Oman zum Zweiten und ....

Oman-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2006 - Januar 2007  |  von Herbert S.

Rundwanderung Ryam-Mutrah-Ryam

Der Wanderweg ist - wie beschrieben - etwa 4 km lang und im ersten Drittel des Weges ist ein Höhenunterschied von ca. 150 m zu überwinden. Je nach vorherigen Regenfällen kann der zweite Teil, der durch ein kleines Wadi nach Mutrah führt, beschwerlicher/ feuchter ausfallen. Der dritte Teil führt an der Corniche entlang - mit wunderschönen Ausblicken - durch den Park und ist eher ein Spaziergang. Wenn man nicht allzu sehr klettern muß (um keine nassen Füße zu bekommen) dauert der Rundweg etwa 2 Stunden.
Die ersten beiden Teile sind (fast) durchgängig mit gelb-weiß-rotem Rechteck markiert.

Karte am Wegbeginn neben der Moschee im Stadteil Ryam

Karte am Wegbeginn neben der Moschee im Stadteil Ryam

Steht man vor der Karte, dann sieht man den Beginn des Weges eigentlich nicht; er führt rechts neben einem Gebäude über Unrat an den Fuß einer alten Steintreppe, über die heute eine (verrostete) Wasserleitung vom Berg hinabführt.

'Einstieg' in den Aufstieg

'Einstieg' in den Aufstieg

Blick zurück

Blick zurück

Blick nach vorn

Blick nach vorn

Immer wieder sollte man mal wieder zurückblicken auf die fantastische Kulisse der Corniche von Mutrah-Ryam mit dem großen Weihrauchbrenner auf einem Hügel. In wenigen Minuten ist man in absoluter Einsamkeit und steigt in die Ophiolit-Hügel hinein.

Blick auf Mutrah

Blick auf Mutrah

Nach etwa dem halben Aufstieg ergibt sich ein toller Blick nach rechts auf den Ortsteil Mutrah. Bald ist dann jedoch auch der höchste Punkt erreicht und man blickt auf ein kleines Plateau, auf dem eine verlassene Siedlung mit Hausfundamenten, einem alten falaj und einer Wadimauer zu erkennen sind.

verlassene Siedlung auf dem Plateau

verlassene Siedlung auf dem Plateau

Siedlungsreste

Siedlungsreste

Kaum ist ein wenig Wasser in der Nähe, grünt es sofort auf. Daher ist der Wadieingang natürlich gut zu finden.

Rest der Wadimauer

Rest der Wadimauer

durch das Wadi

durch das Wadi

Am Ende des Wadi wurde inzwischen eine neue Staumauer errichtet, so dass man die letzte Rechtskurve nicht mehr gehen sollte, sondern eine kleine 'Schutthalde' hinaufsteigen muß, um auf den alten Friedhof von Mutrah zu gelangen.

Staumauer am Ende des Wadi

Staumauer am Ende des Wadi

alter Friedhof von Mutrah

alter Friedhof von Mutrah

Von dort ist man dann schnell durch den Ortsrand wieder an der belebten Corniche.

Corniche von Mutrah

Corniche von Mutrah

Ryam Park

Ryam Park

Der Weihrauchbrenner an der Corniche beim Ryam-Park

Der Weihrauchbrenner an der Corniche beim Ryam-Park

Auf der Rückfahrt nach Qurum stoppen wir für einen Einkauf im Hypermarkt (hat auch am Wochenende offen) zwischen Mutrah und Ruwi.

Bin Ateeq - eine kleine omanische Restaurantkette mit 'chambre separées'

Bin Ateeq - eine kleine omanische Restaurantkette mit 'chambre separées'

unser Menu

unser Menu

Nach einer Dusche fahren wir dann zum dem 2. Bin Ateeq und Ulrike ißt wieder ihr Chicken-Biryani, das sie schon aus dem Vorjahr kennt, und ich versuche den Hummer in Reis. Vorspeise: Hummous und kleiner Salat - alles ist lecker, aber der Hummergeschmack wird durch die Gewürze übertüncht. Einen Absacker nehmen wir dann noch in der Hotelbar - dort ist es zwar fürchterlich laut, aber das Fosters - dass es auch Guinness gibt, merken wir zu spät - mundet nach den nachmittäglichen Kletteranstrengungen sehr. Ulrike bleibt - wie immer - bei (Rot)wein.

© Herbert S., 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Olaf nennt es den Omanreisevirus - wer einmal da war, wird angesteckt. Daher steht schon seit Frühsommer die Planung: Schwerpunkt Musandam (hoher Norden) und Dhofar (Tiefer Süden)
Details:
Aufbruch: 21.12.2006
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 07.01.2007
Reiseziele: Oman
Vereinigte Arabische Emirate
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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