Kreuz und quer durch China

China-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2018  |  von Thalia&Christine R

21.07.2018: Dunhuang

Heute machen wir eine Busfahrt die wir dank der Vermittlung des “Charley Johng`s cafe” buchen konnten.
Diese Info fanden wir auch im LP—allerdings hat sich der Preis vonn 100 Yuan auf 120 Yuan erhöht. Der Ausflug beginnt um 9 Uhr und endet gegen 23 Uhr, weil das Erlebnis Sonnenuntergang im letzten Park inklusive ist.
Wir werden im Cafe, das gleich neben unserem Hotel ist, abgeholt und gehen zu einem großen Hotel, wo viele Chinesen auch auf den Bus warten.
Wir bekommen eine junge Reiseleiterin, die natürlich wieder kein Wort Englisch spricht und natürlich sind wir wieder die einzigen Langnasen.

Unser Ausflug beginnt um 9 Uhr und wir besuchen als erstes die nachgebildete Stadt Sharzou in der Song Dynastie.
Hier wurden über 20 Filme und TV-Seiren gedreht.
Der bekannteste Film ist “Dunhuang” von 1987
Bei uns eher unbekannt, aber für Chinesen doch ein interessanter Besuch

Das Areal ist 12.700m2 groß

Das Areal ist 12.700m2 groß

Der Eintritt beträgt 40 Yuan und es gibt einige Animationen, wie Pferdereisten und Verkleidungsmöglichkeiten aus der Zeit für Fotos

Der Eintritt beträgt 40 Yuan und es gibt einige Animationen, wie Pferdereisten und Verkleidungsmöglichkeiten aus der Zeit für Fotos

Der 2. Spot ist der Besuch der “West thousand Buddha cave” für 30 Yuan Eintritt.
Da diese 30 oder 40 Höhlen ähnlichder “Mogao caves” sind—nur kleiner und wir auch hier nicht in den Höhlen fotografieren durften, gibt es hier keine Fotos.
Weiter geht es Richtung Wüste Gobi

Der 3. Spot ist “Yang guan” -Pass—er bedeutet Süd- oder Sonnenpass und war einer der 2 wichtigsten Pässe der Seidenstrasse

Der 3. Spot ist “Yang guan” -Pass—er bedeutet Süd- oder Sonnenpass und war einer der 2 wichtigsten Pässe der Seidenstrasse

Hier war der letzte Stop der Reisenden auf den Weg in den Westen

Hier war der letzte Stop der Reisenden auf den Weg in den Westen

Yangguan oder Sonnenpass: Militärposten aus der Han-Dynastie -hier ist das Ende von China an der alten Seidenstraße

Mit kleinen Elektro-Sammelcars werden wir ein paar Kilometer Richtung Wüste gefahren

Mit kleinen Elektro-Sammelcars werden wir ein paar Kilometer Richtung Wüste gefahren

Hier ist auch noch ein Stück der echten, unrekonstruierten Mauer zu sehen

Hier ist auch noch ein Stück der echten, unrekonstruierten Mauer zu sehen

Weiter gehts zum 4. Spot: dem “Yumen Pass” oder “Jade Gate” oder “Pass of Jade”

Unterwegs hält der Bus auf der endlos wirkenden Wüstenstraße und alle Chinesen machen Fotos von....?

Unterwegs hält der Bus auf der endlos wirkenden Wüstenstraße und alle Chinesen machen Fotos von....?

...keine Ahnung wovon...einfach von sich auf der Straße...

...keine Ahnung wovon...einfach von sich auf der Straße...

...also machenwir auch Fotos...

...also machenwir auch Fotos...

Der Jadepass verdankt seinen Namen dem Handel auf der Seidenstraße mit Jade aus dem Königreich Hotan.
Das Jadetor war das Letzte , was Reisende oder auch Verbannte sahen, bevor sie China verließen.

Reste der großen Mauer aus der “Han Dynasty” am Yumen Pass

Reste der großen Mauer aus der “Han Dynasty” am Yumen Pass

Zum Glück gibt es auch ein paar wenige erklärende Schilder in Englisch

Zum Glück gibt es auch ein paar wenige erklärende Schilder in Englisch

Diese beiden Pässe waren die wichtigsten Pässe zum Norden und Westen Chinas abzusichern

Diese beiden Pässe waren die wichtigsten Pässe zum Norden und Westen Chinas abzusichern

Reisende auf demWeg nach Indien mussten z.B. Über einen dieser Pässe

Reisende auf demWeg nach Indien mussten z.B. Über einen dieser Pässe

Der Pass wurde unter dem Herrscher “Wu of Han” errichtet

Der Pass wurde unter dem Herrscher “Wu of Han” errichtet

Das Thermometer springt teilweise auf 39 Grad

Das Thermometer springt teilweise auf 39 Grad

Der letzte Punkt ist die eigenwillige Landschaft des Nationalparks “Yadan” , mitten in den unendlichen Weiten der Wüste Gobi.—jetzt sind wir schon 180km gefahren und es ist bereits 19 Uhr als wir dort eintreffen.
Nach dem Lösen der Eintrittskarte werden wir mit anderen Bussen zu den einzelnen Highlights gefahren.

Alles war vor ca 12000 Jahren das Becken eines Sees , das auf spektakuläre Weise erodierte

Alles war vor ca 12000 Jahren das Becken eines Sees , das auf spektakuläre Weise erodierte

Eine extreme Wüstenlandschaft in der man sich wie am Ende er Welt fühlt

Eine extreme Wüstenlandschaft in der man sich wie am Ende er Welt fühlt

Auch hier wirde ein Film gedreht “Hero”

Auch hier wirde ein Film gedreht “Hero”

Wir bleiben hier bis ca 21 Uhr zum Sonnenuntergang, den ich aber nicht so spektakulär fand um Fotos zu machen—die Sonne ging hinter der Wüste unter und es waren Unmengen von Menschen im Bild

Wir bleiben hier bis ca 21 Uhr zum Sonnenuntergang, den ich aber nicht so spektakulär fand um Fotos zu machen—die Sonne ging hinter der Wüste unter und es waren Unmengen von Menschen im Bild

Gegen 22 Uhr traten wir den Rückweg an und waren erst um 0.30 Uhr wieder in Dunhuang.
Unterwegs hat unsere Reiseleiterin das Geld für die Fahrt und die Eintritte eingesammelt.
Insgesamt 420 Yuan p.P.—eine hohe Summe—aber es waren auch 5x Eintritte für die Parks dabei und die Busfahrt für 120 Yuan-für 15 Stunden und ca 400km insgesamt ist angemessen.
Leider nur für uns keine Infos durch die Reiseleiterin, weil wir kein Chinesisch sprechen.
Aber für die Chinesen gab es viele Informationen und der ganze Tag war super organisiert. Außerdem mußten wir feststellen, dass die Chinesen SEHR diszipliniert sind. Es wurde IMMER pünktlich abgefahren, weil JEDER pünktlich zur Stelle war-bzw im Bus sass.
Ich kam 1x 3(!) Minuten zu spät und war die letzte die in den Bus stieg.
Es war ein langer Tag mit vielen Infos für alle Sinne....

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dies wird wohl die schwierigste Reise unserer Laufbahn. Schwierig, weil China ein Land ist, welches es Backpackern schwer macht es zu erkunden. Zum einen durch das aufwändige, teure Visum, welches im Vorfeld beschafft werden muss, den Nachweis über jeden Aufenthaltsort, Meldepflicht wenn man sich länger als 24h an einem Ort aufhält (hallo...deren Ernst??) und nicht zuletzt die großen Entferungen...
Details:
Aufbruch: 29.06.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 29.07.2018
Reiseziele: China
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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