Kreuz und quer durch China

China-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2018  |  von Thalia&Christine R

03.07.2018: Zhonghuxiang

Es regnet....mal wieder.
Einer der Jungs hat uns für heute einen englisch-sprechenden Guide versprochen, der uns für 150 Yen durch den Park führen soll.
Wir werden von unserem Herbergsvater (Alter schätzungsweise Ende 20...und wird hier „Boss“ genannt) runter in den Ort gefahren, er drückt uns noch Schirme in die Hand und wir warten auf unseren Guide, der auch bald per Motorbike angefahren kommt.
Es ist ein junger Mann -Schüler oder Student, er heisst „Xiao Zheng“ Ich versuche ungefähr 10x seinen Namen auszusprechen, aber keiner meiner Versuche findet seine Zustimmung, also gebe ich auf.
Keine Ahnung wie ich ihn ansprechen oder rufen soll, aber er fragt auch nicht nach unseren Namen.
Jedenfalls spricht er nun doch kein Englisch, sondern benutzt wie alle anderen diese Handy-App.
Wir kaufen unsere Tickets für je 248 Yen (leider gibt es für Studenten keinen Rabatt)
und fahren dann mit dem Bus zum Eingang mit der „Cable car“
Dort erklärt uns Xiao , dass er als Student für die Seilbahn nichts zahlen muss und wir aber pro Fahrt 76 Yen (10 Euro) - ja, da überlegt man schonmal...
Wir entschliessen uns für den Weg aufwärts, ein Ticket zu nehmen, und zurück zu laufen.
Ich sehe dem jungen Mann seine Erleichterung förmlich an, dass er nicht mit uns laufen muss. Er ist- wie so viele junge Chinesen hier- auch etwas pummelig und gehört wohl eher zur gemütlichen Sorte ...

Das ist unsere Pension—die Zimmer sind okay—etwas spärlich eingerichtet und sicher selten gebucht—denn von (den zwar sauberen) Kopfkissen gingen dünne Spinnweben zur Wand

Das ist unsere Pension—die Zimmer sind okay—etwas spärlich eingerichtet und sicher selten gebucht—denn von (den zwar sauberen) Kopfkissen gingen dünne Spinnweben zur Wand

Der Eingang des Parks. Das Hotel liegt günstig nahe dem Westeingang

Der Eingang des Parks. Das Hotel liegt günstig nahe dem Westeingang

Im Hintergrund sind schön die Berge zu sehen

Im Hintergrund sind schön die Berge zu sehen

Gleich gehts hinein

Gleich gehts hinein

Die Seilbahn fährt uns zwischen den steilen Bergen hinauf, wir sind begeistert von dem Anblick der steilen Felsen

Die Seilbahn fährt uns zwischen den steilen Bergen hinauf, wir sind begeistert von dem Anblick der steilen Felsen

Leider zieht es sich immer mehr zu...

Leider zieht es sich immer mehr zu...

Es gibt sogar Sänften mit Trägern. Aber wir haben nur einen einzigen gesehen, der das genutzt hat..

Es gibt sogar Sänften mit Trägern. Aber wir haben nur einen einzigen gesehen, der das genutzt hat..

Wie befürchtet, das Gleiche wie gestern: undurchdringliche Nebelwände...

Wie befürchtet, das Gleiche wie gestern: undurchdringliche Nebelwände...

Das Gebäude steht oben auf der Naturbrücke. Das Geländer ist voll mit roten Bändern, die man kaufen und dann anbinden kann

Das Gebäude steht oben auf der Naturbrücke. Das Geländer ist voll mit roten Bändern, die man kaufen und dann anbinden kann

Die 400m hohe Naturbrücke

Die 400m hohe Naturbrücke

Manchmal ziehen die Nebel weiter und man kann etwas sehen...

Manchmal ziehen die Nebel weiter und man kann etwas sehen...

Von den wunderschönen Felsen...

Von den wunderschönen Felsen...

Hier die Avatar-Felsen, bei denen der Film gedreht wurde...

Hier die Avatar-Felsen, bei denen der Film gedreht wurde...

Ein Eichhörnchen

Ein Eichhörnchen

Das Liebestor

Das Liebestor

Zwischendurch holen wir uns Essen von den zahlreichen Ständen.
Heute nur Chinese food: Omelett mit Frühlingszwiebeln, Drachenfruchtsaft und diese gefüllten kleinen Teigtaschen

Man kann sich nicht satt sehen ...

Man kann sich nicht satt sehen ...

Dann fahren wir mit dem Bus zum nächsten Punkt hoch: Tianzi
Einer der schönsten Punkte des Parks.
Die Fahrt dauert eine halbe Stunde und führt wieder über zahlreiche Kurven, die der Busfahrer gekonnt in rasanter Geschwindigkeit fährt.
Als wir ankommen, schaffen es einige gerade aus dem Bus und müssen sich dann übergeben.
Leider sind die Nebelwände so dicht, dass wir GARNICHTS sehen.
Dabei sind diese Felsformationen so schön, dass sie als Motiv auf den Eintrittskarten verwendet wurden.
Auf der Rückfahrt komme ich mit einem jungen Chinesen ins Gespräch. Er kann tatsächlich ein paar Worte Englisch. Aber so wenig, dass wir uns nach kurzer Zeit nur darauf beschränken uns Bilder auf dem Handy zu zeigen.
Stolz zeigt er mir u.a. Sien Auto: einen schwarzen VW-Passat...
Das ist hier ein beliebtes Auto
Als wir unten ankommen, hat sich der NEbel tatsächlich gelichtet!
So besuchen wir nochmal den ersten Aussichtspunkt und erhaschen noch ein paar schöne Bilder

Wir laufen die vielen Stufen bergab und erhaschen noch einige schöne Blicke auf die Felsen

Wir laufen die vielen Stufen bergab und erhaschen noch einige schöne Blicke auf die Felsen

Wir müssen sehr aufpassen, die Stufen sind nass und rutschig.
Ich habe natürlich besonders viel Angst um meinen Fuß, der bis jetzt alles gut mitgemacht hat

Wir müssen sehr aufpassen, die Stufen sind nass und rutschig.
Ich habe natürlich besonders viel Angst um meinen Fuß, der bis jetzt alles gut mitgemacht hat

Wir werden am Ausgang vom „Boss“ wieder abgeholt und sind gegen 18 Uhr zu Hause. Wir suchen uns etwas zum Abendessen aus.
Sicherheitshalber alles ohne Fleisch...
Dann buchen wir uns noch einen Flug für morgen nach Xi`an und auch noch eine supergünstige Unterkunft ganz dicht am Flughafen.
Die kostet nur 16 Euro—aber wir werden dort nur 4-5 Stunden schlafen, da wir erst um 1.30 Uhr nachts ankommen.
Dann fragen wir die Jungs noch wegen eines Shuttle zum Airport.
Wird auch gern gemacht, für 200 Yen—ich denke, das macht der „Boss“ wieder selber.
Morgen wollen wir nochmal in den Park und alle Stellen von heute noch mal besuchen, allerdings ohne Guide.
Der ist etwas enttäuscht, glaube ich—aber wir brauchen ihn nicht.
Ich kann mich auf Thalias Supergedächnis und Orientierungssinn verlassen.

Wir organisieren unseren morgigen Tag und beobachten dabei die Familie.
Die beschäftigen sich den ganzen Tag mit den Kindern, die Frauen machen etwas Wäsche, die Männer gucken in ihre Laptops oder Phones, Spiele und Filme. Und das Baby wird den ganzen Tag getragen...

Wir organisieren unseren morgigen Tag und beobachten dabei die Familie.
Die beschäftigen sich den ganzen Tag mit den Kindern, die Frauen machen etwas Wäsche, die Männer gucken in ihre Laptops oder Phones, Spiele und Filme. Und das Baby wird den ganzen Tag getragen...

Das ist unser Essen heute: Sellerie, Kohl, Wurzelgemüse und Brühe
Alles war lecker

Das ist unser Essen heute: Sellerie, Kohl, Wurzelgemüse und Brühe
Alles war lecker

Die hat uns beim Essen zugeschaut. Ein besonders großes Exemplar!

Die hat uns beim Essen zugeschaut. Ein besonders großes Exemplar!

Heute sind wir 11km gelaufen und meinem Fuß geht es sehr gut!

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dies wird wohl die schwierigste Reise unserer Laufbahn. Schwierig, weil China ein Land ist, welches es Backpackern schwer macht es zu erkunden. Zum einen durch das aufwändige, teure Visum, welches im Vorfeld beschafft werden muss, den Nachweis über jeden Aufenthaltsort, Meldepflicht wenn man sich länger als 24h an einem Ort aufhält (hallo...deren Ernst??) und nicht zuletzt die großen Entferungen...
Details:
Aufbruch: 29.06.2018
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 29.07.2018
Reiseziele: China
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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