Kreuz und quer durch China

China-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2018  |  von Thalia&Christine R

09.07.2018: Leidongping- Chengdu

Wir stehen um 6 Uhr auf, weil wir noch den Berg hoch auf 3100m Höhe wollen.
Dafür nehmen wir die Seilbahn, die wieder 214 Yuan kostet. Bei den Seilbahnen bekommen wir nie Studentenrabatt.
Es regnet schon wieder und unsere Laune ist wieder entsprechend schlecht.
Nicht zuletzt auch etwas wegen der hohen Preise.

Dafür sind kaum Menschen da, als wir oben ankommen.
Da auch die Sicht schlecht Ist, gönnen wir uns erstmal ein kleines Frühstück bestehend aus Kaffee und Keksen.
Gegen 10.30 Uhr fahren wir wieder zum Hotel und checken aus.

Hier sind wir nun auf dem „Jinding-Gipfel“ auf 3100 m Höhe
Der „Emei Shan“ ist übrigens einer von Chinas 4 heiligen, buddhistischen Bergen, den jeder Gläubige einmal besucht haben soll

Hier sind wir nun auf dem „Jinding-Gipfel“ auf 3100 m Höhe
Der „Emei Shan“ ist übrigens einer von Chinas 4 heiligen, buddhistischen Bergen, den jeder Gläubige einmal besucht haben soll

Die 48m hohe Statue des multidimensionalen Samantabhadra, die dem Bergbeschützer Puxian gewidmet ist...

Die 48m hohe Statue des multidimensionalen Samantabhadra, die dem Bergbeschützer Puxian gewidmet ist...

....und 2006 aufgestellt wurde

....und 2006 aufgestellt wurde

Im Innern des Tempels

Im Innern des Tempels

Es regnet in Strömen

Es regnet in Strömen

Es regnet mal wieder...

Es regnet mal wieder...

Rundum den Tempel Jinding

Rundum den Tempel Jinding

In der Seilbahn haben wir noch eine schöne Aussicht auf die Berkuppen...

In der Seilbahn haben wir noch eine schöne Aussicht auf die Berkuppen...

Um 11 Uhr sitzen wir im Bus nach "Wannian"
Hier auf 2000m Höhe sind noch 20 Grad
Von Wannian nehmen wir die Seilbahn hoch zum Wannian-Tempel
Hier waren wir gestern auch. Aber heute gehen wir von dort runter bis zum "Qingyin-Pavillon" und von dort weiter nach "Baoguo".
Das ist der Ein- bzw Ausgang des NP.
Der Weg stellte sich mit nur 400m Höhenunterschied als einfach da.

Wieder eins der zahlreichen Kloster—ich habe die Namen nicht mehr gemerkt und auch nicht mehr alle fotografiert.
Man kann in sehr vielen übernachten und es wurde auch immer angeboten.
Allerdings sehr einfach, meist ohne Duschen und dafür zu stolzen Preisen

Wieder eins der zahlreichen Kloster—ich habe die Namen nicht mehr gemerkt und auch nicht mehr alle fotografiert.
Man kann in sehr vielen übernachten und es wurde auch immer angeboten.
Allerdings sehr einfach, meist ohne Duschen und dafür zu stolzen Preisen

Hier ist ein Sturzbach am „Quingiyn-Pavillon“

Hier ist ein Sturzbach am „Quingiyn-Pavillon“

Ein schöner Ort für viele Fotos

Ein schöner Ort für viele Fotos

Links ist der schöne Pavillon

Links ist der schöne Pavillon

Es gibt wieder viele Träger die ihre Sänften anbieten.
Ich hätte keine Ruhe, mich da oben sitzend die rutschigen Treppen runtertragen zu lassen

Es gibt wieder viele Träger die ihre Sänften anbieten.
Ich hätte keine Ruhe, mich da oben sitzend die rutschigen Treppen runtertragen zu lassen

Und schon wieder so viele Treppen!!!

Und schon wieder so viele Treppen!!!

Treppen....Regen....

Treppen....Regen....

Noch ein riesiger Tempel....

Noch ein riesiger Tempel....

Immer wieder gibt es kleine Kioske. Wir verbrauchen Unmengen an Wasser...

Immer wieder gibt es kleine Kioske. Wir verbrauchen Unmengen an Wasser...

...hier kaufen wir auch einen der leckren Äpfel und eine Tomate...

...hier kaufen wir auch einen der leckren Äpfel und eine Tomate...

Was ist das wohl? Richtig—noch ein Tempel...ich habe heute schon nach 2 Stunden keine Kraft mehr einen genauer anzuschauen...

Was ist das wohl? Richtig—noch ein Tempel...ich habe heute schon nach 2 Stunden keine Kraft mehr einen genauer anzuschauen...

Wir benötigen 4,5 Stunden bis wir unten sind. Auch Thalia hat sich da mächtig verschätzt und ist richtig platt

Trotzdem macht sie noch ein paar schöne Bilder....

Trotzdem macht sie noch ein paar schöne Bilder....

...von diesen Kunstwerken,

...von diesen Kunstwerken,

Die ich mir nur von weitem anschaue...

Die ich mir nur von weitem anschaue...

Wir sind am Ausgang des Parks und im Dorf Baoguo

Wir sind am Ausgang des Parks und im Dorf Baoguo

Der Weg hatte es wieder ganz schön in sich. Obwohl Thalia wieder die ganze Zeit beide Rucksäcke getragen hatte, fühle ich mich noch schlechter als gestern.

Es ist 17.30 Uhr und wir haben den Schnellzug verpasst. Der nächste ist ein Bummelzug und fährt von Emei um 18.18 Uhr. Thalia hat von der Ctrip-Seite einen Snapshot gemacht.
Ein Bus fährt nicht mehr. Da werden wir von einer Frau angesprochen, sie sagt immer wieder "Chengdu...Chengdu" und "Bus"
So verkauft sie uns schließlich 2 Plätze in einem Minivan und sofort geht es los.
Außer uns sind noch 4 weitere Passagiere an Bord. So haben wir alle gut Platz.
Die Fahrt geht zügig ,wir sind nach 2 Stunden in Changdu und werden irgendwo im Zentrum rausgesetzt.
Zum Glück vor einer Metrostation. Dieser Teil von Chengdu gefällt uns—evtl sollte man da doch mal etwas genauer schauen...?

Dies steht im offenen „Hof“ der Metrostation

Dies steht im offenen „Hof“ der Metrostation

Da wir beide ziemlich ausgepowert sind, beschließen wir spontan noch eine Nacht länger in Chengdu zu bleiben um die nächsten Tage zu planen und etwas auszuruhen. Zumal wir uns hier—und auch in dem Hotel richtig wohl fühlen.
Schnell im Hotel eingecheckt, Rucksäcke geholt und noch mal raus.
Es ist 21 Uhr und der Magen knurrt.

Wir gehen wieder zu dem Imbiss von dem wir vorgestern das Essen geholt hatten und bestellen uns 2 Gerichte anhand der bunten Bilder. Wir weisen auch noch darauf hin, dass es nicht scharf sein soll. Das geht jetzt ganz gut, da sich Thalia ein chinesisches offline-wörterbuch aufs Handy geladen hat.
Es schmeckt auch super.

Viel interessantes Gemüse mit gebratenen Speck.
Wir essen übrigens immer mit Stäbchen. Besteck gibt es nie

Viel interessantes Gemüse mit gebratenen Speck.
Wir essen übrigens immer mit Stäbchen. Besteck gibt es nie

Wir durchstöbern einen Supermarkt und kaufen diverse Sachen für morgen ein

Wir durchstöbern einen Supermarkt und kaufen diverse Sachen für morgen ein

Dann geht's ins Zimmer zum planen. Wir verwerfen erstmal das nächste geplante Ziel und wollen als nächstes 2 Tage nach Jiuzhaigou (2400/2900m) von dort nach Huanglong (3100/3900m)
Da müssen wir sehen, wie wir die Höhe vertragen, zumal wir uns dort ja auch bewegen.
Die Busfahrkarten dorthin wollen wir uns schon morgen früh holen.
Dann sucht Thalia noch ein paar Highlights für unseren morgigen Tag in Chengdu raus: HotPot, Teehaus, Sichuanoper und ein Brauhaus.
Mal sehen, was wir schaffen.

Das "Chengdu Grand Hotel" : unser Zimmer ist im 21.Stock

Das "Chengdu Grand Hotel" : unser Zimmer ist im 21.Stock

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dies wird wohl die schwierigste Reise unserer Laufbahn. Schwierig, weil China ein Land ist, welches es Backpackern schwer macht es zu erkunden. Zum einen durch das aufwändige, teure Visum, welches im Vorfeld beschafft werden muss, den Nachweis über jeden Aufenthaltsort, Meldepflicht wenn man sich länger als 24h an einem Ort aufhält (hallo...deren Ernst??) und nicht zuletzt die großen Entferungen...
Details:
Aufbruch: 29.06.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 29.07.2018
Reiseziele: China
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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