Kreuz und quer durch China

China-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2018  |  von Thalia&Christine R

16.07.2018: Langmusi:Horse trekking

Frankreich ist Weltmeister! Wir haben in der Nacht noch einige Jubelschreie gehört. Wir haben nicht allzuviel Streß, denn das Treffen im “Black Tent” ist erst um 10 Uhr.
In der “Trachung Tsang Eco Lodge” sind schon wieder alle früh auf den Beinen, anhand der vielen leeren Beir- und Weinflaschen können wir erkennen, dass es noch ein lustiger Abend war.
Hier sprechen auch mal 2 Leute etwas Englisch und man hat eine super Aussicht auf die Berge

Die Lodge liegt ziemlich hoch ..

Die Lodge liegt ziemlich hoch ..

...und hat sehr viele Zimmer...

...und hat sehr viele Zimmer...

Auch schöne mit Bergblick

Auch schöne mit Bergblick

Unser Frühstück für 25 Yuan: Pancakes mit Honig und Rührei

Unser Frühstück für 25 Yuan: Pancakes mit Honig und Rührei

Hier sind wir im “Black tent” und warten dass es losgeht. Unsere großen Rucksäcke werden hier verstaut und unsere Wertsachen nimmt Lyie mit in ihr Büro

Hier sind wir im “Black tent” und warten dass es losgeht. Unsere großen Rucksäcke werden hier verstaut und unsere Wertsachen nimmt Lyie mit in ihr Büro

Ich hole zur Sicherheit noch einen tibetanischen Mantel gegen die Kälte. Den kann man nebenan im Hotel ausleihen.
Wir bekommen eine kurze Einweisung für den Umgang und das Verhalten mit den Pferden und dann geht es los.
Wir bekommen einen Guide—Ben und James einen anderen, da sie nur 2 Tage unterwegs sind.
Dann gibt es noch eine große Gruppe Chinesen. Und wir reiten erstmal alle zusammen los

Die erste Yak-Herde

Die erste Yak-Herde

Als wir aus dem Ort raus sind, wird es schön...

Als wir aus dem Ort raus sind, wird es schön...

Nach knapp 2 Stunden machen wir zum Mittag die erste Pause

Nach knapp 2 Stunden machen wir zum Mittag die erste Pause

Es ist schön warm und kein Regen in Sicht...wir haben mal Glück!

Es ist schön warm und kein Regen in Sicht...wir haben mal Glück!

Die Pferde machen Pause und wir auch

Die Pferde machen Pause und wir auch

Wir werden hier von einer tibetischen Familie empfangen, die uns bekocht

Wir werden hier von einer tibetischen Familie empfangen, die uns bekocht

Wir befinden uns jetzt auf 3400m Höhe—Langmusi liegt übrigens auf 3300m Höhe

Wir befinden uns jetzt auf 3400m Höhe—Langmusi liegt übrigens auf 3300m Höhe

Die Frau hat ein süßes, gutgelauntes Baby

Die Frau hat ein süßes, gutgelauntes Baby

Hier treffen wir noch 2 Österreicher, einer lebt in China—in Chengdu und studiert dort. Wir haben uns spontan ganz viel zu erzählen

Hier treffen wir noch 2 Österreicher, einer lebt in China—in Chengdu und studiert dort. Wir haben uns spontan ganz viel zu erzählen

Dder süße kleine Wauwi...

Dder süße kleine Wauwi...

ist nervig...ihm fehlt ein Weibchen...

ist nervig...ihm fehlt ein Weibchen...

Hier wird das Essen vorbereitet...

Hier wird das Essen vorbereitet...

Das Baby war so schön am schlafen, aber eine der Chinesinnen hat sich fast draufgesetzt, da ist es aufgewacht

Das Baby war so schön am schlafen, aber eine der Chinesinnen hat sich fast draufgesetzt, da ist es aufgewacht

Nach 2 Stunden Pause geht es weiter, und unsere Wege trennen sich. Wir sind jetzt mit unserem Guide allein unterwegs

Die Landschaft wird immer schöner und die Berge sehen immer anders schön aus

Die Landschaft wird immer schöner und die Berge sehen immer anders schön aus

Es geht an Flüssen entlang, über Wiesen und Felder

Es geht an Flüssen entlang, über Wiesen und Felder

Nach weitern 2 Stunden (für mich) anstrengenden Ritt sind wir am Ziel, unserer ersten tibetiechen Nomadenfamilie, Sie leben in einem Zelt, welches nur teilweise aus Yak-Haaren ist.
Ich schätze das junge Paar auf Ende 20–aber sie haben schon 2 Jungs im ALter von ca 8 Jahren.
Die junge Frau macht sich gleich an die Arbeit am Herd. Sie setzt Wasser auf und muss ununterbrochen Yak-Dung nachkippen, damit das Feuer in Gang bleibt. Nebenbei macht sie einen Art Nudelteig, den sie erstmal beiseite legt.
Die zubereitung des Abendessens dauert ewig. Wir wissen, dass es immer erst um 22 Uhr Abendessen gibt. Deshalb sollten wir Snacks mitnehmen für zwischendurch.

Etwas geniessen wir noch die Sonne und den Ausblick

Etwas geniessen wir noch die Sonne und den Ausblick

Unser Höhenmesser sagt uns, dass wir uns auf 3800m befinden

Unser Höhenmesser sagt uns, dass wir uns auf 3800m befinden

Überall sind Yaks. Wir sehen in weiterer Ferne noch mehr Zelte. Einige haben sogar ein Auto davorstehen. Und überall kommt Qualm aus den Zelten

Überall sind Yaks. Wir sehen in weiterer Ferne noch mehr Zelte. Einige haben sogar ein Auto davorstehen. Und überall kommt Qualm aus den Zelten

Thalia hilft der jungen Frau eine Plane zusammenzulegen

Thalia hilft der jungen Frau eine Plane zusammenzulegen

Leider gibt es keine Kommunikation, denn außer dass natürlich keiner Englisch spricht, sind die Leute auch noch scheu und schüchtern

Unsere Gastgeberin kommt mit der Nachbarin zurück. Beide haben die Kiepen voll mit Sträuchern

Unsere Gastgeberin kommt mit der Nachbarin zurück. Beide haben die Kiepen voll mit Sträuchern

Diese Sträucher bereiten sie in einem Holzrahmen aus. Darüber legen sie einen alten Teppich...

Diese Sträucher bereiten sie in einem Holzrahmen aus. Darüber legen sie einen alten Teppich...

...sie strahlen und machen ein Handzeichen für “Schlafen” und zeigen auf uns...es ist unser Bett!!Die Matratze sozusagen

...sie strahlen und machen ein Handzeichen für “Schlafen” und zeigen auf uns...es ist unser Bett!!Die Matratze sozusagen

Der Ofen befindet sich im Zelt, in dem wir nachher schlafen

Der Ofen befindet sich im Zelt, in dem wir nachher schlafen

Der Ofen ist ständig an und qualmt, obwohl ein Rohr zum Abzug nach außen angebracht ist.

Der Ofen ist ständig an und qualmt, obwohl ein Rohr zum Abzug nach außen angebracht ist.

Es ist mühsam: ständig den Ofen mit Dung und Holz füttern. Das Frischwasser muß in großen Kanistern herangeschafft werden

Es ist mühsam: ständig den Ofen mit Dung und Holz füttern. Das Frischwasser muß in großen Kanistern herangeschafft werden

Wir bekommen unser Abendessen gegen 2 Uhr. Es besteht in der Hauptsache aus Gemüse und Reis.
Sie sind sehr aufmerksam: sobald sich unsere Schüssel leert, wird sie uns aus der HAnd genommen und nachgefüllt.
Danach gibt es noch den typischen Tee: ein paar Krümel Teeblätter in einen Becher und dann wird immer wieder aufgefüllt.
Im Zelt befindet sich noch ein Metall-Feldbett, Darauf werden die Jungs gegen 22.30 Uhr -so wie sie sind: in voller Montur ungewaschen (und die sind RICHTIG dreckig!) gebettet. Die beiden sind in sekundenschnelle eingeschlafen.
Für uns ist dann um 23 Uhr Schlafenszeit. Der Gastgeber erklärt uns dass wir auf Toilette gehen sollen, sie machen in der Zwischenzeit alles fertig.
Toilette—witzig—er macht Zeichen: 20 Schritte weg vom Zelt, da können wir Toilette machen. Wir sollen keine Angst haben, die Hunde sind angekettet.
Das alles mit Zeichensprache, Als wir zurückkommen, ist unsere Schlafstätte fertig. Wir bekommen außer den dicken Schlafsäcken noch einige dicke Zudecken.
Auch für uns gibt es nur die Katzenwäsche und auch wir schlafen in unseren Tagessachen.
Obwohl es sehr kalt wurde die Nacht und die Hunde fast ununterbrochen gebellt haben—die Yaks gegrunzt—sie grunzen laut wie Schweine—haben wir erstaunlich gut Geschlafen!

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dies wird wohl die schwierigste Reise unserer Laufbahn. Schwierig, weil China ein Land ist, welches es Backpackern schwer macht es zu erkunden. Zum einen durch das aufwändige, teure Visum, welches im Vorfeld beschafft werden muss, den Nachweis über jeden Aufenthaltsort, Meldepflicht wenn man sich länger als 24h an einem Ort aufhält (hallo...deren Ernst??) und nicht zuletzt die großen Entferungen...
Details:
Aufbruch: 29.06.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 29.07.2018
Reiseziele: China
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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