf dem riesigen Gelände (wo man sich tagelang aufhalten kann) treffen wir alte, gläubige Menschen ...

Auf dem riesigen Gelände (wo man sich tagelang aufhalten kann) treffen wir alte, gläubige Menschen ...

... und junge, hübsche, aufgeschlossene. Wenige Europäer.

... und junge, hübsche, aufgeschlossene. Wenige Europäer.

Zurück im Hotel findet gerade die Tanzstunde der Montessori-Schule statt ...

Zurück im Hotel findet gerade die Tanzstunde der Montessori-Schule statt ...

... Hillo macht mit ...

... Hillo macht mit ...

... Fotografen werden eher kritisch betrachtet.

... Fotografen werden eher kritisch betrachtet.

© Erich Backes, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Sept. 2018 bis März 2019: Nordindien, quer durch Nepal, zurück nach Goa, Südindien, rüber nach Thailand, Freude am Schauen und Begreifen "Solange der Weg schön ist, braucht man nicht zufragen, wohin er führt"
Details:
Aufbruch: 18.09.2018
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 21.02.2019
Reiseziele: Indien
Nepal
Thailand
Philippinen
Der Autor
 
Erich Backes berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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