Oman zum Zweiten und ....

Oman-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2006 - Januar 2007  |  von Herbert S.

eine letzte kleine Tour und Rückreise

Freitag, den 05.01.2007 - 16. Reisetag

Heute morgen ist die Reisegruppe schon um 8.00 Uhr beim Frühstück; unser Rückflug ist bestätigt. Peter Franzisky und der einheimische Fahrer starten recht bald, um die beiden Landcruiser nach Muscat zu überführen. Wir bekommen von einem Mitglied der Reisegruppe noch Geburtstagskuchen, und bald danach werfen auch wir das Gepäck ein und starten zur letzten Tour, die allerdings nur! noch 100km lang sein soll.

Uhrturm von Salalah

Uhrturm von Salalah

In der Nähe des Uhrturms besichtigen wir jedoch zuvor noch das Lulu-Center, wo Ulrike im Winterschlussverkauf noch eine Bluse für 2,25 OR findet. Dann fahren wir am HamdenCenter vorbei, und sehen uns noch einmal das Lokal von gestern abend bei Tageslicht an.

öffentliche Toilette in der Salalahebene

öffentliche Toilette in der Salalahebene

'Restaurantkette' vor den Bergen

'Restaurantkette' vor den Bergen

Da sieht es nicht mehr ganz so schlimm aus. Bevor es aus der Salalah-Ebene heraus auf die Hochebene geht, fahren wir noch zur Ain Garziz, wo wir eine schöne Quellstelle finden, die allerdings so gut wie ausgetrocknet ist.

Ain Garziz

Ain Garziz

Aber auf dem Weg dorthin sehen wir Wasser in einem falaj mit Syphon, der unter einem Weg hindurchführt. Direkt danben fließt aber auch noch Wasser über einen Miniwasserfall.

Der Weg des Wassers führt unter der Piste hindurch

Der Weg des Wassers führt unter der Piste hindurch

im Wadi fließt noch ein Rinnsal

im Wadi fließt noch ein Rinnsal

Blick in die Ebene von Salalah

Blick in die Ebene von Salalah

Nächstes Ziel ist das Mausoleum eines Propheten; Muslims nennen ihn Nabi Ayoub, Christen Hiob. Sogar 'sein' Fußabdruck ist zu sehen.

Mausoleum Nabi Ayoub

Mausoleum Nabi Ayoub

das - völlig von Weihrauch verräucherte - Innere dürfen auch Nichtmoslems besuchen

das - völlig von Weihrauch verräucherte - Innere dürfen auch Nichtmoslems besuchen

Danach geht es noch in die Ayoun-Schlucht. Bereits bei der Anfahrt wird die Landschaft immer kärglicher und immer häufiger durch kleine Canyons unterbrochen. Trotzdem leben hier noch Jebalis mit ihren Viehherden, die wohl weit über das land ziehen müssen, um Futter zu finden.

Landschaft bei Ayoun

Landschaft bei Ayoun

Jebali-Siedlung mit Viehgattern

Jebali-Siedlung mit Viehgattern

Der oberhalb liegende Ort Ayoun ist nicht weiter sehenswert. Die Schlucht - tief eingeschnittenen in den Fels - hat einen tiefblauen See, der dicht mit Schilf bewachsen ist.

Ayoun-Schlucht

Ayoun-Schlucht

Die Rückfahrt wählen wir über eine kleine ganz steile Nebenstrecke und in Salalah tanken wir noch voll und fahren den Flughafen an.

Airport Salalah

Airport Salalah

Da wir mal wieder sehr zeitig sind, können wir das Restaurant Woodlands besuchen und dort sehr lecker - diesmal sogar mit Bier und Wein - indisch essen. Leider räumt der Ober das pappadam mit toller Mintsauce zu früh ab. Aber auch die beiden unterschiedlichen chicken-Gerichte sind toll. Ein weniger erfreuliches gibt es allerdings: das Restaurant berechnet 1,10 OR Gedeck!

Restaurant Woodlands im Flughafen Salalah

Restaurant Woodlands im Flughafen Salalah

Im Flughafen-Check-In können wir das Gepäck bis Frankfurt durchchecken, so dass wir recht schnell die beiden großen Gepäckstücke los sind. Und dann folgt die erste Warterei - etwa 2 Stunden bis Abflug 17.20 Uhr nach Muscat. Mit halbstündiger Verspätung startet OmanAir nach Muscat. Aber das ist uns ja eigentlich egal, da wir dort wohl nochmals 4 Stunden warten müssen.

Samstag, 06.01.2007 - 17. Reisetag
In Muscat finde ich ein Plätzchen mit Stromanschluß, so dass ich noch mein Video zu Ende schauen kann und der Laptop aufgeladen wird. Noch ein paar Souvenirs und dann warten wir; zudem ist die Maschine von Gulf-Air so voll gepackt, dass wir nur noch zwei Plätze am Gang bekommen. Aber auch das hat Vorteile. Leider müssen wir in Bahrain raus und in ein Chaos der nächsten Maschine. Mit knapp einstündiger Verspätung kommen wir schließlich in Frankfurt an und unsere Koffer - ich vermute, sie sind im Chaos versunken - kommen doch, aber als letzte. Daher ist der 8.09 ICE schon weg. Wir frühstücken eine Kleinigkeit beim Steigenberger im Bahnhof und nehmen 9,09 Uhr ICE, der uns in weniger als einer Stunde nach Köln bringt. Dort wechseln wir in den Thalys, den wir eigentlich nicht benutzen dürfen, wie der Schaffner uns erklärt. Auch der braucht nur eine gute halbe Stunde nach Aachen. Daher sind wird bereits kurz nach 11.00 Uhr zu Hause.

© Herbert S., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Olaf nennt es den Omanreisevirus - wer einmal da war, wird angesteckt. Daher steht schon seit Frühsommer die Planung: Schwerpunkt Musandam (hoher Norden) und Dhofar (Tiefer Süden)
Details:
Aufbruch: 21.12.2006
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 07.01.2007
Reiseziele: Oman
Vereinigte Arabische Emirate
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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