Kreuz und quer durch China

China-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2018  |  von Thalia&Christine R

14.07.2018: Liujiaxia-Xiahe

Pünktlich um 8 Uhr steht der Vermittler vor unserem Hotel und bringt uns zu unserem Fahrer. Es ist ein Taxi.
Er zeigt uns auch wo unser Bus um 12.30 Uhr nach Xiahe abfährt.
Wir fahren aus dem Ort, durch einige kleinere Örtchen und kommen dann in die Berge.
Laut L.P. soll der Ausflug zu den "Bing Ling Grotten" per Auto schöner sein, als per Boot.

Mit dem Auto fährt man durch die atemberaubende Bergwelt

Mit dem Auto fährt man durch die atemberaubende Bergwelt

Manchmal sind die Durchfahrten sehr eng..

Manchmal sind die Durchfahrten sehr eng..

Die Fahrt durch den Canyon bietet immer wieder neuen Augenschmaus

Die Fahrt durch den Canyon bietet immer wieder neuen Augenschmaus

Unser Fahrer stoppt an einem Ort, in dem Stille herrscht...

Unser Fahrer stoppt an einem Ort, in dem Stille herrscht...

..nur der Gesang eines Mönches ist zu hören...

..nur der Gesang eines Mönches ist zu hören...

Hier sehen wir 2 kleine Tempel , die in den Felsen geschlagen sind

Hier sehen wir 2 kleine Tempel , die in den Felsen geschlagen sind

Wir gehen die Treppen hinauf und dürfen hineinschauen und die Buddhastatuen bewundern

Wir gehen die Treppen hinauf und dürfen hineinschauen und die Buddhastatuen bewundern

Einer der beiden Tempel des kleinen Ortes. Ein Mann begleitet uns hinauf und verneigt sich vor beiden Statuen

Einer der beiden Tempel des kleinen Ortes. Ein Mann begleitet uns hinauf und verneigt sich vor beiden Statuen

Auf der Weiterfahrt durch den Canyon sehen wir noch einige Häuser, die zur Hälfte in die Felsen gebaut sind

Auf der Weiterfahrt durch den Canyon sehen wir noch einige Häuser, die zur Hälfte in die Felsen gebaut sind

Nach einigen Kilometern verlassen wir die asphaltierte Straße und kommen auf einen unebenen schmalen Erdweg.
Unser Fahrer steigt aus um den Weg zu prüfen, denn es gibt tiefe Furchen vom Wasserlauf.
Hier paßt er gerade so durch. Es ist Millimeterarbeit. Kommt er mit einem Rad in so eine Furche, die ca 15cm tief ist, ist die Fahrt vorbei

Nach einigen Kilometern verlassen wir die asphaltierte Straße und kommen auf einen unebenen schmalen Erdweg.
Unser Fahrer steigt aus um den Weg zu prüfen, denn es gibt tiefe Furchen vom Wasserlauf.
Hier paßt er gerade so durch. Es ist Millimeterarbeit. Kommt er mit einem Rad in so eine Furche, die ca 15cm tief ist, ist die Fahrt vorbei

Immer wieder neue Formationen der Felsen

Immer wieder neue Formationen der Felsen

Es geht in schmalen Serpentinen bergauf und bergab. Wir müssen uns gut festhalten und versuchen mit unserem Gewicht immer unmittelbar “gegenzusteuern”

Es geht in schmalen Serpentinen bergauf und bergab. Wir müssen uns gut festhalten und versuchen mit unserem Gewicht immer unmittelbar “gegenzusteuern”

Dann ist die Stätte endlich erreicht.

Dann ist die Stätte endlich erreicht.

Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit ist “Bing Ling Si” eine der wenigen buddhistischen Stätten die daas stürmische 20.Jh unbeschadet überstanden hat

Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit ist “Bing Ling Si” eine der wenigen buddhistischen Stätten die daas stürmische 20.Jh unbeschadet überstanden hat

Diese Skulpturen wurden im Zeitraum vom 1600 Jahren von Bildhauern an Seilen hängend in 183 Nischen und Skulpturen in die Wände des Canyon

Diese Skulpturen wurden im Zeitraum vom 1600 Jahren von Bildhauern an Seilen hängend in 183 Nischen und Skulpturen in die Wände des Canyon

Wir gehen den Weg der Brücke entlang, alles ist wie immer supersauber und gepflegt

Wir gehen den Weg der Brücke entlang, alles ist wie immer supersauber und gepflegt

Dort hinten ist der “Gelbe Fluss”—auf ihn kann man auch die Grotten per Boot erreichen, aber dann fehlt die schöne Fahrt durch den Canyon

Dort hinten ist der “Gelbe Fluss”—auf ihn kann man auch die Grotten per Boot erreichen, aber dann fehlt die schöne Fahrt durch den Canyon

183 Nischen mit guterhaltenen Skulptuen

183 Nischen mit guterhaltenen Skulptuen

Ich habe nur 2 fotografiert...

Ich habe nur 2 fotografiert...

...alle befinden sich vor bunt bemalten Höhlenwänden

...alle befinden sich vor bunt bemalten Höhlenwänden

Eigentlich kann man auch die Treppen hinauf zu den oberen Höhlen gehen, aber der Zugang ist heute geschlossen. Die 2 Männer, die dort herumliefen, konnten natürlich wieder kein Englisch, so wissen wir nicht warum

Eigentlich kann man auch die Treppen hinauf zu den oberen Höhlen gehen, aber der Zugang ist heute geschlossen. Die 2 Männer, die dort herumliefen, konnten natürlich wieder kein Englisch, so wissen wir nicht warum

Wir vermuten, dass das Ganze evtl aus Sicherheitsgründen geschlossen ist

Wir vermuten, dass das Ganze evtl aus Sicherheitsgründen geschlossen ist

Der Star der Grotten ist diese 27m hohe sitzende “Maitreya -Statue” -der Buddha der Zukunft.

Der Star der Grotten ist diese 27m hohe sitzende “Maitreya -Statue” -der Buddha der Zukunft.

Ich lege meine Hand auf Buddhas Knie und hoffe auf Glück..

Ich lege meine Hand auf Buddhas Knie und hoffe auf Glück..

Ein Panorama-Bild

Ein Panorama-Bild

Auch wenn wir einen Teil der Höhlen nicht sehen konnten, fanden wir den Ausflug gelungen. Die Landschaft war herrlich

Auch wenn wir einen Teil der Höhlen nicht sehen konnten, fanden wir den Ausflug gelungen. Die Landschaft war herrlich

Als wir zurückgehen, sehen wir eine Yak-Herde. Die hat sich durch den Durchgang, den wir geöffnet haben reingeschmuggelt. Ein Mann treibt sie wieder raus

Als wir zurückgehen, sehen wir eine Yak-Herde. Die hat sich durch den Durchgang, den wir geöffnet haben reingeschmuggelt. Ein Mann treibt sie wieder raus

Hier ist der Eingang zwischen den Felsen, da haben sich die Tiere durchgequetscht.

Hier ist der Eingang zwischen den Felsen, da haben sich die Tiere durchgequetscht.

Nun holen wir unsere Sachen aus dem Hotel und suchen den richtigen Bus.
Ist wieder nicht so einfachen. Das Wort “Xiahe” was ich mir auf den Zettel geschrieben habe, kann keiner lesen. Auch wenn ich es ausspreche schütteln alle nur den Kopf. Aber man ist ja willig zu helfen—jeder holt wieder einen ran und irgendwann findet sich einer der es lesen kann und mir den Bus zeigt.
Wir steigen ein und der Fahrer zeigt uns über die App, dass er nicht ganz bis Xiahe fährt und wir irgendwo den Bus wechseln müssen.
Das wußten wir schon—irgendwo gibt es eine Abzweigung: Hezuo-Xiahe.
Da müssen wir raus und notfalls mit Taxi weiter.
Aber erstmal fahren wir ein paar Stunden bis dorthin.
Um 13 Uhr starten wir dann endlich als der Bus voll ist. Tickets werden im Bus verkauft, wir zahlen 40 Yuan p.P.
Vorn neben dem Fahrer sitzt ein dicker Mann, der ihm dauernd sein Handy vor die Nase hält, der macht uns ganz nervös und wirkt sehr unsympatisch.

Als wir in Lixia sind, steigen die meisten aus.
Nun heuert der dicke Kompagnon des Busfahrers neue Fahrgäste an, indem er alle paar Meter rausspringt und brüllt. Tatsächlich sammelt er 10 Leute ein, bis wir den Ort verlassen. Wir sehen, dass jeder 20 Yuan zahlt.

Um 16 Uhr sind wir an der Kreuzung Xiahe/Hezuo, aber zu unserem Entsetzen stoppt der Bus nicht für uns, sondern fährt die Schnellstraße weiter Richtung Hezuo.Wir machen lange Gesichter, denn von hier wären es nur 34km bis Xiahe...!!
Da geschieht das Unglaubliche: nach wenigen Kilometern stoppt unser Fahrer einen entgegenkommenden Bus. Beide halten auf der gut befahrenen Schnellstraße, allen Hupereien zum Trotz wird das Gepäckfach geöffnet und der Dicke hilft uns sogar noch die Rucksäcke über die Straße zu tragen und ins schon geöffnete Gepäckfach zu verstauen.
Dankbar winke ich beiden noch zu.
Hier zahlen wir nochmal 15Yuan p.P. und sind um 17 Uhr in unserem Hostel Nähe dem Kloster.

Vom Busbahnhof zu unserer Unterkunft sind es 1.6km. Die laufen wir mit unserem Gepäck

Vom Busbahnhof zu unserer Unterkunft sind es 1.6km. Die laufen wir mit unserem Gepäck

Im Hostel haben wir uns eigentlich 2 Betten im Form reserviert. Aber die nette Dame an der Rezeption bietet uns für 30Yuan Aufpreis ein Doppelzimmer an, welches laut Aushang 330Yuan kostet. Wir bekommen es für 150 Yuan.
Und wieder sind wir überrascht wie toll das Zimmer ist

Hier befinden wir uns schon nam Rand von Tibet, was man auch deutlich an den Menschen hier erkennt. Sie sehen ganz anders aus: wie Indios.
So stelle ich mir die Bewohner von Peru vor.
Auch sind wir schon auf knapp 3000m Höhe, was sich bei mmir mit leichten Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit bemerkbar macht.
Im LP fanden wir einen Essenstip: Das Nirwana-Hotel, betrieben von Belgiern .Dort soll es gute Yak-Fleischgerichte geben

Eine neue Biersorte

Eine neue Biersorte

Wir entscheiden uns für Yak-Rippchen...

Wir entscheiden uns für Yak-Rippchen...

Yak-Joghurt, schmeckt wie die Dickmilch, die ich aus meiner Kindheit kenne. Wir hier auch mit Zucker serviert

Yak-Joghurt, schmeckt wie die Dickmilch, die ich aus meiner Kindheit kenne. Wir hier auch mit Zucker serviert

Dann haben wir uns noch Spinat und kalt aufgeschnittenes Yak-Fleisch  bestellt

Dann haben wir uns noch Spinat und kalt aufgeschnittenes Yak-Fleisch bestellt

Das Essen war köstlich. Im Nirwana waren einige europäische Gäste zu sehen und die Athmosphäre war nett.

Morgen soll es weiter gehen nach Langmusi, dort wollen wir die horse-trekking-tour machen-Das wird etwas schwierig, denn der einzige Bus fährt um 7.30 Uhr. Aber wir wollen ja noch das Kloster besuchen.
Nach Hezuo -das sind ca 70km - fahren alle halbe Stunde Busse. Aber von dort nach Langmusi nachmittags keiner mehr.
Ein private Car kostet 600 Yuan- das ist uns zu teuer.
Müssen wir noch mal weiterschauen...

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dies wird wohl die schwierigste Reise unserer Laufbahn. Schwierig, weil China ein Land ist, welches es Backpackern schwer macht es zu erkunden. Zum einen durch das aufwändige, teure Visum, welches im Vorfeld beschafft werden muss, den Nachweis über jeden Aufenthaltsort, Meldepflicht wenn man sich länger als 24h an einem Ort aufhält (hallo...deren Ernst??) und nicht zuletzt die großen Entferungen...
Details:
Aufbruch: 29.06.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 29.07.2018
Reiseziele: China
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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